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 Foren zum Thema Mediensucht / Angehörigen-Forum
        meine Familie ist rollenspielsüchtig.

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Freitag, 22.Jan 2010, 14:18

Kiezmieze Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 10
Mitglied seit: 20.01.2010
Die sucht sich nur keine eigene Bude weil sies hier einfacher hat.
Sie muss nichts im Haushalt machen, muss soweit ich weiß nix bezahlen, hat ihre Mutter neben sich sitzen mir der sie sich die ganze Zeit übers Spiel unterhalten und in den Arsch kriechen kann, um irgendwas im Spiel geschenkt zu bekommen. (so wie vorhin...)

Wenn meine Schwester auszieht, ist meine Mutter wieder an einem Tiefpunkt angelangt, weil sie ihre ach so tolle Tochter verloren hat.
Ich könnte kotzen...





(tut mir leid für die Ausdrucksweise, aber hier stecken sehr viele Emotionen drin, die ich hier endlich mal ablassen kann. Leider sind das alles negative Emotionen...)
Freitag, 22.Jan 2010, 14:36

HappyHour Benutzer ist offline

Benutzer Hat Erfahrung
Anzahl Beiträge: 129
Mitglied seit: 10.11.2009
Puhh, hier brennt der Baum würde ich sagen,

und daher ist wohl auch ein Punkt erreicht, wo man sich professionelle Hilfe holen sollte. Die Ratschläge und Meinungen hier im Forum sind vielleicht gut gemeint, treffen aus der Distanz aber eben doch einmal daneben. Vllt wüsste "Merle" eine geeignete Ansprechstation für diesen Härtefall.

Nicht, dass ich an dieser Stelle aufgebe, aber das ganze Thema stellt sich inzwischen doch sehr komplex dar und wenn man an einer Schraube dreht, bewegen sich an anderer Stelle gleich wieder 3 Rädchen.

Ich denke das dies mein bester Ratschlag ist, den ich in dieser verfahrenen Situation geben kann.

LG HappyHour


... und denkt daran: die beste Rüstung ist euer Körper, der beste Zauber ist "Phantasie" und eure beste Waffe ist der Verstand!
Freitag, 22.Jan 2010, 14:40

Team-ch Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 69
Mitglied seit: 07.06.2009
professionelle Hilfe
Hallo,
um welchen PLZ-Bereich geht es denn? (evtl. als PN)
Wir suchen dann nach einer Stelle.
VG
Team-ch
Freitag, 22.Jan 2010, 14:42

Christian Benutzer ist offline

Mitglieder Anfänger
Anzahl Beiträge: 89
Mitglied seit: 02.12.2009
Tja, HappyHour, das Problem ist, dass die Betroffenen, die wirklich Hilfe brauchen, sie gar nicht wollen. Die Familie fühlt sich momentan in der Situation sehr wohl und sieht nicht ansatzweise ein, dass sich was ändern muss. Ich selbst sehe für mich nicht die Notwendigkeit professioneller Hilfe, für meine Schwägerin kann und möchte ich nicht sprechen.

Man kommt an die Familie einfach nicht ran, für Themen außerhalb des Spiels sind sie nicht ansprechbar. Allenfalls könnte man alle drei Spielsüchtigen unter Betreuung stellen, aber ob da ein Gericht mitspielt?
Freitag, 22.Jan 2010, 14:48

