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        Eine übliche Sucht?? - Meine Geschichte

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Montag, 25.Sep 2017, 21:22

Kleines Licht Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 4
Mitglied seit: 25.09.2017
Okay hallöchen hier, ich bin das Kleine Licht,

Ich bin 19 Jahre alt, weiblich, und ich habe erst in den Sommerferien 2017 herausgefunden, dass ich stark (???) internetsüchtig bin. Zu der Erkenntnis bin ich gelangt, weil ich in die 11.te Klasse kam (G8) und damit jetzt jede Note für das Abitur zählt. Das gab mir zum ersten Mal die Motivation, mich anzustrengen, da ich ziemlich hohe Träume habe und jetzt endlich alles, was ich tue, direkten Einfluss auf meine Zukunft hat. Und da stand mir das Netz im Weg.

Okay meinem Offline-Geheimnistagebuch nach habe ich meine Sucht schon mit etwa 16 herausgefunden, aber nichts getan und schnell wieder vergessen. Hätte ich das nicht damals in mein Buch geschrieben, wüsste ich nicht mal mehr, dass mir das jemals passiert ist

Wie hat sich die Sucht entwickelt? Nun als aller Erstes bin ich im Autismusspektrum, habe Asperger Autismus. Mittlerweile gelte ich als empathischer und kommunikativer Mensch, aber das habe ich mir anlernen müssen. Ich vergleiche das gerne mit "ich wurde mit allen sozialen Antennen geboren nur bei der Geburt hab ich vergessen, das Handbuch dafür mitzunehmen"
Nebenbei habe ich auch ADS, bin ziemlich chaotisch und vergesslich sowie träumerisch.

Wurde vom Kindergarten an bis zur 8ten Klasse gemobbt, habe fünfmal die Schule gewechselt, bin zweimal sitzengeblieben (da war die Sucht in vollem Gange) und habe einmal freiwillig wiederholt, da ich von einer unbenoteten Schule auf eine benotete gekommen bin.

Als kleines Kind wurde ich wie ein Genie behandelt, da ich mit 3 Jahren schon lesen und schreiben konnte und sehr gerne viel Wissen aufsammelte, sowie mit fünf Jahren schon in einfachen Sätzen Englisch sprechen konnte, von dieser Zeit schwingt bei mir leider im Geheimen noch eine gewisse Überheblichkeit mit.... á la "Ich bin auserwählt, deshalb musste ich leiden, denn nur Leiden macht dich stark" was vielleicht auch der Grund für meine hohen Erwartungen an mich selbst sind. Aber sie sind schon viel realistischer, ich bin da immer noch optimistisch aber ich denke auch über die Machbarkeit des Weges dorthin nach.


Okay jetzt komme ich endlich zum Punkt : Mit etwa 8 Jahren entdeckte ich das Internet mit der (mittlerweile nicht mehr existenten) Seite Elementgirls.de. Dann mit 11 Jahren fing ich mit Facebook an und ich denke, da lässt sich der Anfang festmachen, ich wurde zwar cybergemobbt und alles aber ich schlich mich bei meinen "Feinden" mit einem Fakeaccount ein, weil ich schon immer wissen wollte, warum zur Hölle jemand ein harmloses Mädchen wie mich hassen sollte. Und auch sonst hatte ich viele Online-Freunde dort gefunden und war Admin einiger Gruppen.
Danach deaktivierte ich meinen Facebook Account.... ich glaube das war doch, weil ich.... ich weiß es nicht mehr ich weiß nur noch, dass ich mithilfe meiner Eltern eingesehen habe, dass Facebook schlecht für mich ist, vielleicht ging es schon damals um meine Internetnutzung???

Mit 14 fand ich eine Freundin an meiner Schule, sie wurde gemobbt, so wie ich, sie war eine Leidensgenossin. Und extrem internetsüchtig. Sie verbrachte ihre ganze Freizeit im Netz. Da war beide auch gerne zeichneten, machte sie mich auf die Website DeviantArt aufmerksam. Vorher war ich schon auf Fanfiktionforen unterwegs, ich verlor mich in der fiktiven Welt von The Legend of Zelda - einem Fantasygame von Nintendo - und hatte schon viele Fangeschichten dazu geschrieben. Mit DeviantArt versank ich vollständig in dieser fiktiven Welt, meine Freundin hatte auch eine Lieblingsfiktionwelt und so tauschten wir uns darüber aus, wir waren sehr aktiv auf DeviantArt, sie hatte mehr Watcher als ich, was mich eifersüchtig machte, da sie besser zeichnen konnte als ich.

