"Wir begrüßen Sie herzlich als Gast beim Netzwerk für Ratsuchende von AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V.
Sie müssen sich registrieren, um in den Foren Beiträge verfassen zu können.
Anonyme und kostenlos. Wichtiger Hinweis: Die Nutzung ist völlig unabhängig von den Interessen
oder den Zielen des Vereins.  (mit-AKTIV werden: Info hier)

Netzwerk für Ratsuchende:  (Aufruf alle Rubriken: www.netzwerk-fuer-ratsuchende.de)
-- 
Sucht- und andere Beratungsstellen     -- Forum Fachberatung
-- Kliniken                                                         -- Ambulanzen, Ärzte, Psychologen, Therapeuten
-- Präventionsangebote                                 -- Präventive Interventionen  (neu)
-- bestehende Selbsthilfegruppen              -- Gründungsgesuche für Selbsthilfegruppen
-- Offline-Alternativen (auch therapeutisch)
-- Netzwerke + Initiativen + Vereine + Forschung + andere Institutionen 

Austausch- und Infoforen:                                                             Pressegesuche
Angehörige / Aussteiger / Alleinerziehende / Betroffene / Partner / Umfrage / News / (Ihre)Termine
allgemeiner Austausch / Fragen zur Mediensucht / Suchtpotenzial anderer Spiele / Prominente



Forum
 Foren zum Thema Mediensucht / Angehörigen-Forum
        Große Sorge um erwachsene Tochter und Enkelkind

Seite drucken

Dienstag, 16.Mai 2017, 14:30

Kreatie Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 5
Mitglied seit: 16.05.2017
Eine Mutter macht sich Sorgen um ihre erwachsene Tochter und Enkelkind
Hallöchen,

Vor 15 Jahren lernte meine älteste Tochter (36) ihren heutigen augenscheinlich äußerst attraktiven Ehemann via Internet kennen und lieben.
Er war damals schon arbeitslos, trank nicht wenig Alkohol und kiffte noch dazu.
Sie war von ihm doch so fasziniert, daß ich, die sowieso immer schon wenig verbal Einfluß auf sie nehmen konnte, auch in dieser Sache nicht wirklich an sie rankam.
In der Hoffnung, daß sich daß von selber irgendwann erledigen würde, ließ ich sie ihren Weg mit ihm gehen. Genau in dieser Zeit musste ich auch noch über den Verlust meines Mannes, der an Krebs gestorben war hinwegkommen. Somit fehlte mir auch die Kraft darin mehr zu investieren.
Ganz im Gegenteil. Ich ließ ihn sogar einige Wochen bei uns im Hause wohnen. Schnell zeigte mir und auch der gesamte Familie, sowie unserem nahem Umfeld, daß er mit Faulheit, dafür aber großen intellektuellen Sprüchen gesegnet ist. Ein Besserwisser mit einer enormen Dominanz.
Als ich dann mitbekam, dass er meiner Tochter gegenüber aggressiv wurde, erteilte ich ihm Hausverbot. Zudem konnte es nicht angehen, daß er unser Leben bestimmt.
Inzwischen hatte er auch seinen Führerschein in Folge von Alkohol und Drogenkonsum durch einen Unfall verloren.
Meine Tochter hingegen zöckelte jedes freie Wochenende zu ihm in seine Wohnung die ca. 100 km entfernt lag.
Dort beschlossen sie dann gemeinsam eine eigene Wohnung in unserer nahegelegenen Stadt
( Arbeitsstätte Tochter ) zu beziehen, was auch schnell umgesetzt wurde.
Während meine fleißige Tochter jeden Tag ihrer Arbeit nachging, machte ihr Nochfreund ab und zu mal ein paar Hilfsjobs bei seinem Vater und anderen Unternehmen, und schaffte es doch tatsächlich auch noch sein Fachabitur in 1 Jahr nachzuholen.
Was er in seiner freien Zeit machte entzog sich jedoch gänzlich unserer Kenntnis, bis auf das meine Tochter jeden Monat zu mir kam um sich Geld zu leihen, was ich denn zwar auch jeden Monat nach Gehaltszahlung zurück erhielt. Auch besuchte sie ihre Oma regelmäßig. Von ihr bekam sie bei jedem gemeinsamen Einkauf die Lebensmittel die sie sich wünschte.
Damals hatte sie noch eine feste innige Freundin in meinem Alter mit der sie viel in ihrer Freizeit gemeinsam unternahm.
So renovierte und richtete sie mit dieser eine sehr schönes Miethaus über Wochen und Monate ein. Vor 8 Jahren sorgte ihre Freundin dafür, dass meine Tochter mit ihrem Freund in das Haus einziehen kann, da sie nach Indien zu ihrem Partner gezogen war. Sie unterstütze meine Tochter auch noch über eine geraume Zeit mit 200,00 Euro monatlich, damit die Miete aufgebracht werden kann. Dafür würde es reichen, wenn meine Tochter die Post die noch in Deutschland zu erledigen ist an sie weiterreicht.
Während ihre Freundin zu Beginn noch bei ihren Deutschlandaufenthalten meine Tochter besuchte, ließ sie sich bei späteren Aufenthalten nicht mehr bei ihr blicken. Mein Schwiegersohn hatte zwischenzeitlich die gesamten teuren Weinvorräte im Keller des Hauses, die nach Absprache doch eigentlich so nach und nach bei den Deutschlandbesuchen abgeholt werden sollten seine Leber gespült.
Ich denke mir, daß ihre Freundin keine Lust mehr hatte, sich das Elend und was aus meiner Tochter in dieser Beziehung wird und wurde anzusehen.
Seitdem die beiden in dem Haus wohnen spielt ihr Mann täglich und bis spät in der Nacht Xbox.
Zunächst war es Online Pokern. Er war sogar mal in LasVegas. Auch ging er regelmäßig zu Pokertreffen. Natürlich gewann er ab und an mal eine höhere Summe und Sachgewinne,
während der Gerichtsvollzieher regelmäßig klingelte.
Vor 5 Jahren habe ich meiner Tochter ein letztes mal 2000 Euro geliehen. Mit ihrem Einkommen und der ständigen Arbeitslosigkeit ihres Mannes hat sie es bis heute nicht zurückgezahlt. Seitdem hat sie mich auch nie mehr um Hilfe gebeten. ( Schamgefühl?)
Inzwischen pokert ihr Mann schon lange nicht mehr. Er spielt mit anderen Spielern gemeinsam ein anderes XBox Spiel, bei dem meine Tochter mir immer wieder versichert, daß es keinen Pfennig kostet.
Vor 2 Jahren und 10 Monaten überbrachte sie mir denn, daß sie schwanger sei und ihren Freund heiraten werde. Es sei zwar ein Unfall gewesen, jedoch würde sie sich riesig freuen.
.......geht weiter
Dienstag, 16.Mai 2017, 14:31