DeepRiver Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 1
Mitglied seit: 20.01.2010
Hallo alle zusammen,
Kiezmieze ist meine Freundin.
Was ich erzählen kann ist einfach das was ich sehe, wenn ich am Wochenende zu Besuch bin.
Wir sind jetzt seit einige Monaten ein glückliches Paar. Anfangs hat mir meine Freundin geraten, sie nicht zu besuchen, da die Situation bei ihr zu Hause einfach schrecklich sei. Ihre Eltern seien spielsüchtig und es gäbe andauernd Streit.
Natürlich sind Streitereien mal normal in einer Familie, jedoch nicht wenn es darum geht, das "leveln" seines Spielecharakters der eigenen Tochter vorzuziehen und mal eben vergessen ihr was zu essen zu machen.
Ich kenne sie als eine Frau, die ihre Familie den ganzen Tag unterstützt und hilft wo es nur geht. Als Dank kommt dann mal ein "ok", eher selten ein "danke".
Seitdem ihre Schwester wieder zu Hause wohnt habe ich noch etwas ganz anderes erkennen können, und es tut mir richtig weh das zu sehen. Sie versucht wo es nur geht ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen. Dann macht sie auch ihrer Schwester noch einen Kaffee, oder gießt noch ein Glas Sekt ein. Anfangs dachte ich mir " Ach, wie süß sie sich um ihre Familie kümmert", jetzt denke ich mir " Arme Maus, du tust mir wirklich Leid.." .
Ich weiß auch nicht wirklich was ich davon halten soll. Ich kenne die Familie sicher nicht so lang wie du Christian, aber in dem Punkt mit dem Kennenlernen erging es mir genauso wie dir. Nie verstand ich mich auf anhieb so gut mit Eltern. Wirklich nette Menschen, am Frühstücks-und Abendbrottisch.
Ich kann, will und traue mich auch nicht wirklich sie zu bewerten. Ich sehe nur, dass es meiner Freundin von Tag zu Tag schlechter geht und ich mir wirklich ernsthafte Sorgen mache. Ich möchte ihr da raus helfen, sie vllt ins Rettungsboot ziehen.

Lg
DeepRiver
Freitag, 22.Jan 2010, 14:51

Kiezmieze Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 10
Mitglied seit: 20.01.2010
Zu der professionellen Hilfe:
Ich hab mir schon ein paar Gedanken dazugemacht.
Eines der wichtigsten Punkte, an denen man bei mir ansetzen müsste, wäre die Aggressivität. Wie es sonst mit der Psyche aussieht, müsste man dann sehen, wenn ich erstmal bei meinem Freund gewohnt hab. Vielleicht hilft es erstmal wenn ich ein wenig Distanz errungen habe.
Sonst stimme ich da Christian absolut zu.
Freitag, 22.Jan 2010, 20:22

Christian Benutzer ist offline

Mitglieder Anfänger
Anzahl Beiträge: 89
Mitglied seit: 02.12.2009
Hallo zusammen,

in den letzten Stunden habe ich mich ein wenig mit dem Thema "Betreuungsrecht" befasst (bin juristisch etwas vorgebildet) und denke, dass es sogar wirklich funktionieren könnte. Das große Problem wird sein, die Spielsucht, die hier ja klar gegeben ist, als psychische Krankheit zu verkaufen, weil die WHO diese Indikation noch nicht explizit in die ICD-10 aufgenommen hat, für die nächste Revision des Werkes wird es noch überlegt, das kann aber noch Jahre dauern. Eine Sucht ist demnach immer noch stoffgebunden, das hier aber nicht zutrifft. Entweder müsste man den Suchtbegriff auf nichtstoffliche Mittel ausweiten oder aber den Begriff "Stoff" nicht mehr physisch definieren. Ferner fürchte ich, dass das Gericht, das ja wohl aus betagten, erfahrenen Richtern bestehen wird, dieser neuartigen Sache nicht gewachsen sein könnte.

Über lang oder kurz wird es meiner Ansicht nach aber keine andere Möglichkeit geben, einen ersten Schritt zu gehen, wenn die Familie selbst uneinsichtig ist. Eine Betreuung entmündigt nicht und ist auf die wirklich notwendigen Lebensbereiche beschränkt, die hier meines Erachtens Vermögensangelegenheiten, Gesundheitssorge und Vertretung vor Behörden und Gerichten wären, um zum einen die finanzielle Lage in den Griff zu bekommen und zum anderen eine Therapie in die Wege zu leiten. Dabei muss man immer berücksichtigen, dass ein Betreuervorbehalt selten eingeräumt wird, der Betreute also immer noch selbst entscheiden kann. Den Betreuervorbehalt habe ich selbst praktisch fast nie erlebt (ich bin Kommunalbeamter und habe lange Zeit im Sozialamt Leistungen für alte und behinderte Menschen bearbeitet, viele hatten einen Betreuer).

