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Danke Frau Dyckmans, willkommen Frau Mortler


Am 15.01 2014 wurde die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung ernannt. Für uns ein Anlass, Frau Dyckmans zu danken und Frau Mortler zu begrüßen.



Dreimal konnte Frau Dyckmans in ihrer Amtszeit pressewirksam auf das zunehmend größer werdende Problem Mediensucht/Onlinesucht aufmerksam machen. Ebenso wurde unsere Selbsthilfearbeit in dieser Zeit gefördert. Nach unserem Vortrag mit Informationsstand bei der Jahrestagung 2009 der Drogenbeauftragten Sabine Bätzing, wurde unser Netzwerk für Ratsuchende 2011 als Projekt des Monats vorgestellt. Es folgte eine Einladung zum Markt der Möglichkeiten bei der Jahrestagung der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans im Oktober 2012, bei der wir uns mit ihr auch persönlich austauschen konnten. Im Jahr 2013 wurde unsere Arbeit im Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung vorgestellt und als beispielhaft gewürdigt. In  einem persönlichen Schreiben haben wir Frau Dyckmans bereits gedankt.

Es ist dringend notwendig, dass das Thema Mediensucht auch in Zukunft einen Schwerpunkt darstellt. Aufgrund unserer täglichen Kontakte zu Angehörigen und Betroffenen sind wir der Überzeugung, dass eine Tsunamiwelle auf uns zurast. Es gibt zunehmend mehr Leid und Hilflosigkeit in den Familien, da noch wie vor die Kinder viel zu früh an elektronische Medien herangeführt werden, frei nach dem Motto: „Das machen doch jetzt alle“ und die Schwelle zur Sucht bereits in jungen Jahren überschreiten. Die Vorstellungskraft über die Auswirkungen reicht meist nicht aus. Eltern werden zu oft mit ihren Sorgen alleingelassen. Viele Gespräche mit Menschen, die Kontakt zu uns suchen, beginnen mit den Worten: „Wir waren schon überall, aber keiner hat uns verstanden.“ Unsere Seiten bieten hierzu umfassende Informationen.

Frau Mortler, wir hoffen, dass auch Sie gegen einen starken Widerstand im Parlament an der dringenden Notwendigkeit festhalten können, dieses Thema immer wieder zu transportieren. Nicht nur präventiv, sondern auch aktiv in Behandlung und Betreuung müssen die Angebote verstärkt ausgebaut werden. Wir wünschen uns noch mehr Unterstützung und Anerkennung für die notwendige Selbsthilfearbeit.

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen in Ihrem Amt.

Christoph Hirte

Vorstand von AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V.
und Initiator der Elterninitiative rollenspielsucht.de


 

Geschrieben von: Team-ch am 26.01.2014

 

 


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