Pressetext interviewt Christoph Hirte zu Maßnahmen in Südkorea
- Südkorea kämpft schon seit längerem mit einer steigenden Zahl spielesüchtiger Jugendlicher. Deshalb sollen die Konsolenhersteller den Zugang zu ihren Online-Netzwerken technisch beschränken. "Technische Blockaden sind eine ergänzende Möglichkeit, das Suchtproblem in den Griff zu bekommen. Mittelfristig werden wir auch in Deutschland nicht an einer solchen Regelung vorbeikommen", sagt Christoph Hirte,...
Zerbrochene Ehen, verwahrloste Wohnungen: Wer süchtig nach Online-Spielen ist, verliert sein bisheriges Leben. Doch Opfer sind nicht nur die Süchtigen, sondern auch ihre Angehörigen. Auch Christoph und Christine Hirte haben ihren Sohn an ein Online-Rollenspiel verloren. Nun kämpfen sie gegen die Sucht.
Bis zu 4,1 Millionen Deutsche leiden laut Schätzungen an einer Krankheit, die es offiziell gar nicht gibt: Die Abhängigkeit von Internet- und Computerspielen. Ein Münchner Verein hilft Betroffenen und warnt vor gewaltigen Folgen für die Gesellschaft.
Rechtsexperten treffen auf den teilweise rechtsfreien Raum in der virtuellen Welt des Internets: Auf dem 16. Deutschen Präventionstag in Oldenburg kommen am Montag und Dienstag mehr als 5.000 Fachbesucher aus 20 Ländern zusammen, um über die Gefahren und Herausforderungen der neuen Medienwelten für die Verbrechensverhütung zu beraten.
Deutsches Ärzteblatt Ausgabe April 2011, Seite 173
Ein Bericht von Dr. phil. Marion Sonnenmoser über rollenspielsucht.de, AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und das Netzwerk für Ratsuchende als Projekt des Monats der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.
Gefühlskatastrophen bei Ausfall von Handy, Facebook und mp3
Artikel von Johannes Pernsteiner von pressetext.at
mit Stellungnahme von Christoph Hirte (AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und rollenspielsucht.de)
Beeinflusst Surfen im Internet unser Gehirn? Ein US-Wissenschaftler sieht Veränderungen der Nervenbahnen - mit fatalen Folgen für das soziale Miteinander.
Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 09.12.2008
"Im Internet hat man einen neuen Zeitfaktor. Man kommt so schnell an die Information, dass man schnell das Gefühl bekommt: Ich hab es kapiert! Bei Büchern musste man in Bibliotheken gehen und sich anstrengen. Wenn man aber alles scheinbar in drei Sekunden erreichen kann - sucht man dann überhaupt noch weiter, nach dem nächsten Buch, dem nächsten Aufsatz?"
Ein Interview mit Maryanne Wolf in der Süddeutschen Zeitung vom 16.07.2010