Zurück zu meiner Schwiegerschwester und ihrem Freund:

Erstmal an ihn: Schön, dass Du Dich hier auch zu Wort meldest, ich kann Euer Dilemma nachvollziehen. Kümmer Dich bitte gut um sie, sie braucht Dich jetzt ganz besonders. Ich wünsche Dir die Kraft, das durchzustehen. Die Kleine ist nicht einfach und die momentane Lage macht es nicht leichter. Aber sie kann Dir viel zurückgeben, Liebe ist eine Sache, die von beiden Seiten kommt. Sonst heißt es Mitleid oder Sehnsucht, ich habe das in den letzten Wochen erlebt.

Überlegt Euch doch nochmal, ob wir morgen was zusammen machen, also wir drei. Meine Frau hat ja vorhin ganz schön gestaunt, als ich erwähnte, dass wir was unternehmen wollen. Sie war ersichtlich hin- und hergerissen, fühlt sich einerseits ausgegrenzt, andererseits dem Spiel verpflichtet. Mitmachen oder leveln? Sie hat nichts gesagt, aber ihr Gesicht sprach Bände. Vielleicht sollten wir das echt mal machen. Allein schon, um zusammen zu quatschen. Außerdem würde ich die Person hinter DeepRiver mal näher kennen lernen, außer Händedruck und "Hallo" hatten wir ja noch nicht viel Kontakt.

Denkt mal drüber nach, für heute einen schönen Abend, auch an alle anderen Forenteilnehmer.

Liebe Grüße,
Chris.
Freitag, 22.Jan 2010, 20:52

HappyHour Benutzer ist offline

Benutzer Hat Erfahrung
Anzahl Beiträge: 129
Mitglied seit: 10.11.2009
Huhu Christian,

eine kurze Anmerkung: natürlich bist du auch Betroffener, denn du leidest darunter. Das meinte ich.

Naja, und inzwischen packst du doch schon die Kanone aus, siehe dein Thema "Betreuungsrecht". Also nimmst du doch das Heft in die Hand. RESPEKT!
Denn nur wer handelt, erreicht auch die Veränderung.

Allerdings unterscheide ich noch ein klein wenig bzgl. der "Rettungsaktion". In erster Linie sollte es ja darum gehen, deine Ehe zu retten, also deine Frau aus diesem Sumpf zu ziehen. Dein Vorhaben reicht darüber natürlich weit hinaus. Gut gemeint, aber ein Schritt zu weit vorne. Hast du dein Problem geregelt, kannst du das 2. angehen. Ansonsten (meine Meinung) wirst du dich daran übernehmen.

Ich habe eine Regel in meinem Leben: "Der Weg der kleinen Schritte führt immer zum Erfolg!", ansonsten könnte man an den gemachten Aufgaben zerbrechen.


Wie immer an deiner Seite....

LG HappyHour!





... und denkt daran: die beste Rüstung ist euer Körper, der beste Zauber ist "Phantasie" und eure beste Waffe ist der Verstand!
Freitag, 22.Jan 2010, 21:14

Christian Benutzer ist offline

Mitglieder Anfänger
Anzahl Beiträge: 89
Mitglied seit: 02.12.2009
Hallo mein Lieber,

hier geht es um die ganze Familie, da braucht man wohl größere Kaliber. Und ich selbst muss mit meiner Frau erstmal sehen, wie die Woche läuft. Ich seh die erste Woche als Beta-Version von "Alltag 2.0", wenn es nicht funktioniert, brauchen wir Patches und Updates. Ich möchte erstmal abwarten und sehen, wie sie sich verhält.