Kreatie Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 5
Mitglied seit: 16.05.2017
Auch wäre sie sich sicher, dass ihr Mann ein guter Vater werden und sich vieles ändern würde.
Steuerlich stehen sie sich ja auch besser und dazu kommt ja dann noch das Elterngeld für ihren Mann, der ja eh nicht arbeitet, bzw. arbeiten gehen kann und sich erst einmal ganztags ums Baby kümmern muss.
Danach sollte er aber wieder arbeiten gehen müssen. Wo auch immer. Hauptsache er verdient etwas dazu.
Sie hingegen geht seit dem Mutterschaftsurlaub wieder ganztags arbeiten.
Meinem Enkelkind geht es noch augenscheinlich gut. Meiner Tochter hingegen nicht, was sie aber nicht zugibt.
Er sitzt stundenlang mit Headset und Controller auf dem Sofa und spielt. Die Kleine beschäftigt sich viel mit sich selbst. Außer Kochen erledigte er weder Haus - noch Gartenarbeit.
Das gelingt ihm nur kurzzeitlich, wenn meine Tochter ihm mal wieder mit Konsequenzen droht.
Er geht so gut wie garnicht mit der Kleinen raus. Ein Türgitter erlaubt es ihr bis heute, sich nur im Wohnzimmer zu bewegen.
Meine andere Tochter, die auf der gleichen Straße wohnt, holt meine Enkelin wenigstens ab und an mal ab und unternimmt etwas mit ihr.
Alles bleibt an meiner Tochter hängen. Gemeinsame Aktivitäten finden so gut wie garnicht statt.
Meiner Tochter fallen abends um Acht vor Erschöpfung die Augen zu. Sie bringt die Kleine ins Bett, liest ihr Geschichten vor und singt sie in den Schlaf.
Ihr Mann indes spielt fleissig unten im Wohnzimmer mit seinen X-Box Kumpeln.

