«Zappelphilipp» besonders anfällig für Mediensucht
Kinder- und Jugendärzte fordern Warnhinweise auf Spielekonsolen - "Zu viel PC- und Spielekonsum kann die Gesundheit schädigen
AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. bedankt sich für klare Worte:
Kinder- und Jugendärzte fordern Warnhinweise auf Spielekonsolen - "Zu viel PC- und Spielekonsum kann die Gesundheit schädigen, deshalb müssen entsprechende Warnhinweise auf die Spielekonsolen" - Der Verband (BVKJ) plädierte außerdem für die Aufnahme von Medienerziehung in die Gesundheitsvorsorge bei Kindern und Jugendlichen. - "Auch Anerkennung bezögen sie oftmals aus dem Netz, wenn sie etwa in PC-Spielen Erfolge vorweisen könnten" - Kinderärzte beobachten seit Jahren unter anderem Sprach- und Bewegungsdefizite als Folge des virtuellen Dauerkonsums. Weil dieser mit ungesunder Ernährung gekoppelt sei, steige die Zahl fettleibiger und diabeteskranker Kinder. Auch die Fähigkeit zur Lösung realer Konflikte leide. «Das Aggressionspotenzial steigt, die Hemmschwellen sinken», sagte Riedel. Thüringer Kinder sehen nach einer Studie besonders viel fern.- Die Eltern sind nach Beobachtungen des Mediziners häufig Teil des Problems, wenn sie ihre Kinder zur Ablenkung vor das Fernsehgerät oder den Computer setzen. Noch bedenklicher sei es, dass bereits bei Vorschulkindern ein eigener Fernseher im Kinderzimmer stehe. Auch Computerspiele in Kindergärten richteten bei von ADHS betroffenen Kindern eher Schaden als Nutzen an.
Auszüge aus dem dpa Artikel von
Ausführlicher:
Beitrag in der SZ oder bei krankenkassen.de
| Geschrieben von: Team-ch am 12.03.2011 |




