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Pressemeldung: Verzichten Sie auf elektronische Geschenke für die Kinder!


Der Selbsthilfeverband AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. schaut auf die besorgniserregenden Ergebnisse zahlreicher Studien und fordert eine Altersbeschränkung für Smartphones. Erst ab 16 Jahren sollen Jugendliche ein Smartphone benutzen dürfen. In der Vorweihnachtszeit folgt nun ein zweiter Apell an die Eltern: Verschenken Sie keine elektronischen Geräte!

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. fordert zu Weihnachten: Verzichten Sie auf elektronische Geschenke für die Kinder!

2008 hat die Elterninitiative rollenspielsucht.de aufgrund des starken Zuspruchs und täglich über 1.000 besorgten und betroffenen Besuchern auf der Homepage den Selbsthilfeverband AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. ins Leben gerufen.


Christoph Hirte, der seinen eigenen Sohn über mehrere Jahre an die Videospielwelt "verloren" hatte, ist Vorstandsvorsitzender des Münchener Vereins. Er sagt: "Zahlreiche aktuelle Studien stellen eine bemerkenswerte und erschreckende Liste an Risiken und Nebenwirkungen zusammen, die junge Smartphone-Benutzer stark psychisch und auch physisch beeinträchtigen können. Wir appellieren aus diesem Grund an alle Eltern
: Eine Altersbeschränkung bis 16 Jahre für die Smartphone-Nutzung ist dringend erforderlich - analog zu Alkohol und Zigaretten."
http://www.rollenspielsucht.de/resources/Altersbeschraenkung_Smartphones_erforderlich.jpg
Der Selbsthilfeverband AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. weist auf vieldiskutierte mögliche Auswirkungen wie diese hin:

- Gefährdung durch Funkstrahlen
- Zunehmende Kurzsichtigkeit
- Stress durch permanente Kommunikation via Smartphone
- Schulische Probleme dank permanenter Handy-Nutzung
- Digitales Mobbing
- Vernachlässigung echter Kontakte zu Freunden
- Elektronische Überwachung und Erfassung (Datenkrake Internet)
- Kaum vorhandener Kinder- und Jugendschutz im Internet
- Mediensucht mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen

Christoph Hirte: "Studien, die uns vorliegen, legen nahe, dass der ständige elektronische Konsum durch WLAN und Handystrahlen zu einem Anstieg an Überforderung, Kopfschmerzen, Burnout und sogar ADHS führen kann. Kaum jemand weiß, dass Dienste wie WhatsApp oder YouTube eigentlich erst ab 16 Jahren freigegeben sind."

Der Selbsthilfeverband AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. bemängelt, dass der Staat kein Interesse daran hat, offizielle Schutzmaßnahmen durchzusetzen. Christoph Hirte: "Stattdessen erfahren wir, dass die Politik mit Hochdruck sogar eine rasche Umsetzung der totalen Digitalisierung aller Schulen einfordert. Hat hier die milliardenschwere Lobby der Industrie etwa die Politik fest im Griff?"

Da zurzeit keine Hilfe aus der Politik zu erwarten ist, setzt der Selbsthilfeverband AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. auf die Einsicht der Eltern - und erweitert die Forderung nach der Altersbegrenzung für Smartphones um diesen Appell:

"Wir empfehlen, zu Weihnachten komplett auf elektronische Geschenke zu verzichten!"

Wichtige Links:
Informationen zur Altersbeschränkung
Appell an Eltern


Text als PDF-Datei


 

Geschrieben von: Team-ch am 02.12.2015

 

 


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