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München: Selbsthilfegruppe Angehörige
Selbsthilfegruppe Mediensucht / Rollenspielsucht / Onlinesucht im Münchner Selbsthilfezentrum,...
12-12-2016   Details

München: Selbsthilfegruppe Betroffene
Selbsthilfegruppe Mediensucht / Rollenspielsucht / Onlinesucht im Münchner Selbsthilfezentrum,...
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M.Spitzer: Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen
Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend:

Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist.

Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden.

Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg.

Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.

Weitere Informationen und Bestellung:
Verlagsgruppe DroemerKnaur ISBN 978-3426-27603-7

Hervorragendes Interview bei pressetext  als PDF-Datei
Auszüge:
"Medienpädagogik ist etwa so sinnvoll wie Alkoholpädagogik - beides macht süchtig und brauchen wir nicht."
"Der Vergleich mit dem Alkohol drängt sich auf: Nicht durch Einübung, sondern durch längstmögliches Fernhalten von ihm eignet man sich den gesündesten Umgang an. Dasselbe gilt für Medien: Sie erfordern ein Vorwissen an Fakten und Erfahrungen, das außerhalb der Medien entstand. Ein Kind sollte seine Umwelt nicht zuerst über Tablet und Smartphone ansehen, sondern sie selbst begreifen, fühlen, erleben und handeln. Die Motorik nimmt ein Drittel des Gehirnvolumens ein. Bewegt man nur die Maus, so wird dieses Drittel zum Lernen und später zum Denken nicht benutzt."

Eine Buchbesprechung von Dr. Rudolf Hänsel

 

Geschrieben von: Team-ch am 09.08.2012





  

 


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