Ihre Schwester berichtet zwar von ihrem Verhalten bei den Eltern (nix im Haushalt tun, 20 Stunden daddeln etc.), aber in den letzten vier Wochen habe ich doch gute Ansätze gesehen. Ich möchte mich vergewissern, wo nun die Wahrheit liegt. Wenn sie bei den Eltern ein so schönes Leben hat, nichts tun und nichts bezahlen muss, warum will sie dann zu mir zurück? Hier muss sie sich finanziell beteiligen und ihren Teil zur Hausarbeit beitragen. Nur die nächsten Tage können zeigen, was leeres Gerede und was ernst gemeint ist.

Ich hätte es lieber gesehen, wenn wir eine bis zwei Wochen früher angefangen hätten, aber mit kleinen Schritten. Am Wochenende übernachtet sie hier und wir schauen, ob es klappt. Ohne den Arbeitsalltag, die ewig gleiche Routine. Nun, jetzt will sie (dauerhaft?) zurück. Es wird sich zeigen, ob der Navigator über die Reeling ins kalte Wasser springt.

Ich muss mir natürlich eine Option offen halten, falls die Testwoche daneben geht. Entweder erkennt sie die Schönheit des Lebens, wie interessant reale Menschen sein können, wie wichtig echte Freunde sind, was Liebe bedeutet, oder sie schafft es nicht und versumpft weiter.

Den Eltern kann man nicht helfen, außer mit der dicken Keule. Ich halte mich für rhetorisch so gewandt und juristisch so bewandert, dass ich einen netten Antrag auf Betreuung (rechtlich nur eine Anregung, eine Betreuung wird nur auf Wunsch des zu betreuenden oder von Amts wegen eingerichtet) formulieren könnte, der auch das Gericht beeindruckt.

Wichtig ist aber, dass meine Schwiegerschwester* neuen Halt bekommt. Ihr Freund ist zwar jedes Wochenende hier und die beiden telefonieren viel miteinander, aber sie braucht noch mehr Rückhalt. Sie hat ja eindrucksvoll geschildert, wie der Mist schon in frühster Kindheit losging und sich unter dem Stiefvater nur noch verschlimmert hat.

____________
* Komisch, dass sich über diesen Begriff noch niemand gewundert hat. Die Terminologie "Schwägerin" ist leider schon belegt gewesen, aber ich habe - wie geschildert - schnell guten Draht zu dieser Familie gefunden, da gehörte die Kleine nach einigen Wochen schon zu meiner Familie. Und auch nach der Hochzeit ist sie meine "Schwiegerschwester" geblieben.
Dienstag, 26.Jan 2010, 14:35

