|  Bookmark and Share
<< Mai 2012 >>
  Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
>  30 1 2 3 4 5 6
> 7 8 9 10 11 12 13
> 14 15 16 17 18 19 20
> 21 22 23 24 25 26 27
> 28 29 30 31  1  2  3
München Selbsthilfegruppe Angehörige
Selbsthilfegruppe rollenspielsucht / onlinesucht im Münchner Selbsthilfezentrum,...
18-06-2012   Details

München Selbsthilfegruppe Betroffene
Selbsthilfegruppe rollenspielsucht / onlinesucht im Münchner Selbsthilfezentrum,...
20-06-2012   Details

Neu-Ulm Vortrag von rollenspielsucht.de
2 Voträge für Schüler der Staatl. Berufsschule in Neu-Ulm
30-07-2012   Details

Neu-Ulm Vortrag von rollenspielsucht.de
2 Vorträge von rollenspielsucht.de für Schüler der Staatl. Berufsschule in...
31-07-2012   Details

Oberschleißheim Vortrag von rollenspielsucht.de
Vortrag von rollenspielsucht.de In der Jugendfreizeitstätte Planet 'O' in...
18-10-2012   Details
Sie befinden sich hier:  Startseite / News / Presseberichte

Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher!


 "Im Internet hat man einen neuen Zeitfaktor. Man kommt so schnell an die Information, dass man schnell das Gefühl bekommt: Ich hab es kapiert! Bei Büchern musste man in Bibliotheken gehen und sich anstrengen. Wenn man aber alles scheinbar in drei Sekunden erreichen kann - sucht man dann überhaupt noch weiter, nach dem nächsten Buch, dem nächsten Aufsatz?"

Gesamtes Interview über Link-Funktion

"Sorgen Sie für ein Haus voller Bücher!"
Interview mit Maryanne Wolf in der Süddeutschen Zeitung
Link: http://www.sueddeutsche.de/wissen/hirnforschung-sorgen-sie-fuer-ein-haus-voller-buecher-1.976164
Als Expertin für die kognitive Entwicklung von Kindern an der amerikanischen Tufts University warnt Maryanne Wolf unter anderem vor den Gefahren des nur digitalen Lesens für die ganze Gesellschaft: Das Internet verführe Erwachsene und insbesondere Kinder zur unkonzentrierten Informationssuche, die das selbständige Denken untergrabe und ihnen die Freude einer tieferen Leseerfahrung vorenthalte.

"Das Netz ist das schwarze Loch unserer Gesellschaft, es verschlingt unsere Zeit."
"Die vermeintliche Demokratisierung der Informationsbeschaffung könnte dazu führen, dass viele nur noch lesen, was weit verbreitet und einfach zu verstehen ist."
Maryanne Wolf: "Das lesende Gehirn" (Spektrum Verlag)

Anmerkung. Leider werden vielfach auch die Informationen zum großen Bereich "Mediensucht/Onlinesucht" im Schnellgang "studiert".
Da sich bis heute kein Studium eingehend und ausreichend genug  mit diesem Thema beschäftigt haben kann (in Ermangelung  langfristig gesicherter Erkenntnisse), gibt es ständig, auch aus dem Bereich der Selbsthilfe, neue Gedanken und Anregungen. Wir empfehlen eher Zurückhaltung als vorschnelle Verharmlosung!




Ein weiterer Artikel in der SZ beschäftigt sich ebenfalls mit der Auswirkung übermäßiger Computernutzung.
Titel: "Schwache Leitung"
Beeinflusst Surfen im Internet unser Gehirn? Ein US-Wissenschaftler sieht Veränderungen der Nervenbahnen - mit fatalen Folgen für das soziale Miteinander.
"Wenn das Gehirn mehr Zeit mit der Bedienung technischer Systeme verbringt, so lautet die These des Psychologen Gary Small von der Universität Los Angeles (UCLA), dann geraten grundlegende soziale Fähigkeiten in den Hintergrund - etwa die Fähigkeit, im persönlichen Gespräch den Gesichtsausdruck des Gegenübers zu deuten." Die an der Face-to-Face-Kommunikation beteiligten Nervenleitungen könnten bei ständiger digitaler Beschäftigung schwächer werden, erklärt Small. Die mögliche Folge  seien soziale Unbeholfenheit, eine Unfähigkeit zur Deutung nonverbaler Botschaften, Isolierung und nachlassendes Interesse an traditionellen Unterrichtssituationen.

Bericht über die Link-Funktion


Anmerkung. Es ist immer wieder erstaunlich und erschreckend, wie maßgeblich die verharmlosenden Vorgaben der Industrie und etlicher Medienpädagogen transportiert werden, wie tief Eltern nach wie vor vielfach verunsichert werden, ohne praktische Hilfe zu bekommen. Die vielen Hinweise und Anhaltspunkte, die aus allen Bereichen vorliegen, müssen generationenübergreifend zu einer neuen Sichtweise führen (auch bei der älteren Generation!). Wir brauchen einen Gegenpol zu der vielfach ausgerufenen Goldgräberstimmung mit ihren vielen Mitläufern im Bereich Presse und Pädagogik. Die z. T. verheerenden Auswirkungen der Mediensucht, die sich nach wie vor vielfach hinter verschlossenen Türen abspielen, sind meist nicht vorstellbar und in diesem Ausmaß auch in keiner Statistik und in keiner Umfrage erkennbar.
Die Vorstellungskraft reicht vielfach nicht aus, um dem Mut zur Vorsicht mehr "Spielraum" zu geben.



 

Geschrieben von: Team-ch am 23.09.2010

 

 


E-Mail

Format
Elterninitiative rollenspielsucht.de
Gameswanted.de Onlinerollenspiel Dauerstudie
Benutzer online: 0, Gäste online: 10
Drucken | Powered by Koobi:CMS 7.24 © dream4® | Impressum | Bookmark and Share