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        WoW sperren ohne das Internet dicht zu machen

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Sonntag, 4.Apr 2010, 23:12

HappyHour Benutzer ist offline

Benutzer Hat Erfahrung
Anzahl Beiträge: 129
Mitglied seit: 10.11.2009
Mittel und Zweck...
Hallo ihr Streithähne,

ich gebe zu dieser Diskussion nun auch einmal meinen Senf dazu... Recht geben muss ich beiden Seiten, verfolgen diese jedoch andere Ziele. Mir erstellt sich der Sinn ein Spiel (???) über einen Router zu sperren nicht. Denn WARUM sollte ich den Zugang sperren? Also doch nur wegen Missbrauchs, richtig? Und für diesen Fall sind alle Wege erlaubt, oder eben auch sinnlos. Wer den Zugriff auf ein Spiel sperren möchte, kann dies tun. Der Betroffene (auch, wenn er erst 10 Jahre alt ist), wird zu einem Freund gehen und dort spielen. Damit ist die Routergeschichte wohl schon entschärft... Wichtiger wäre es, an der Ursache zu arbeiten und nicht an den Symptomen.

Erweitern wir nun das Spektrum auf ein "Volljährigen", führt sich die Diskussion "Ad absurdum". Denjenigen möchte ich sehen, der (obwohl er ja von Computern keine Ahnung hat und bedingt einen Router konfigurieren kann) es schafft, eben diesen "Volljährigen" davon abzuhalten, seinen "Zugang" auf eine andere Art zu erhalten. Für wie unqualifiziert muss man eben solch einen "Spieler" halten??? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg....

Ich finde eure beide Ansätze gut, aber jeweils zum Scheitern verurteilt... Warum ich das sage?

Tja, weil ich Programmierer bin und seit gut über 30 Jahren in dieser Materie schwimme. Soll mir keiner was erzählen, was geht und was nicht. Stelle mir ein Rätsel oder eine Aufgabe aus deinem Sinn für dein Spielproblem... Ich werde immer einen Weg finden, deine Schranken zu umgehen, und so alle Wege jener zu finden, denen ihr die gleiche Aufgabe stellt.

Wichtiger für mich ist jedoch folgende prinzipielle Aussage: "Währet den Anfängen..." Was auch jeder daraus interpretieren möchte, bleibt seine Sache, aber im Endeffekt ziehen wir alle an einem Strang: "Keine Chance der ONLINE-Sucht!"


@Marklogin

Zitat
<Zu Knackpunkt> ... Da du selbst WoW gespielt hast wirst du sicher auch wissen, dass WoW nicht einfach so auf andere Spiele oder Süchte übertragen werden kann, der suchtgefährdende Faktor bei WoW ist ja nun mal das Zusammenspiel einer ganzen Gruppe.
Offlinespiele werden nach ganz kurzer Zeit viel zu langweilig, oder bist du etwas süchtig nach Solitär geworden?


-> Sorry, aber du hast noch keine (vor allem junge) Spieler gesehen, die 6 Stunden am Tag "Die Sims" spielen, ich schon! Soviel zum Thema Offline-Spiel....

Zitat
<Zu Knackpunkt> ... Solche Extremsituationen wie du sie hier aufgemalt hast sind da eine ganz andere Liga, bei Missbrauch gibt es in allen Lebenslagen des menschlichen Zusammenlebens Konsequenzen, da müssen die Betroffenen einfach durch.
Da musst du auch nicht in Selbstmitleid zerfließen, die Süchtigen sollten einfach auch mal daran denken was sie mit ihren Angehörigen anstellen oder angestellt haben.


<IRONIE = An> ... sollen mir bloss die schnorrenden Kinder aus dem Weg gehen, hätten sie nur was gescheites gelernt! Und der Penner da vorne ( dessen Frau vor 3 Jahren gestorben ist, und er nicht darüber weg kommt), sollte sich auch mal lieber um einen Job kümmern, als hier rumzulungern...
u.s.w. + u.s.w.)
< IRONIE = AUS>

Es ist leicht, von oben nach unten zu treten, aber noch leichter ist es, von unten nach oben zu vergeben...


Einen schönen Abend wünscht euch euer

HappyHour!!!



... und denkt daran: die beste Rüstung ist euer Körper, der beste Zauber ist "Phantasie" und eure beste Waffe ist der Verstand!
Mittwoch, 7.Apr 2010, 09:33

MarkLogin Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 9
Mitglied seit: 19.02.2010
@ Knackpunkt

du willst wissen was eine Portsperrung ändert?...das kann ich dir sagen, die Spieler finden untereinander sehr schnell heraus wenn bei einem ihrer Mitspieler öfter mal nix funktioniert und kommen dann von selbst zu den Eltern oder eben demjenigen der das Netzwerk betreut.
Und genau da beginnt der Dialog der sonst nur sehr schwer zustande kommt, ich brauche auch keine Studien oder Erfahrungsberichte, das ist mitten aus dem Leben gegriffen.

Du brauchst dir doch nur vorzustellen was passiert wäre wenn zu deiner aktiven Spielzeit jemand den WoW Port einfach mal so gesperrt hätte, sicher hättest du den dafür Verantwortlichen zur Rede gestellt und der Dialog hätte begonnen...wohlbemerkt von dir aus.

@ HappyHour

es geht hier um Spielesucht und nicht darum, dass ein 10jähriger mal zu einem Kumpel 2 Stunden spielen geht.
Spielesucht kann dort entstehen wo dauerhaft länger gespielt werden kann und das kann in der Regel nur Zuhause sein.
Wenn du an der Ursache arbeiten willst dann viel Spaß, dann geh gleich zu den Politikern die es zulassen dass solche Firmen wie Blizzard an der Sucht unserer Kinder Millionen verdienen.
Was Volljährige betrifft kommt es sicher darauf an wie weit die Sucht fortgeschritten ist und wieviel Vernunft beim Süchtigen zu erwarten ist.
Als Programmierer hast du sicher mehr Möglichkeiten, ein WoW Süchtiger hätte überhaupt keine Zeit sich intensiv mit solcher Materie zu befassen, für jeden Computernormalandwender und selbst für die selbsternannten Computerfreaks sollte es schon eine kleine Hürde darstellen ein komplizierteres Routerpasswort zu knacken.

Das Thema ist weitläufig und kompliziert aber trotzdem wert dass die Menschen dafür sensibilisiert werden, und...polemisiert wird über dieses Thema meist nur von ehemaligen süchtigen Spielern, was auch verstänbdlich ist, sie erkennen sich darin immer wieder.

MfG
MarkLogin



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