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Frau durch Onlinerollenspiel verloren

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Christian

(Samstag, 1.Mai 2010, 19:05)
Hi Knackpunkt,

ja, das siehst Du ganz richtig. Ich bin am Ende und will den Mist nicht mehr mitmachen. Ich habe keinen Bock mehr drauf, mich ausnutzen und missbrauchen zu lassen. Es reicht wirklich, diese ewige Lügerei, die leeren Versprechen, die Versuche, was zu ändern, es hilft alles nicht. Es tut mir natürlich weh, aber ich glaube, ich muss die Frau echt verrecken und versumpfen lassen. Soll sie an der Sch**** ersticken, aber ich mach da nicht mehr mit.

Sie bekommt noch ein paar Tage Zeit, wenn sie es bis dahin nicht hinbekommt, kriegt sie unangenehmen Besuch. Der Dreck muss echt mal aufhören. Und die Eltern sind demnächst auch noch dran. Das ist kein Versprechen, sondern eine Drohung.

Achja: mal so nebenbei bemerkt: die fünfstellige Abfindung der Mutter ist verballert, weg, alle. Rund 40.000 EUR in weniger als vier Monaten in ein Spiel gesteckt. Ist das nicht krank? Die ganze Familie ist krank, die Schwester hat erfolgreich die Abi-Zulassung vergeigt, wohnt nun in Hamburg bei ihrem Freund.

Nee, wenn da nicht bald was passiert, rotiert der Hammer. Meine Frau erzählte mir stolz von zwei spielfreien Tagen. Toll. Sie hat multiple Störungen: Persönlichkeitsstörungen, depressive Episoden, Impulskontrollstörungen, maladaptive Copingstrategien, schizoide Störungen. Das Spiel ist ein Zeichen für den Mist. Wenn die Krankheit Pickel machen würde, wäre sie weg, wenn man einen Verband drumwickelt? Sicher nicht. Ohne stationäre Therapie geht es hier nicht mehr, das muss sie kapieren, sie ist völlig kaputt, krank, zerstört. "Guck, Verband, man sieht es nicht mehr." Sie muss dringend in Therapie, aber sie begreift es nicht.

Tja, mal sehen, was sich in den nächsten Tagen tut. Wenn sich nicht nachhaltig was bewegt, geht ein Brief von mir raus.

Danke für's Zuhören, musste mich mal abreagieren.

Chris.

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