Ich erstellte Ask-Accounts (ein Account, in dem man so tut, als wäre man eine fiktive Figur, andere Internetnutzer stellen dir Fragen und man muss so tun, als würde man sie in der Rolle dieser Figur beantworten.... auf DeviantArt zeichnet man noch was dazu.) und da ich der erste Ask Account einer Figur aus einem neu entstehenden Zelda-Spiel war, hatte ich sogar relativ Erfolg, ich bekam säckeweise Fragen, meine Zeichnungen wurden überall im Internet geteilt und einige tauchten auch auf wenn man den Namen der Figur + "The Legend of Zelda" eingab.

Ich war so derart damit beschäftigt, zu antworten, dass ich meine wahre Welt komplett vergaß, ich vernachlässigte alles andere, Schule, mich.... ich zog mein Selbstbewusstsein aus diesem Ask Account. Meine Eltern sperrten den Zugang zum Internet, sodass ich nur eine Stunde pro Tag online durfte - das war mir egal, da blieb mehr Zeit, um an den Antworten der Fragen zu arbeiten. Und ich kopierte mein Profil auf Papier, da es mich glücklich machte, es anzusehen.

Wenn ich jetzt so davon schreibe, kommt es mir so unwirklich vor.... was für ein armes, kleines Schweinchen ich doch war! :(

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Montag, 25.Sep 2017, 21:23

Kleines Licht Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 4
Mitglied seit: 25.09.2017

Ich machte noch einen Ask Account, mit einer Figur, nach der ich mehrere Jahre lang krankhaft süchtig war - einem glücklichen aber sadistischen Schwarzmagier, der stets im unbekümmert-unschuldigen Tonfall von Morden und Töten schwärmte. Diesen Ask Account behielt ich für ganze zwei Jahre, am Ende meines Wahnsinns schneiderte ich ein Kostüm nach seinem Design, verkleidete mich als er und ging auf Conventions wie der GamesCom. Ich sprach wie er, ich versuchte Gesichter zu machen, wie er und immer wenn ich Krähen sah (von denen der Charakter ingame immer umgeben war) hyperventillierte ich vor Freude.

Mein Kostüm kam in der Netzgemeinde gut an, ich wurde von Websiten gefeatured und die Leute liebten, wie ich doesen Charakter verkörperte. Kein Wunder - ich hatte ihn ja beinah schon studiert!

Ich blieb sitzen. Und landete in der Klasse meiner Leidensgenossin. Dadurch, dass wir immer im Doppelpack unterwegs waren, wurden wir in Ruhe gelassen, wir brauchten einander. Wir lebten beide fernab der Realität in unseren Fantasywelten, wurden vom Internet und dem weltweiten Fandom gefüttert, wir schrieben Gedichte, Songtexte und Fanfiktion, wir zeichneten und machten Comics und ich machte später mein oben erwähntes Kostüm. Wir waren nicht mehr von dieser Welt.

Später entwickelte meine Freundin eine neurotische Persönlichkeitsstörung (von der sie mir erst Jahre später erzählte) fing an, Stimmen zu hören, die ihr sagten, dass jeder sie umbringen wolle und distanzierte sich damit von mir, ohne mir zu erklären, warum. Ich musste mit meinen Klassenkameraden kommunizieren - etwas, vor dem ich so gigantisch große Angst hatte, denn meine Mobbingerfahrungen steckten mir noch in den Knochen. Hab ich aber überlebt

Sie blieb sitzen.

Und ich fing endlich an, an mir zu arbeiten.

Ich zwang mich, auf meine Klassenkameraden zuzugehen, ich hatte extreme Angst, aber wenn ich sie mied würde ich mit Sicherheit wieder gemobbt werden und davor hatte ich größere Angst. Mir blieb also keine andere Wahl. Sie nahmen mich zwar nicht mit offenen Armen auf, da ich in meiner Angst und Verkrampftheit sicher komisch gewirkt haben muss, aber sie ließen mich in Ruhe. Und ich danke ihnen dafür.

Ich war wütend auf meine ehemalige Freundin, dass sie mich ohne Vorwarnung plötzlich fallen hatte lassen, genau dasselbe war mit nämlich vor jeder Mobbingattacke vorausgegangen, sie wusste und weiß bis heute nicht, in welche Angstzustände sie mich gebracht hatte. Und wie wütend ich deswegen war (heute bin ich aber auch dafür dankbar )


Trotzdem war ich noch täglich auf DeviantArt und meinen Ask Accounts.

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Montag, 25.Sep 2017, 21:23

Kleines Licht Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 4
Mitglied seit: 25.09.2017

Später traf ich ein anderes Mädchen aus meiner Klasse, die - wie sich später herausstellte - auch internetsüchtig gewesen ist. Sie schlug mir Instagram vor. Da war ich 16.

