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![]() Foren zum Thema Mediensucht / Neuigkeiten zum Thema Mediensucht![]() Newsflash - Neuigkeiten zum Thema kurz berichtet (April-Juni 2010)
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Christian(Freitag, 16.Apr 2010, 17:23)14-Jährige ersticht Mutter im Streit um's Internet http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/558150/index.do http://www.newspoint.cc/artikel/Weltweit/Mutter_wegen_Internetsucht_erstochen_55751.html TV-Tipp: Manfred Spitzer im alpha-Forum Manfred Spitzer ist Lern- und Hirnforscher, Buchautor und Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm. Nächste Woche ist er zu Gast im alpha-Forum. Mittwoch, 21. April 2010, 20:15 Uhr, BR-alpha |
Christian(Montag, 19.Apr 2010, 15:49)Wieder Südkorea: Starcraft II wird die Jugendfreigabe verweigert, Blizzard erwägt Rechtsmittel gegen die Einstufung ab 18: http://www.koreatimes.co.kr/www/news/tech/2010/04/133_64287.html |
Christian(Donnerstag, 22.Apr 2010, 19:33)Dieses Jahr kein Drogen- und Suchtbericht? Neue Drogenbeauftragte hat angeblich zu wenig Zeit http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/kein-bericht-sucht-724595.html |
Christian(Donnerstag, 29.Apr 2010, 18:41)Österreich will zum Thema "(Internet)-Spielsucht" Aufklärung, Beratung und Prävention ausbauen http://www.salzburg.at/themen/leben.html?nachrid=44846 |
Christian(Samstag, 1.Mai 2010, 15:08)Servicezeit Familie (WDR) berichtet über einen onlinespielsüchtigen Jugendlichen und seine Mutter: http://www.wdr.de/tv/servicezeit/familie/sendungsbeitraege/2010/0421/00_onlinesucht.jsp Die Dame von der Drogenhilfe Köln, Dorothee Mücken, hat eine erstaunliche Masterthesis veröffentlicht, die hier kostenfrei und im Volltext zu lesen ist: http://www.suchthilfemaster.de/fileadmin/user_upload/www.suchthilfemaster.de/Master-Theses/Masterthesis_DMuecken_2009.pdf |
Christian(Montag, 3.Mai 2010, 21:22)TV-Tipp: Quarks & Co. - Die Wissenschaft vom Glück (Dienstag, 04. Mai 2010, 21:00 Uhr, WDR) In der aktuellen Sendung geht es um Glück, Freude und Flow-Erlebnisse. Ich nehme an, da wird wieder einiges über Dopamin erzählt. ![]() http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0504/uebersicht_glueck.jsp Wiederholung: Samstag, 8. Mai 2010, 12:00 Uhr |
Christian(Mittwoch, 12.Mai 2010, 23:03)Heute Nachmittag ging es bei "Planet Wissen" (WDR u.a.) um Zwangserkrankungen. Die Internetsucht wurde zwar nur am Rande erwähnt, aber es war ganz interessant, welche seltsamen Verhaltensweisen Menschen entwickeln können. Z.B. die Dame, die sechs Stunden täglich duschte oder die Frau, die in ihrer Wohnung verschiedene Gefäße verteilt hatte, die sie zu ganz bestimmten Uhrzeiten mit je achtzehn Tropfen Wasser füllen musste. Oder der junge Mann, der für das Abschließen seines Autos eine Stunde brauchte, weil er immer wieder kontrollieren musste, ob der Wagen auch wirklich zu ist. Die junge Frau, die sich zwanghaft die Haare rausriss, der ältere Herr, der immer wieder Wasserhahn und Herd kontrollierte, weil er seine Mitbewohner nicht verbrennen oder ertränken wollte. All diese Zwangsstörungen fallen wie Onlinesucht in die Kategorie "Impulskontrollstörungen". Die Betroffenen sind krank und können weder etwas für noch gegen ihr Verhalten. Macht ihnen keine Vorwürfe, sondern helft ihnen. Sowohl die oben bzw. in der Sendung dargestellten Fälle als auch die Onlinesucht können mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt werden. Doch gilt es immer, die zugrunde liegenden Erkrankungen zu entdecken, die zum Zwangsverhalten/zur Sucht geführt haben. Symptome kann man lindern, aber nur Ursachen nachhaltig bekämpfen. Link zur Sendung: http://www.planet-wissen.de/sendungen/2010/05/12_zwangsstoerung.jsp |
