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        möcht mich trennen kann nicht mehr

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HappyHour

(Dienstag, 24.Aug 2010, 16:26)
Neue Wege beschreiten...
Hallo Susanne,

warum weiter in der Hölle braten? Ich nenne deinen Lebensgefährten nun einfach einmal "Lebens-Abschnitt-Gefährte". Und diesen Abschnitt solltest du, wenn auch erst einmal vorübergehend, beenden. Die Gründe dafür hast du ja bereits zahlreich aufgezählt. Und dein erster Fluchtweg in die Arbeit sollte nur ein erster Schritt zur Freiheit und Zufriedenheit sein.

Vielleicht wunderst du dich, dass ich in keiner Zeile auf deinen Partner (kann man ihn überhaupt so nennen?) eingehe, denn eines ist klar: er ist 100% spielsüchtig und du bist nur das Anhängsel welches geduldet wird. Ansonsten STÖRST du ihn nur!!! Ist dir dies bewusst???

Der nächste Schritt zur Handgreiflichkeit wurde bereits vollzogen. Worauf wartest du noch?
1.) Das es besser wird? Vergiss es, er lebt in seiner eigenen Welt!
2.) Dass er sich vielleicht doch irgendwann ändert und das Spielen bleiben lässt? Klar, wenn es draussen mal grün schneit oder am Sankt-Nimmerleins-Tag.
3.) Dass du noch mehr Hingabe, Verständnis und Aufopferung für dieses "hilflose" Wesen aufbringen musst? OK, es gibt viele Möglichkeiten der Selbstzerstümmelung, dies wäre eine davon.

Du hast ja bereits schon einmal den Stecker aus der Wand gezogen... nun wird es Zeit die Handbremse zu ziehen!

Konsequenterweise wirst du dir eine andere Wohnung suchen müssen. Dem Druck, der Enttäuschung und dieser Angst wirst du auf Dauer nichts entgegen zu setzen haben.

Wenn "Er" sich schon sein Leben versaut, hast du es nicht verdient, es dir ebenso anzutun.

Dies sind zwar alles harte Worte, aber im Endeffekt wird es der einzige Weg bleiben, es sei denn:

du schaffst es ihn zu einer Therapie zu überreden, die er dann auch wirklich durchzieht und dann das Spielen bleiben lässt.

Ansonsten wirst du erst einmal den üblichen Hinhalteparolen zum Opfer fallen (... "Ich besser mich", "Alles nicht soo schlimm", "Jaaa, ich spiel demnächst weniger", "Jaaa, wir unternehmen was am Wochenende", u.s.w., die Liste wird sonst zu lang.)

Man wird Hoffnungen in dir erwecken, die am Ende doch nicht erfüllt werden und mit jedem Mal wirst du verzweifelter sein und tiefer sinken.

Oder DU nimmst DEIN Schicksal in die eigenen Hände! Analysiere in Ruhe deine Situation. Was hast du, was willst du, was könnte wodurch besser werden?

Nimm dir auch einmal die Zeit einige Berichte unserer Forenteilnehmer durchzulesen, du wirst viele Paralellen erkennen.

OK, das war fürs erste viel geschossen meinerseits und Trost konnte ich dir nur wenig spenden. Aber es geht nicht um Kummerbeseitigung sondern um eine Lösung für ein glückliches Leben deinerseits.

Und glücklich möchtest du doch wieder werden, oder?


Viel Kraft und Mut wünscht dir

HappyHour!!!

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