merle Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 282
Mitglied seit: 12.06.2009
Jeder löst seinen eigenen Knoten
Hallo an alle,
ich hatte mich die letzte Zeit ein bißchen ausgeklinkt, weil es privat so viel zu tun gab - aber natürlich habe ich alles, was hier geschrieben wurde, ausführlichst mitverfolgt. Wie HappyHour so schön sagt: Hier brennt der Baum! Besser kann man die gesamte Familiensituation nicht auf den Punkt bringen! Wo hier in dem ganzen Schlamassel Ursache und Wirkung liegen, ist wahrscheinlich gar nicht mehr dezidiert heraus zu finden, zu verstrickt sind alle Beteiligten in dieser Konstellation. Ich denke, dass hier für jeden nur Stück für Stück die entsprechenden Knoten einer nach dem anderen gelöst werden können, sonst zurrt sich alles nur noch fester und am Ende bleibt ein unlösbares Knäuel übrig. Damit meine ich, dass es wahrscheinlich keinem gelingen wird, für alle gleichzeitig eine Lösung zu finden. - Kiezmieze, schau Du, dass Du bald raus kommst aus dem Ganzen, in Dein eigenes und freies Leben. Du bist für Deine Eltern nicht verantwortlich und auch nicht für Deine erwachsene Schwester. Du kannst nicht die schwere Aufgabe übernehmen wollen, alle zu "retten". Das kannst Du nicht tragen. Versuche, die restliche Zeit, die Dir dort bleibt, gut und weitestgehend schadlos zu überstehen, immer mit dem Blick nach vorne in Deine eigene Zukunft. (ich schreibe Dir gleich in einer PN, an welche Beratungsstelle Du Dich zur Unterstützung wenden kannst) - Deep River, schau Du, dass Du Deiner Freundin ein starker Halt und eine große Stütze bist und ihr hilfst, durchzuhalten, bis Ihr gemeinsam Euer eigenes Leben in Angiff nehmen könnt. - Christian, schau Du, dass Du das neue Zusammensein mit Deiner Frau kritisch, doch auch mit positivem, zuversichtlichem Blick erleben kannst, um dann die für Dich richtige Entscheidung treffen zu können.
Es ist wahnsinnig wichtig, dass wir als Angehörige eines Suchtkranken lernen, endlich für uns selbst zu sorgen. Das habe ich mühsam und schmerzlich an mir erfahren müssen. Dieses Loslassen, dieses Die-Verantwortung-an-den-Verantwortlichen abgeben, sind ganz wichtige Vorgänge, die letztlich dem Betroffenen mehr helfen, als die co-abhängige Dauerfürsorge.
Liebe Grüße an Euch alle,
Merle
Dienstag, 26.Jan 2010, 22:44

Knackpunkt Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 96
Mitglied seit: 29.10.2009
Oha das is schon ne krasse nummer hier. wenn man sich das so durchliest drückt das schon auf´s gemüt.
das einzige was "wir" an dieser stelle machen können ist "nur" tipp´s und gedankenanstöße zu geben.
ich kann das jetzt auch nur aus der position des aussteigers betrachten und kommentieren.
christian hat das auch schon richtig erkannt und in anderen themen hier im forum wurde es auch schon oft genug gesagt

Zitat
das Problem ist, dass die Betroffenen, die wirklich Hilfe brauchen, sie gar nicht wollen. Die Familie fühlt sich momentan in der Situation sehr wohl und sieht nicht ansatzweise ein, dass sich was ändern muss.


Zitat
Man kommt an die Familie einfach nicht ran, für Themen außerhalb des Spiels sind sie nicht ansprechbar.


lest euch das doch mal genau und aufmerksam durch und überlegt danach noch einmal in alle ruhe und klarheit, was ihr bereit seid noch weiter in die situation zu investieren.
aus eigener erfahrung muss ich leider auch sagen, das ihr zum jetzigen zeitpunkt überhaupt garnix erreicht. sie sehen und wollen es nicht. sie akzeptieren keine andere wahrheit. für sie gibt es immoment nur ein ziel. die droge zu beschaffen und zu konsumieren. alles reden hat keinen sinn. mir selbst ging es nicht anders. man merkt es einfach nicht und auch ich musste von allein dahinter steigen, das mir mein leben entgleitet und ich durch mein verhalten und meine sucht alle um mich herum verletzte und vor den kopf stoße.

wenn ihr helfen wollt, helft euch selbst. seid ehrlich zu euch reflektiert die situation und handelt danach.
@kiezmieze: ziehe zu deinem freund, übernimm verantwortung für dich! und nich für alle anderen. sie wollen nicht. wenn du so weitermachst hat die sucht ein nächstes opfer gefunden.
es gibt eine geschichte: ein hund springt in einen fluß und schwimmt und paddelt bis zur mitte. der und taucht plötzlich unter, taucht auf quieckt, hechelt und paddelt wie verrückt. das herrchen denkt sich: "oh mein gott mein armer hund, was passiert mit ihm, er ertringt." das herrchen springt ins wasser schwimmt zum hund und will ihn retten und an land ziehen. der hund strammpelt wie wild und beisst um sich. das herrchen erschrickt sich, lässt den hund los und verfängt sich in den wasserpflanzen. der hund schwimmt an land und steht mit wedelndem schwanz am ufer und freute sich, weil ihn die pflanzen am bauch kitzelten. das herrchen aber ertrinkt, weil es sich nicht mehr aus den schlingpflanzen befreien konnte.
du bist im moment leider noch das herrchen, aber du kannst auch zum hund werden .

