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Sabine Bätzing will Beratungsstellen für Onlinesüchtige öffnen


Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, will die Drogenberatungsstellen auch für Menschen öffnen, die von ihrem Computer nicht loskommen.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, will die Drogenberatungsstellen auch für Menschen öffnen, die von ihrem Computer nicht loskommen.

Kurz nach der Gründung (08.05.2007) schrieb die Elterninitiative www.rollenspielsucht.de viele Suchtberatungsstellen in Deutschland an, um aufgrund der eigenen Betroffenheit ("Wir haben unseren Sohn ans Internet, an World of Warcraft verloren"), auf die große Problematik Onlinesucht/Mediensucht aufmerksam zu machen. Das Selbsthilfeportal bat bereits damals darum, sich mit der Thematik verstärkt zu beschäftigen und  Fortbildungsmaßnahmen anzuregen. Bis heute rät  www.rollenspielsucht.de Hilfesuchenden, in jedem Fall eine Beratungsstelle aufzusuchen.  Umfassende Informationen über Sucht an sich, über Co-Abhängigkeit und den Verlauf der Suchtspirale verhelfen zu einem bewussteren und sichereren Umgang mit dem Betroffenen.

Frau Bätzing äußerte gegenüber Focus Gesundheit, dass aus den Beratungsstellen immer öfter die Bitte um Weiterbildung in Sachen Onlinesucht an sie herangetragen werde. Frau Bätzing: "Wenn sie ein Problem erkennen, sollten die Eltern zum Beispiel überlegen, andere Freizeitaktivitäten anzubieten".

Alternativen
: Helfen Sie bitte mit, dass der Bereich Offline-Alternativen im Forum so schnell wie möglich gefüllt wird, damit mehr Eltern die Chance haben, diese auch in Anspruch zu nehmen.

Beratungsstellen: Sprechen Sie bitte Ihre Beratungsstelle an, damit sie sich hier im Forum einträgt und vorstellt. Auf diesem Weg können Betroffene und Angehörige schneller Hilfe finden.



 

Geschrieben von: Team-ch am 21.06.2009

 

 


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