Und was passierte? Ich ließ meinen Zeichenaccount und meine Ask-Accounts nach Instagram umziehen. Ich wurde süchtig nach Anerkennung, wieder einmal. Ich verbrachte meinen Tag von früh bis spät, meine Zeichnungen auf Instagram zu promoten, weil ich berühmt werden wollte.
Nach einem üblen Zwischenfall auf einer Convention veränderte sich viel bei mir, ich gab meine Besessenheit nach dieser Schwarzmagierfigur auf, da mir plötzlich bewusst war, wie krank der war. Ich gab rapide meine Besessenheit nach fiktionalen Welten auf. Ich hasste sie für eine kurze Weile sogar. Ich nahm mir fest vor, all diesem Mist für immer Ade zu sagen.

Nun, das habe ich geschafft, nur war mir damals noch nicht (?) klar, dass ich schon stark internetsüchtig war und habe deshalb auch nichts dagegen unternommen. All das geschah innerhalb einer Woche.

Trotzdem blieb ich wieder sitzen. Weil ich immer noch täglich all meine Freizeit im Netz verbrachte. Wenigstens war meine alte Leidensgenossin nicht mehr da, die war in der Psychiatrie und ging danach auf eine andere Schule mit geringerem Schulabschluss.

Das war in der 10ten Klasse, die ich dann wiederholte.

Von da an ging es nur noch bergauf, ich hatte Freunde, ich verlor nach und nach meine Angst und ich wurde einfach rundum glücklich, dankbar dafür, dass ich endlich das Leben führen darf, dass ich mir all die Zeit schon immer gewünscht habe. Ich bin optimistisch, dankbar, glücklich und stolz auf mich selbst, denn ich musste mir so vieles selbst erarbeiten und ich arbeite immer noch an mir. Mein AS ist mir kaum noch anzumerken, dass es noch da ist verraten mir nur kleine, gelegentliche Schnitzer sowie auch meine noch vorhandenen Tendenzen, die Symptome sind natürlich mein Leben lang da, aber vieles konnte ich so einbauen, dass es nicht stört oder ich habe gelernt, wie ich es verstecken kann. Gegen mein ADS kämpfe ich gerade, ich versuche gerade verschiedene Techniken nach dem trial-und-error-System, Kaugummi, Sport, Lutschpastillen etc.

Dabei habe ich wohlgemerkt nur zweimal einen Psychiater besucht - für die Autismus-und ADS - Diagnose. Alles andere hab ich allein geschafft. Mit Beratung und Unterstützung meiner sehr supportiven Eltern. Würde meine Familie nicht so fest zusammenhalten und mich unterstützen - auch wenn ich es ihnen extrem schwer gemacht habe und unabsichtlich viele Jahre Streit ins Haus gebracht habe (wofür ich mir aber nicht die Schuld gebe - ich war halt ein pubertärer Doofkopf in einer schwierigen Phase ^^' - wäre ich jetzt nicht auf dem Weg der Genesung, ich wäre jetzt nicht so glücklich und dankbar, ich hätte vielleicht bleibenden Schaden davongetragen.

Aber eins blieb: Meine Sucht.

Ich möchte mich auf meine Zukunft fokussieren, ich möchte das bestmögliche Abitur schreiben. Ich möchte später einen guten und interessanten Job in der Politik haben und mein heimlicher Traum ist es, auf die ISM zu gehen und dort zu studieren. Doch meine Netzsucht hindert mich noch daran. Es ist besser geworden aber noch lange nicht gut genug. Ich hatte Instagram Februar 2017 gelöscht und hatte aber neulich wieder einen Rückfall. Dass Hunderte von Leuten ein halbes Jahr lang auf meine Rückkher gewartet haben und mich quasi mit Freudenschreien zurückbegrüßt haben, macht die Sache nicht leichter.