Ich mache mir schon lange die größten Sorgen um meine Tochter und meine Enkelin.
Wie blind muss meine Tochter sein, dass immer noch mitzumachen?
Auch lügt sie des Öfteren. Entschuldigt immer wieder sein Verhalten mit irgendwelchen Ausflüchten.
Glaubt, wenn er nur eine Arbeit hat, alles wieder besser wird.
Verkauft, was sie irgendwie entbehren kann für kleines Geld und leiht sich so durch.
Er spielt weiterhin. Nimmt auch keine Rücksicht auf familiären Besuch.
Man spürt, dass Besuch, wenn er nicht im Zusammenhang mit Alkoholkonsum steht, ihn einfach nur stört. Kritisiert an einem rum.
Inzwischen haben er und meine Tochter keine Freunde mehr. Keiner kommt sie mehr besuchen.
Wenn er Alkohol in die Finger bekommt, trinkt er zudem sehr exzessiv, wird herablassend und beleidigend, was er natürlich auch gerne ohne Alkohol macht.

Mir ist bewusst, dass nicht nur mein Schwiegersohn krank ist,
sondern auch meine Tochter.

Ich helfe immer mal wieder mit ein paar kleinen Scheinen oder kaufe für meine Enkelin ein, ohne das ich danach gefragt werde.
Eine Mutter, bzw. Oma fällt es doch sehr schwer dabei untätig zuzusehen.
Ich weiß, dass es falsch ist, und kann es trotzdem nicht lassen.

Am Sonntag konnte ich mal ganz alleine 1 Stunde mit meiner Tochter sprechen.
Habe sie gefragt, ob sie ihren Mann liebt. Sie sagte "Ja klar liebe ich ihn "
Daraufhin habe ich sie gefragt, was denn alles so liebenswert an ihm ist. Darauf viel ihr nichts ein.
Sie war sogar sehr verdutzt über diese Frage.
Zwar hat sie mir ihr Leid geklagt und das er immer nur spielt. Sich sogar bei seiner Familie mit ihren Leistungen selber brüstet.
Eine Trennung kommt für sie trotzdem immer noch nicht in Frage, obwohl sie sich sicher sein kann in dieser Sache von ihrer gesamten Familie unterstützt zu werden.

Ich weiß nicht wie ich mich in Zukunft weiter verhalten soll. Möchte aber mein Enkelkind unbedingt schützen.

Lg Kreatie
Mittwoch, 17.Mai 2017, 02:59

Vedrfölnir Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 194
Mitglied seit: 03.06.2013
Ganz ehrlich; der Kerl ist einfach eine menschliche Niete.
Eine Müllhalde die nun auch ihre Tochter zusammengemüllt hat!
Das hat mit dem spielen mit seinen Kumpel nicht wirklich zu tun(ich kenn viele wie ihn(ganzen tag nur call of duty oder ähnliches) nicht weil sie gerne zocken weils einfach nur faul sind und einfach keinen Bock auf due Verantwortung haben.
Und wie es kostet nichts?
Lassen sie sich keine Lügen erzählen; um auf der Xbox online eine Party zu machen/und/oder zu zocken mit anderen braucht man ein Abo; ca. 60 Euro im Jahr.
Und die ganzen Add ons für ich wett mit ihnen irgendwie dass es Call of Duty ist kosten auch eine schöne Stange Geld....von wegen es kostet nichts....
---
Deswegen ist es gut wenn Sie ihren Enkeln helfen aber ihrer Tochter würd ich kein Geld geben... vor allem wenn sie auch nicht beantworten kann wieso sie ihn liebt; mal ein Wochenendausflug mit ihr und den Kindern machen ohne ihn?



“The only way to deal with an unfree world is to become so absolutely free that your very existence is an act of rebellion.”
-Albert Camus
--

Mittwoch, 17.Mai 2017, 08:34

Kreatie Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 5
Mitglied seit: 16.05.2017
Vielen lieben Dank für Deine Antwort Vedrfölnir

