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Bert Te Wildt: DIGITAL JUNKIES

Internetabhängigkeit und Ihre Folgen für uns und unsere Kinder

In den letzten Jahren kommen immer mehr tief verstörte Jugendliche und Erwachsene in die Sprechstunde von Bert te Wildt.

Sie zeigen alle Anzeichen schwerer Abhängigkeit und stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie sind einsam und verlieren sich in Chats.
Sie sind cybersexsüchtig und können nicht einmal im Arbeitsalltag von der Pornografie lassen.
Sie sind Gamer und spielen bis zu 72 Stunden ohne Unterbrechung.

Internetsüchtige vernachlässigen Schule, Arbeitsplatz und soziale Kontakte. Sie werden gefährlich depressiv oder aggressiv, wenn ihnen der Zugang zum Netz verwehrt wird.
Auf Schlaf, Mahlzeiten und Hygiene achten sie nicht mehr, bis hin zur Verwahrlosung. In den schlimmsten Fällen klicken sie sich zu Tode:

Sie sterben an Schlaf- und Flüssigkeitsmangel oder durch Suizid.

Bert te Wildt erklärt das Krankheitsbild dieser neuen Verhaltenssucht anhand zahlreicher Beispiele aus seiner ärztlichen Praxis,
er schildert Risiko- und Alarmzeichen sowie Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten.


Bert te Wildt
Digital Junkies
Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder
ISBN: 978-3-426-27656-3
Droemer-Knaur-Verlag
LINK zum Verlag


Auszug Seite 245:
Ganz besonders engagiert für die Selbsthilfebewegung hat sich das Ehepaar Hirte, dessen erwachsener Sohn etwa acht Jahre lang von World of Warcraft abhängig war und sich mit viel Mühe und Unterstützung irgendwann davon befreien konnte. Christoph Hirte und seine Frau sind die Pioniere der Selbsthilfebewegung für Internetabhängige und ihre Angehörige. Schon vor vielen Jahren gründeten sie aus der eigenen Betroffenheit und Hilflosigkeit heraus den Verein
AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e. V., der vor allem der Selbsthilfebewegung ein Entwicklungsforum und auch ein politisches Sprachrohr verleiht. Auf der Webseite www.rollenspielsucht.de kann man sich darüber informieren, wo es Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige gibt, oder die Gründung einer eigenen Gruppe ankündigen. Hier finden sich bewegende Schilderungen von betroffenen Eltern, interessanterweise aber auch von Kindern, die unter der Internetabhängigkeit ihrer Eltern zu leiden haben. Hier dokumentiert sich in seiner ganzen Breite das Leid, das Online-Computerspiele und andere abhängig machende Internetinhalte den Menschen bereiten und das sich eben daraus ergibt, dass es vielzu wenig spezifische Hilfs-angebote gibt.

 

Geschrieben von: Team-ch am 16.03.2015





  

 


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