HappyHour(Donnerstag, 13.Mai 2010, 23:34)Kontra, Reh, Bock... Hallo Christian, ich bin zur Zeit zwar etwas selten hier ON (puhh, habe soviel um die Ohren), aber für ein kleines "Kontra" reicht es schon! Deine angeführte Argumentation des Vergleichs zwischen "Zwangsstörung" und "Internetsucht" hinkt doch etwas sehr... Ich unterscheide hier doch sehr stark zwischen den erzwungenen Verhaltensweisen der "MMORGS" und den durch lebenserfahrenden "Macken" der Zwangsbehaffendenden. Ich glaube nicht, dass ein "Zwangsgestörter", sich dieses Schicksal selbst gesucht hat, jedoch "UNBEWUSST", durch äussere Umstände in dieses Gefängnis gezwungen wurde. Der Rollenspielsüchtige hat sich diese Plattform jedoch selbst gewählt und wurde Opfer der geschickten Strategie des Herstellers. Denk mal drüber nach... LG HappyHour!! |
Christian(Freitag, 14.Mai 2010, 13:53)Hi Happy, natürlich haben MMORPGs ein immanentes Suchtpotenzial, das auch von den Herstellern bewusst gefördert wird. Aber: es gibt auch andere Spieleformen, die süchtig machen können und viele Menschen sind im weitesten Sinne "internetsüchtig", ohne überhaupt zu spielen. Die chatten, surfen ziellos oder machen sonstwas. Allen Formen gemein ist, dass der Betroffene selbst nicht merkt, wann sein Verhalten in die Sucht kippt. Die meisten Menschen gehen vernünftig mit dem Netz um, es soll auch Leute geben, die MMORPGs bewusst und im Rahmen nutzen und nicht ihr Leben danach ausrichten. Ich selbst bin z.B. überhaupt nicht anfällig MMORPG-süchtig zu werden (glaube ich jedenfalls). Erst Montag habe ich es probiert. Ein kostenloses Spiel runtergeladen und installiert. Das hat etwa genauso lang gedauert, wie ich es dann gespielt habe. Nach ein paar Stunden hatte ich die ersten Level geschafft und wurde sogar in eine Gilde aufgenommen. Seit Dienstag hab ich das Spiel nicht mehr angerührt und werde es auch nicht. Ich find's einfach langweilig und habe keine Lust, mit wildfremden Leuten zu quatschen. Gut, mache ich hier auch, aber mit den hier aktiven Leuten teile ich immerhin auch ein Schicksal. Ich wüsste aber nicht, was ich mit den Leuten im Spiel bequatschen könnte (außer über's Spiel selbst). Lange Rede, kurzer Sinn. Auch Internetabhängige haben sich ihr Problem nicht freiwillig gewählt, sondern sind da hineingeschlittert. Das Suchtpotenzial mancher Spiele leistet einen Beitrag, ist aber nicht der allein entscheidende Faktor. Wenn die Leidenschaft an Dominanz gewinnt, verliert der Betroffene immer mehr die Kontrolle und kann irgendwann nicht mehr anders, selbst wenn er es wollte. Das Ganze verläuft schleichend und wird erst sehr spät bemerkt. Ich möchte kein Spielegenre und keinen Hersteller verteufeln. Die Spiele können ein guter Zeitvertreib sein, ein nettes Hobby. Viele Menschen sehen es auch als Hobby und behalten den Überblick. Nur bei einigen Menschen gerät das Spielverhalten außer Kontrolle, aber daran sind nicht die Spiele schuld. Gäbe es sie nicht, würden die Betroffenen vielleicht zu anderen Süchten tendieren. Da aber die Spiele so leicht zugänglich und verfügbar sind, ist es sehr einfach, dort ein Suchtverhalten zu entwickeln. |
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