Gestern habe ich von meiner anderen Tochter erfahren, daß es Call of Duty ist.
Er spielt immer alleine. Als erstes nach dem Aufstehen macht er seine X-Box an. Es ist auch das Letze was er in der Nacht aus macht.
Mit den Kumpels meinete ich die Onlinekameraden mit denen er über sein Headset spricht.
Am Sonntag habe ich meiner Tochter schon angeboten ein Wochende ohne Ihren Mann gemeinsam zu verbringen. Das habe ich ihr jedoch schon mehrere Male ans Herz gelegt. Zwar hat sie mir diesesmal wieder und erneut ihr Ok gegeben, jedoch ist es bisher auch noch nie dazu gekommen.
Wenn sie mal für ein paar Stunden bei mir ist, meldet er sich ständig per WhatsApp und fragt auch wann sie wieder nach Hause kommt.
Mittwoch, 17.Mai 2017, 11:35

karla Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 48
Mitglied seit: 25.02.2011
Liebe Kreatie!
Deinen Bericht über das Leben Deiner Tochter lese ich mit Interesse und Mitgefühl.
Deine Sorgen sind völlig verständlich.
Nur möchte ich jetzt das große Problem mal von einer anderen Seite betrachten. Ich finde so etwas wichtig, schließlich ist das hier ja ein Diskussionsforum, ein Austausch.
Ich will auch nicht weiter auf Deinen Schwiegersohn eingehen.

So wie ich das lese, ist Deine Tochter schon seit 15 Jahren mit ihrem jetzigen Mann zusammen, damals war sie dann 21 Jahre alt und sie hat sich in ihn verliebt.
In den ganzen 15 Jahren ( Was für eine lange Zeit!) hat sie ihn genommen, wie er ist. Er hat ihr so gefallen, wie er ist. Egal wie, ich will ihn nicht beurteilen.
Sie hat sich also auf eine Beziehung eingelassen, in der jeder seine Rolle einnimmt.
Du betrachtest es als Mutter und machst Dir natürlich Sorgen, und nun kam auch ein Enkelchen in dieses, für Dich, furchtbare Leben.
Ich will absolut nichts beschönigen, was Du schilderst finde ich auch Besorgnis erregend.
Und doch ist es das Leben Deiner Tochter. Und die muss selbst erkennen, ob sie so leben will.
Sie hat sich bereits vor vielen Jahren in eine abhängige Beziehung begeben. Davor sind wir alle nicht gefeit.
Sie ist inzwischen zu einer Co-Abhängigen geworden. Wenn Du sie darauf ansprechen würdest, gäbe es mit Sicherheit „rger und sie würde alles abstreiten.
Deshalb weiß ich nicht, was Du Dir von einem gemeinsamen Wochenende versprichst.

Wenn meine Mutter mich jemals gefragt hätte, was ich an meinem Partner liebe (ich bin jetzt 53 und zum 3.Mal verheiratet), ich hätte es ihr nicht gesagt! Auch heute nicht.

Wenn es Deinem Enkelkind nicht gut ginge, könnten Maßnahmen über „mter u.a. ergriffen werden.

Ich weiß, es ist verdammt schwer das alles mitanzusehen. Noch schwerer ist es nicht einzugreifen. Und noch viel schwerer ist, zu akzeptieren, dass unsere Kinder sich selbst und ganz allein um ihr Wohlbefinden bemühen müssen.

Ich würde Dir gern helfen, eine Lösung zu finden, aber das kann ich nicht.
Liebe Grüße,
karla



Mittwoch, 17.Mai 2017, 12:27

Kreatie Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 5
Mitglied seit: 16.05.2017
Liebe Karla,

Auch Dir danke ich für Deine offenen Worte.
Ich bin inzwischen 57 Jahre jung und habe drei Kinder. Grundsätzlich mische ich mich nicht tiefgreifend in ihre Beziehungen ein.
Irgendetwas hat jawohl mein Schwiegersohn, was meine Tochter an ihn fesselt.
Trotzdem bin ich ein Mensch der offenen Worte. Somit würde ich ihr auch die Co-Abhängigkeit nahelegen, und kann auch für mich selbst mit Familienangehörigen über meine Liebe zu meinem Partner sprechen.
Ich denke mir, daß da jeder Mensch anders ist.
Trotzdem würde ich mir jedoch niemals herausnehmen sie zur Trennung zur überreden.
Ich habe mich 15 Jahre mit dieser Beziehung, trotz aller Negativitäten recht gut arrangiert. Habe stets ihr Leben leben lassen, da ich dahingehend mit Dir Para gehe.
Warum ich hier ins Forum gekommen bin, ist die Tatsache, daß ich so langsam an meine persönliche Grenze angekommen bin.
Jetzt ist unser kleiner Zwerg da, und das macht mir eben die größten Sorgen. Er denkt z.B. schon an ein 2. Kind, was ich mehr als unverantwortlich fände.