@christian: im grunde das selbe wie bei kiezmieze. lass deine frau ersteinmal ziehen. du erreichst sie derzeit nicht. und wie kietzmietze schon gesagt hat, sie erzählt dir das was du hören willst, damit du ruhe gibst. mehr leider nicht.

am besten ist, wenn ihr 3 euch findet und gegenseitig stärkt, das seelisch durchzustehen. immerhin geht es um die familie und die frau.

jeder ist für sein leen und sein glück und seine existenz selbst verantwortlich. das gilt für die familie als auch für euch.

das wars jetzt mal aus der sicht eines "ex". vielleicht konnte ich euch n paar anregungen udn gedankenanstöße geben. wünsche trozdem schöne tage


Wer den Wal hat, hat keinen Fisch.
Freitag, 29.Jan 2010, 00:07

HappyHour Benutzer ist offline

Benutzer Hat Erfahrung
Anzahl Beiträge: 129
Mitglied seit: 10.11.2009
Hallo ihr lieben "Geschädigten",

tja, heute ist mal wieder mein "Kritiktag", da kann ich einfach nicht still sein wie man sieht. Aber Kritik ist ja niemals negativ behaftet, sondern ist die Herausforderung sich der Situation zu stellen. So hoffe (wünsche) ich mir doch für meine inzwischen liebgewonnenen Mitstreiter, dass Entscheidungen oder Ereignisse eingetreten sind, die ein klareres Abbild der Situation darstellen.

Vllt hierzu auch einmal eine kleine Bemerkung meinerseits:
war ich am Anfang in diesem Forum doch sehr betroffen von den Schicksalen der hier Anwesenden und habe mich fast nicht getraut meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, hat sich dieses Bild inzwischen doch sehr gewandelt. Nachdem ich nun weiss, wieviel Leid und Emotionen hinter jeder einzelnen Geschichte stecken, ist es meine Pflicht, ja Aufgabe, mich einzumischen. Ob das nun passt oder nicht, soll jeder für sich selbst entscheiden. Aber die Herzlichkeit und Sensibilität, die ich hier erfahren habe, zeigt doch wieviel Herzschmerz hinter den einzelnen Personen verborgen sind. Für mich ist es ein "Mitleiden", "Mittrauern" und niemals die Hoffnung auf das gute Ende zu verlieren. Ein Kampf, den ich nicht aufgeben möchte, da ich durch diese Seite zurück zu meinem Leben gefunden habe. Wie wertvoll dies ist, habe ich erst nun begriffen. Aber diese positive Erfahrung mit anderen zu teilen ist mein höchstes Anliegen. Darum: verzeiht auch mal HappyHour, selbst wenn ich etwas zu krass in meinen Äusserungen bin. Eigentlich versuche ich es immer "Gut", zu meinen.


Also, Christian, Kiezmieze und Deepriver... habt ihr einen Plan?

Ich hoffe auf die "Glorreichen 3" oder die "3 Musketiere". "Einer für alle, alle für einen", so war doch der Wahlspruch jener Freunde.

In der Hoffnung für eure "Lösung" wünscht euch HappyHour die Kraft, den perfekten Weg zu finden!!!




... und denkt daran: die beste Rüstung ist euer Körper, der beste Zauber ist "Phantasie" und eure beste Waffe ist der Verstand!



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