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Montag, 25.Sep 2017, 21:25

Kleines Licht Benutzer ist offline

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Themenstarter
Anzahl Beiträge: 4
Mitglied seit: 25.09.2017
Bis zu den Herbstferien habe ich alle interessanten Webseiten via "Cold Turkey" gesperrt - einem Sperrprogramm, das als unhackbar gilt - aber selbst ohne diese Websiten bin ich noch viel zu oft online, ich muss mich regelmäßig und regelrecht vom PC "wegzerren" indem ich den Alarm stelle, in dem ich mir eine Liste mit Alternativplänen schreibe..... ich vernachlässige das Lernen und da ich neulich auch eine Skoliose entwickelt habe, sollte ich jeden Tag trainieren aber das wird auch vernachlässigt! Ich kann vor lauter schlechtem Gewissen kaum noch schlafen, da ich weiß, wie wichtig mein Rückentraining ist!!! Ich schaffe es mittlerweile aber, immer um 22 Uhr einzuschlafen bzw schon vorher das Internet auszumachen. Ausmachen geht leicht, wenn mich Gewissensbisse quälen, aber das passiert erst nach einigen Stunden. Stunden, die ich zum Trainieren oder Lernen hätte nutzen können! Ich weiß, dass das nicht so weitergehen kann, eine „nderung muss her. Als ich mich für einige Wochen auf Internetentzug setzte (den ich konsequent durchgehalten habe) fühlte ich mich, als wäre ich plötzlich in einem anderen Leben! Was macht man nur ohne Internet? Ich habe gelernt, gelesen und trainiert, hin und wieder ein kleines nicht zeitintensives Spiel wie Tomodachi Life gespielt. Etwas anderes fiel mir nicht ein. Nach einer Weile beschloss ich, eine neue Sprache zu lernen - Russisch. Kann mittlerweile das Kyrillische schon ganz gut lesen.

Gegen Ende der Sommerferien hatte ich besagten großen Rückfall, ich installierte Instagram wieder, ich wollte sehen, ob ich das jetzt endlich "beherrschen" kann, meine Sucht und mein Leben gleichzeitig im Griff zu haben. Zu Beginn der Schule deinstallierte ich es wieder, mit dem Versprechen, ich würde zurückkommen.
War das ein Fehler?
Vermutlich.

Ich bin immer noch motiviert, von Grund aus zumindest. Die Grundmotivation ist total da, Schule und künftiger Job (Politik) sind Priorität Nummer eins aber jetzt, wo der Anfangsschwung nachlässt und sich die natürliche Sinuskurve einstellt - rauf und runter - sitze ich wieder aus reiner Gewohnheit in meiner Freizeit im Netz. Ich kämpfe dagegen aber mit bisher nur kleinen Erfolgen. Nun, immerhin.

Klar, das Internet verbesserte meine Englischfähigkeiten auf Level B2-C1, ich habe eine Onlinefreundin aus Amerika, mit der ich seit über zwei Jahren täglich chatte, ich kann mittlerweile ganz gut zeichnen. Aber jetzt ist Schluss damit! Es schadet mir nur noch.

Doch erst mal muss ich mich auf den Weg dorthin begeben und hoffe hier auf Anregungen und Tipps, wie ich mich an meinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen kann, ohne eine Therapie machen zu müssen.
Sonntag, 1.Okt 2017, 16:13

merle Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 777
Mitglied seit: 12.06.2009
Hallo Kleines Licht,

es fällt mir schwer, dich bei diesem Namen zu nennen, denn nach dem, was du uns hier so ausführlich geschrieben hast, bist du kein kleines sondern eher ein großes Licht. Du hast schon so viel geschafft - Hut ab!

Beim Lesen deiner interessanten Zeilen dachte ich nur immer: "Das kriegt sie hin, da mache ich mir keine Sorgen." Du bist in der Lage, deine Situation klar zu reflektieren, Zusammenhänge herzustellen, Verbindungen zu früheren Ereignissen zu knüpfen und diese in einen Kontext zu heute zu stellen. Du hast es mehrmals geschafft, dich selbst auf Entzug zu setzen oder zumindest deine Internetaktivitäten gravierend herunter zu schrauben. Da wäre es doch gelacht, wenn du "die letzten Meter" bis zum Abitur nicht mit klarem Kopf und wachem Geist auf dein Verhalten achtgeben kannst. Du hast ein Ziel - ein großes - und dir ist vollkommen bewusst, dass du es nur erreichst, wenn du dran bleibst, so wie du während des selbstauferlegten Entzuges dran geblieben bist. Also: nichts leichter wie das. Hier liegt der Schlüssel zu deinem ganz persönlichen Glück und ich bin mir sicher, dass du ihn festhalten wirst und ihn nicht wegen ein paar Pixel, Postings oder Likes in den Gully wirfst. Du hast selbst herausgefunden, wo bei dir der Knackpunkt liegt. Handle danach und düse deinem Ziel entgegen. Du hast schon so Vieles geschafft und so wirst du auch mit viel Disziplin und Kraft dafür sorgen, dass du nicht mehr rückfällig wirst.

Ich glaube an dich und ich will, wenn es soweit ist, von dir hören, dass du ein Superabi geschrieben hast und an der Uni deiner Wahl mit dem Politikstudium begonnen hast. Und ich wünsche mir, dass du dann deinen Benutzernamen änderst, weil ich dann den größten Respekt vor dir habe und mich vor dir verneigen werde, ok?

Herzlichste Grüße
Merle


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