Liebe Grüße
Kreatie

Mittwoch, 17.Mai 2017, 17:57

merle Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 779
Mitglied seit: 12.06.2009
Liebe Kreatie,

auch ich bin bestürzt über das, was du schreibst, aber auch ich muss dir leider sagen, dass du als Mutter und Schwiegermutter keinerlei Handhabe hast, an dieser Situation etwas zu verändern. Solange deine Tochter dieses Leben erträgt und weiterhin der Überzeugung ist, dass sie diesen Mann liebt und mit ihm zusammen sein will, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich komplett da raus zu halten. Wenn du an diesem Punkt eine Grenze überschreitest, kann es passieren, dass deine Tochter keinen Kontakt mehr zu dir wünscht, weil sie sich bedrängt fühlt, und das würde bedeuten, dass du dein Enkelkind nicht mehr sehen kannst.

Versuche auf deine Weise, deinem Enkelchen all das zu geben, was du für richtig hälst, und sei ganz und gar für deine Tochter da, wenn sie sich eines Tages tatsächlich doch dazu entschließen sollte, diesen Mann zu verlassen. Ansonsten solltest du dich zurück halten und deiner Tochter die Verantwortung für ihr Leben selbst überlassen, auch wenn es viel Kraft kostet, hier nicht eingreifen zu dürfen.

LG Merle
Donnerstag, 18.Mai 2017, 06:14

Kreatie Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 5
Mitglied seit: 16.05.2017
Liebe Merle,

Vielen lieben Dank für Deine offenen Worte.
Für mich ist es mehr als Selbstverständlich für meine Tochter in der Not beizustehen.
Und für meine Enkelin sowieso.
Trotzdem macht es mich traurig, dass sich alle Bekannten und ehemaligen Freunde von ihnen gänzlich distanziert haben.
Kein Kontakt zu anderen Eltern und Kindern besteht.
Ich habe bis heute ein gutes Verhältnis zu meiner Tochter. Zudem belagere ich sie auch nicht ständig.
Ich werde das Ganze jetzt für mich loslassen müssen, und wie Verdrfölnir schon schrieb, meiner Tochter keine finanzielle Unterstützung mehr zukommen lassen.
Genau, was er mir antwortete, sagen auch fast in den gleichen Worten eingie ihrer ehemaligen Freunde.

LG Kreatie
Donnerstag, 18.Mai 2017, 16:29

karla Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 48
Mitglied seit: 25.02.2011
Liebe Kreatie,
ich merke bei allem, was Du schreibst und antwortest, dass Du fix und fertig bist.
Glaube mir, ich verstehe das sehr, sehr gut!
Du hast Dir bestimmt viel mehr versprochen, als Du Dich hier im Forum so leidenschaftlich geöffnet hast.
Aber sei nicht enttäuscht. Wie Du hier in vielen Beiträgen lesen kannst, brauchen wir alle viel Kraft für uns und einen riesigen Sack voller Geduld. Und Zeit.
Aber diese Zeit, in der wir hoffen, dass unsere liebsten Menschen aufwachen und endlich zur Besinnung kommen, kann unendlich lang sein.
Wir alle wissen nicht, was die Zukunft bringt.
Gerade fällt mir ein Spruch ein:
Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende.

Es ist richtig, was mir hier im Forum und auch draußen immer wieder nahegelegt wurde.
Nämlich etwas mehr an mich zu denken, mir zu gönnen, etwas Schönes zu erleben und daraus viel
Glück und Freude und damit auch Kraft zu schöpfen.
Das sind kleine oder größere Momente in denen ich die Sorgen vergesse und glücklich bin.
Das klingt recht abgedroschen, ist aber richtig und wichtig.
Sorgen kommen schon allein immer wieder.
Wir können gerade hier darüber reden.

LG karla[/b]


Seite drucken  |  Nächstes Thema  |  Vorheriges Thema
 
Gehe zu
 


 Wer ist online?


Benutzer online: 0, Gäste online: 70

 Forum Statistiken


Themen: 1135, Beiträge: 4135, Mitglieder: 1946
Wir begrüssen unser neuestes Mitglied: novo

 Heutige Geburtstage


Heute hat kein Mitglied Geburtstag.