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M e d i e n s u c h t

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. stellt sich vor :


Mediensucht hat einen langen Vorlauf und die Weichen dazu werden oft schon im Kleinkindalter gestellt. Das Wort „Medienkompetenz“ ist in aller Munde und vielfach werden die „nicht zu unterschätzenden Kompetenzen“ gerühmt, die das Kind sich durch frühzeitigen Umgang mit diversen Medien angeblich für sein ganzes weiteres Leben erwirbt. Vielfach trauen sich Eltern gar nicht mehr, dem ungehemmten Medienkonsum ihrer Kinder Einhalt zu gebieten, aus Angst, dass diese später beruflich den Anschluss verpassen könnten. Viele Kinderzimmer sind „aufgerüstet“ mit modernster Technik, die dem Kind den uneingeschränkten Gebrauch unterschiedlichster Medien ermöglicht. Diese sind ständig verfügbar und können ohne großen Aufwand genutzt werden. In vielen Familien ist der Medienkonsum ein nahezu unlösbares Problem geworden und die Hilflosigkeit der Eltern ist groß.

Laut dem Drogen- und Suchtbericht 2009 gelten "bis zu 2,8 Millionen als onlinesüchtig und ebenso viele als stark gefährdet." Die Nutzer werden immer jünger. Das große Interesse am Selbsthilfeportal www.rollenspielsucht.de, einer Initiative betroffener Eltern, hat  deutlich werden lassen, wie hoch der Bedarf an aufklärender Information ist und wie dringend viele Familien Hilfe brauchen. Was jetzt sichtbar ist, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die „schwierigen Jahrgänge“ kommen erst noch.

Aus diesem Grund wurde im September 2008 vom Initiator der eigenständigen Elterninitiative rollenspielsucht.de, Christoph Hirte, der Verein AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. gegründet.


Die Ziele des Vereins:

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT will über betroffene Angehörige, ehemalige Betroffene, Fachleute und Motivierte eine Lobby schaffen, um der veröffentlichten Meinung, eine tägliche, stundenlange Nutzung von elektronischen Medien sei völlig normal und sogar notwendig, zu widersprechen. Der Punkt, an dem die Schwelle zur Sucht überschritten wird, wird oft viel zu spät erkannt. Wir spüren Wut auf die Tatsache, dass den Eltern der Schwarze Peter zugeschoben wird und niemand wahrhaben will, wie schwierig die Situation in den Familien wirklich ist. Wut auf  diejenigen, die sich ausschließlich um die vielgerühmte "Medienkompetenz"  kümmern. Wie diese aussehen soll z.B. im Angesicht des ungeheuren Sogs, den manche Spiele auf die Spielenden ausüben, bleibt unbeantwortet. Wir nehmen die Eltern in Schutz und wünschen uns, dass ihre Wut sich in Kraft verwandelt, in Kraft, selber AKTIV zu werden, zu handeln, statt weiterhin abzuwarten.

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT bietet mit seinem Netzwerk für Ratsuchende Mediensüchtigen und deren Angehörigen und Freunden Unterstützung an, um die Suche nach Hilfsstellen zu erleichtern. Wir wollen eine klare Übersicht schaffen über die vielen hervorragenden Aktivitäten unterschiedlichster Art, die ihren Beitrag zur Verhinderung von Mediensucht leisten, und von denen noch zu wenig Menschen wissen.

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT will klare Forderungen an die Politiker stellen. Die Familien brauchen zeitnahe Lösungen. Die massenhafte Abwanderung, besonders von jungen Menschen, aus dem realen Leben darf nicht länger billigend in Kauf genommen werden.

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT will bei der Gründung von Selbsthilfegruppen behilflich sein, um den betroffenen Familien den hilfreichen Austausch untereinander zu ermöglichen. (anonyme Gesuche zur Gründung von Selbsthilfegruppen hier erfassen)

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT will Aufklärungsarbeit leisten zum sachgerechten Umgang mit elektronischen Kommunikationsmitteln (Computer, Internet, Spielekonsolen, Fernseher, Mobiltelefone, etc.).

Die Internetseite www.aktiv-gegen-mediensucht.de bietet unterschiedlichste Informationen zum Thema an, ermöglicht in diversen Foren (Angehörige, Partner, Alleinerziehende, Aussteiger etc.) einen regen Austausch für Betroffene und Angehörige und will Alternativen anbieten, um jungen Menschen AKTIV zu helfen, dem Sog der virtuellen Welt zu widerstehen.

Der Missbrauch von elektronischen Medien
soll so unpopulär wie
Alkohol- und Drogenmissbrauch werden.

Was können Sie tun?

mit-AKTIV werden bei AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V.

Um die vielen Ideen und Aktionen, die für unsere Arbeit erforderlich sind, zum Leben zu erwecken, brauchen wir AKTIVe Menschen. Wir brauchen Eltern, ehemalige Spieler, Fachleute, engagierte Rentner, etc. - jeden, der unser Anliegen versteht. Auch wenn Sie nur wenig Zeit haben, freuen wir uns über Ihre Hilfe. Es gibt viele Arbeiten, die organisiert und erledigt werden müssen.

Wir brauchen Fördermitglieder, die mit ihrem Beitrag die Vereinsarbeit finanziell unterstützen und wir suchen aktive Mitglieder, die u.a. Selbsthilfegruppen gründen, Broschüren erarbeiten, EDV-Fachwissen beisteuern (um Familien Hard-und Software-Unterstützung anbieten zu können), uns und die betroffenen Familien juristisch beraten, Informationen zusammentragen, Beratungsstellen zum Eintrag in unser Netzwerk für Ratsuchende animieren, Fördermitglieder gewinnen, bei der Suche nach Spendern (Aktion 25) und Sponsoren behilflich sind, Kontakte zu Prominenten herstellen, u.v.m. (siehe ausführliche Beschreibung bei der Rubrik Projekte und mit-AKTIV werden).

Aktive Mitglieder können auch Gruppen gründen (Ortsgruppen, Schulgruppen, Betriebsgruppen), die den Vereinszweck in ihrem Umfeld umsetzen. Gruppen können z.B. bestehen aus: Angehörigen, ehemaligen Betroffenen, Jugendhelfern, Fachleuten zu diesem Thema und EDV-Fachkräften zur Unterstützung der Familien.

Wir brauchen Menschen mit Gemeinschaftssinn und positiven Gedanken.
Das Wichtigste: solidarisch und mit Zuversicht AKTIV an die Arbeit gehen. Wir wollen und dürfen nicht länger warten, bis von offizieller Seite etwas geschieht.

Schildern Sie uns einfach Ihr Vorhaben.
 
Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie auch bei www.rollenspielsucht.de

DANKE


Einfach mit-AKTIV werden: Info hier (Es gibt auch "kleinere" Aufgaben. )

Hilfe zur Weiterverbreitung:
Visitenkarte über Downloadfunktion



Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:
team (at) agmev.de 
oder über  das
Kontakt-Formular


(Das Bild entstand am 25.07.09 beim Selbsthilfetag in München. Eine jugendliche Schaufensterpuppe wurde an einen Computer gekettet.)
Weitere Fotos vom Selbsthilfetag
in der Galerie.

(Stand: 24.10.2009)

 

Geschrieben von: Team-ch am 12.06.2009





  

 


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