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        19049 Schwerin HELIOS Kliniken Schwerin, Spezialsprechstunde Medienabhängigkeit

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Freitag, 12.Feb 2010, 14:08

HELIOS Kliniken Schwerin Benutzer ist offline

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Anzahl Beiträge: 3
Mitglied seit: 05.02.2010
19049 Schwerin HELIOS Kliniken Schwerin, Spezialsprechstunde Medienabhängigkeit
19049 Schwerin - HELIOS Kliniken Schwerin, Spezialsprechstunde Medienabhängigkeit
Spezialsprechstunde für exzessiven Medienkonsum und Medienabhängigkeit

Kontakt:
HELIOS Kliniken Schwerin GmbH
Carl-Friedrich-Flemming Klinik
Klinik für Abhängigkeitserkrankungen
Suchtambulanz (Haus 11)
Wismarsche Straße 393-397
19049 Schwerin


Ansprechpartner in der Klinik ist Herr Dipl.-Psych. Alexander Groppler . Termine sind nach Vereinbarung möglich unter 0385 – 5203432. Bitte bringen Sie einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes mit.

Bei entsprechender Indikation ist auch eine stationäre Therapie auf einer unserer Stationen für qualifizierte Entzugsbehandlung oder in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik möglich.


In der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen wird seit über 30 Jahren Hilfe für Menschen mit einem Suchtproblem angeboten. Wir bieten Behandlung nicht nur bei den stoffgebundenen Abhängigkeitserkrankungen wie der Alkoholabhängigkeit oder der Abhängigkeit von illegalen Drogen an, sondern auch bei stoffungebundenen Abhängigkeiten, z.B. pathologisches Glückspiel oder Medienabhängigkeit.

Die exzessive Beschäftigung mit Computerspielen und Onlinewelten wird in den letzten 5 Jahren verstärkt diskutiert. Aber nicht jede Phase von intensivem Spiel, Chat oder ähnlichem ist gleich eine Abhängigkeit.

Von einer Sucht kann erst gesprochen werden, wenn mehrere der folgenden Symptome zusammenkommen:


    häufiges, unüberwindliches Verlangen, am Computer zu spielen oder die gedankliche Ausrichtung auf das Computerspiel

    Kontrollverlust hinsichtlich des Spielbeginns und der Spielzeit, wobei Versuche, das Computerspielen zu reduzieren oder zu unterbrechen, zumeist erfolglos bleiben

    Entzugserscheinungen: längere oder ungewollte Unterbrechungen des Computerspielens führen zu Unruhezuständen, erhöhtem Puls, steigender Nervosität, und mitunter auch zu unvorhersehbarer aggressiven oder depressiven Reaktionen

    Toleranzentwicklung: Der Spieler muss auf immer höheren Leveln spielen oder seine Spielzeiten weiter ausdehnen, um weiterhin eine positive Wirkung zu spüren

    Vernachlässigung anderer Interessen oder Hobbys zugunsten des Computerspielens

    Anhaltender Computerspielkonsum trotz negativer psychosozialer Konsequenzen, wie der Verlust des Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatzes, Schulausschluss und Isolation, und gesundheitlicher Folgeschäden, wie Haltungs- und Sehschäden und Störungen des Essverhaltens

In diesem Zusammenhang kommt es oft zu erheblichen sozialen Schwierigkeiten wie Problemen in der Schule oder am Arbeitsplatz. Bei solchen Schwierigkeiten bieten wir in unserer Institutsambulanz eine Spezialsprechstunde für Betroffene mit exzessiven Medienkonsum und Medienabhängigkeit an.


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