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14-10-2017   Details
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Respekt und Dank an Sabine Bätzing


Die Mainpost schreibt zur Suchtpolitik:

Wie geht es nun weiter?

Koalition schachert um Drogenbeauftragten

Eines muss man Sabine Bätzing ja lassen: In der letzten Legislaturperiode hat die junge SPD-Politikerin den Bürgern die Existenz einer Drogenbeauftragten der Bundesregierung förmlich ins Bewusstsein katapultiert.      Link zum Artikel




Respekt und Dank an Sabine Bätzing
(zum obigen Artikel in der Mainpost)

Die Sucht- und Drogenpolitik von Sabine Bätzing als nervig zu bezeichnen, ist der Sache nicht angemessen, wenn man mit dem Thema in der Familie oder im Freundes- / Kollegenkreis konfrontiert wird. Aus unserer Sicht können wir Sabine Bätzing nur großen Dank und unseren vollen Respekt ausdrücken, denn das Thema Mediensucht wurde durch ihre hervorragende Arbeit weiter in den Focus gerückt.

Viele Menschen können sich noch gar nicht vorstellen, dass es Mediensucht  bzw. einen pathologischen Internetgebrauch überhaupt gibt, und ignorieren nach wie vor hartnäckig, dass in Kinder- und Jugendzimmern die Grenzen zur Sucht häufig gefährlich nahe rücken oder bereits überschritten werden. Oft wird der Grundstein dazu bereits im Kleinkindalter durch zu viel Fernsehen gelegt.

Diese Problematiken können nicht oft genug in das Bewusstsein gerückt werden, damit Politik in allen Bereichen auch eine Politik für die immer mehr ins Hintertreffen geratenden Familien ist. Manchmal drängt sich der Eindruck auf, dass die Renditen der Spielehersteller weitaus größere Prioritäten haben, an dieser Stelle vielfach auf Kosten von Suchtkranken.

Die „schwierigen“ Jahrgänge kommen erst noch und verursachen unendliches Leid in den Familien. Ganze Jahrgänge verschwinden, doch die volkswirtschaftlichen Auswirkungen scheinen nur wenige zu interessieren, genauso wenig wie die enormen Beratungs-, Behandlungs- und Therapiekosten, die in wenigen Jahren explosionsartig nach oben schnellen werden. Deshalb muss jetzt die Sucht- und Drogenpolitik in gleichem Tempo fortgesetzt werden, wie es Sabine Bätzing mutig vorgegeben hat.

Nicht zu verstehen ist die lasche Behandlung dieses Themas im Koalitionsvertrag. Das Verständnis für die große Dimension der Problematik Mediensucht scheint hier noch nicht vorzuliegen. Auch hier müsste, aufgrund der rasanten Zunahme der Betroffenenzahlen aus allen Altersschichten, gesamtgesellschaftliche Ursachenforschung betrieben werden. Zu einfach wäre es, hier allein den Eltern den Schwarzen Peter zuzuschieben. Bei der Vermittlung von Medienkompetenz wird außerdem meist vergessen, dass nicht derjenige medienkompetent ist, der elektronische Medien vielfältig und zeitintensiv geschickt zu nutzen weiß, sondern vor allem derjenige, der frühzeitig und selbstbestimmt lernt, wo der Aus-Knopf ist. Dies gilt nicht nur für Heranwachsende... 

Es wäre ja auch durchaus vorstellbar, unabhängig von Partei- und Machtinteressen für dieses wichtige Ressort eine absolut qualifizierte, engagierte Fachfrau, die tief in der Materie steckt, zu ernennen. Wir wüssten da schon eine......Dieses Amt darf nicht in den Ruf geraten, vorwiegend den wirtschaftlichen Interessen zu dienen.

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V.


 

Geschrieben von: Team-ch am 07.11.2009

 

 


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