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Knackpunkt(Samstag, 8.Mai 2010, 21:18)mühsam ernährt sich das eichhörnchen... ... und das fällt mir zu allererst auf bei dir. du willst zuviel auf einmal und das geht meist nach hinten los. wie du ja selbst merken musstest. :( du hast mehrere baustellen die du aber nicht alle gleichzeitig abarbeiten kannst. ein schritt vor den anderen. du bezwingst den berg nicht, indem du versuchst über ihn drüberzuhüpfen, sondern nur wenn du ihn schritt für schritt hinaufsteigst! neuer beruf, privatleben, namensgedächtnis und nicht zuletzt das spielen, dazu unten mehr; ist vielzuviel auf einmal und du kannst nicht erwarten, das sich diese probleme mal ebend so auflösen. eines muss bearbeitet werden und das nächste und wieder ein neues und das 3. baut auf dem funtionieren der ersten beiden auf, das 4. löst sich dann vllt. sogar fast von selbst, sodaß du gleich nr. 5 bearbeiten kannst. aber nicht auf allen hochzeiten gleichzeitig tanzen, das wird nix. desweiteren fällt mir auf, das du zwar siehst das du hilfe brauchst, dich aber zu sehr auf diese hilfe von außen verlässt und daraus schließe ich, für mich persönlich, das du noch nicht vollständig an dem punkt bist aufhören zu wollen. auch hilfe von außen ist immer nur unterstützend und nimmt dir niemals die arbeit ab. wie komme ich darauf: Zitat Ich spiele World of Warcraft weiterhin, aber Zeitlich dosiert. Ich habe Raidzeiten am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag. Ich bringe aber beides zeitlich in eine gute Koexistenz. man nennt das kontrollierten konsum. funktioniert aber sogut wie nie. es mag vllt. ne kurze zeit klappen aber du wirst den kritischen punkt nicht mitbekommen und wieder in alte muster fallen, wie du selbst erlebt hast. schluß mit spielen oder nicht. darüber musst du dir im klaren werden. Zitat Was mir bisher aber nicht gelungen ist, und auch keiner möchte, ist beide Welten zueinander zu führen, so das meiner Situation der Druck genommen wird. den druck produzierst du dir selbst ebend weil du versuchst die beiden welten zusammenzubringen. das funzt bei einem suchtkranken nicht und erzeugt innerliche konflikte bei denen dir auch keiner von außen helfen kann. das musst du für dich einsehen. Zitat ... so ist mein Privatleben noch keineswegs in Ordnung. Ich bringe zwar die Disziplin und Ordnung mit, vernünftig an meinem Arbeitsplatz zu funktionieren, aber danach ist mein Privatleben immer noch ein Trümmerhaufen. Ich kann länger als 3-4 Tage zuhause nicht funktionieren. ist logisch, weil du nachwievor zockst und dich nicht deinen problemen stellst. außer es stehen klausuren an. Zitat Ich spiele World of Warcraft weiterhin, aber Zeitlich dosiert. Ich habe Raidzeiten am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag. Ich bringe aber beides zeitlich in eine gute Koexistenz. dieses "...beides..." beziehe ich auf deinen neuen beruf und das zocken. heisst, du bringst diese 2 sachen in eine zeitl. koexistens. aber wo ist denn da zeit, dich mit deinem problem "trümmerhaufen privatleben" zu beschäfftigen. nirgends! musste dich, meiner meinung nach, nicht wundern das sich da nichts ändert. sieh es doch mal so: das reallife ist eine klausur, für die du ständig lernen musst. da bleibt keine zeit für´zocken. und das problem mit dem namensgedächtnis, das sich durchs zocken entwickelt hat bei dir, wird bestimmt auch nicht besser, wenn du jetzt immer noch spielst. oder? ursache: spielen wirkung: fehlendes namensgedächtnis. bekämpfe die ursache um die wirkung zu minimieren. Zitat Der Einstieg ist also sehr sehr schwer und ist einfach ohne fremde Hilfe und Unterstützung nicht immer durchzustehen. Auch wenn hier im Berufsförderungswerk Hilfe ist, so ist sie nicht da wenn ich sie brauche, und der ständige Wechsel von irgendwelchen Personen, die für mich zuständig sind, erlaubt mir auch nicht zu jemandem Vertrauen aufzubauen. hmmm. glaubst du, das ständig 24h einer um dich rumwuselt und auf dich aufpasst? das wird wohl so erstmal nix werden, da muss ich dich enttäuschen. selbst rentner und behinderte haben nicht immerzu einen der auf sie aufpasst und ich glaube du bist noch um einiges fitter.die meiste arbeit musst du ganz allein erledigen. eine vertrauensperson die sich nicht ständig andert findest du aber z.b. in einer suchtberatungsstelle. meine hat mich gut 9 monate begleitet. so wie immer sage ich dazu, das das meine persönlichen eindrücke und meinungen sind. vllt regts dich zum nachdenken an und mit etwas glück konnte ich dir sogar helfen. viel glück und kraft für deinen weg wünsche ich dir. |
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