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 Foren zum Thema Mediensucht / Angehörigen-Forum
        World of Warcraft und die Sucht

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Mittwoch, 24.Mär 2010, 08:57

genervte Mama Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 6
Mitglied seit: 19.02.2010
Mein Sohn spielt ohne Ende....und ich weiß nicht weiter
Hallo, ich bin neu in diesem Forum und ziemlich genervt über das Spielverhalten meines Sohnes (16).
Er spielt seit 3 Jahren WOW und das inzwischen sehr viel. Alles reden, drohen, PC wegnehmen, an die eigene Vernunft appelieren, nutzt gar nix mehr. Er hat die 8. Klasse wiederholt (Realschule) dann wieder nicht geschafft, was zur Folge hatte, dass er im letzten Sommer auf die Hauptschule (trotz überdurchschnittlicher Intelligenz) musste. Er ist zu faul zum lernen, alles ist zuviel, nur der PC ist immer an. Anfangs spielte er mit festen Regeln zu festen Zeiten, die immer weiter ausgebaut wurden. Hier eine LAN, dort eine Stunde mehr, hier ein Fehltag (immer irgendwelche Krankheiten).

Inzwischen macht er den PC vor 23 Uhr nicht aus und das auch nur, wenn ich daneben stehe und warte bis der Knopf gedrückt ist. (Wohlgemerkt in der Woche, ganz zu schweigen vom Wochenende oder den Ferien, da spielen wir bis tief in die Nacht, schlafen bis Mittags und zocken weiter....)
Er hat unendliche Fehlstunden. Alles reden und ihm vernünftig erklären, dass es so nicht weitergeht, hat bislang nichts gebracht.
Wenn ich die Beiträge hier lese, dass es ja wohl um eine Sucht handelt, wird mir schlecht. Mir einzugestehen, dass es "uns" getroffen hat, fällt schwer.

Ich war im letzten Jahr (auf anraten der Schule) bei einer Beratungsstelle und habe mich mit einem Psychologen unterhalten. Raus kam, dass ich ja wohl das Problem wäre und ein größeres Problem damit habe, dass mein Sohn spielt. Nach 2x hingehen, hatte ich die Nase voll und wollte mich dazu nicht mehr äussern.

Wie kann ich meinem Sohn erklären, dass er Schulpflichtig ist, dass eine Ausbildung wichtig ist. ?????
Gegen das PC spielen, was auch immer, habe ich eigentlich nichts, nur auf der anderen Seite muss auch eine Leistung her. Er kann ja nachmittags bis abends spielen, im Gegenzug erwarte ich aber auch Schule und was tun. Ist das zuviel verlangt.......

Nachdem wir heute morgen wieder mal einen Fehltag beschlossen haben, habe ich den PC abgebaut. Seine Reaktion, Mach doch, dann hau ich ab.... So ich habe ein schlechtes Gewissen, fühle mich ausgelaugt und weiß nicht weiter. Hat jemand Erfahrungen gemacht den Router als Kontrollwerkzeug einzusetzen, ohne das Internet komplett abzumelden. Weil ich auch noch eine 20jährige Tochter habe, die für Ihre Prüfungsvorbereitungen den Internetanschluss dringend braucht (voraussetzung der Schule). Ich bin am Ende......
Mittwoch, 24.Mär 2010, 10:01

Team-ch Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 69
Mitglied seit: 07.06.2009
Ein Anfang ist gemacht
Hallo genervte Mama,
leider gibt es viele Beratungsstellen, die noch nicht in der Lage sind, den Gesamtzusammenhang bei dieser Thematik herzustellen. Ich frage mich immer, welche Interessen dort verfolgt werden. Die Interessen der Kinder, Jugendlichen und Eltern können es nicht sein.
Dort nicht mehr hinzugehen, war jedenfalls eine klare und richtige Reaktion. Da es viele Stellen gibt, die wirklich helfen können, würde mich per PN (private Nachricht) Deine Postleitzahl interessieren. Deswegen entsteht hier ja auch das Netzwerk für Ratsuchende. Hilfe ist aber in diesem Fall dringend erforderlich. Wir Eltern sind ja nicht als Sucht (oder PC-) Spezialisten auf die Welt gekommen. Eine Gesellschaft schaut einfach nur weg.

Wir in München machen seit 2 Jahren mit unserer Selbsthilfegruppe hervorragende Erfahrungen. Es ist einfach enorm wichtig, sich untereinander auszutauschen und zu bestärken. Wir raten immer, da es genügend andere Familien mit den gleichen Problemen gibt, die Gründung dazu anzuregen. Einer muss immer den Anfang dazu machen.
Das ist hier möglich:
http://www.aktiv-gegen-mediensucht.de/foren/17/suche-und-neugruendung-einer-selbsthilfegruppe-shg/
(Nach der Anmeldung im entsprechenden Postleitzahlenbereich einfach über "neues Thema" einen Text verfassen)

Ebenso verständlich und klar ist die PC-Reduktion. Kinder und Jugendliche brauchen klare, durchdachte Reaktionen der Eltern, die dann auch eingehalten werden müssen. Das gibt Halt und Sicherheit. Wenn allerdings die Problematik weit fortgeschritten ist, kann (nicht muss) der totale Entzug auch problematisch sein. Da helfen dann wirklich nur die Fachleute weiter. Auf jeden Fall ist es wichtig, um mehr zu verstehen und die klare Motiviation zu Handeln zu finden, sich intensiv mit den beiden Internetseiten (rollenspielsucht.de und dieser hier) zu beschäftigen. z.B. Aussteigerberichte lesen (hier und Berichte bei rollenspielsucht und die Berichte aus den Familien bei "Ihr Eintrag" lesen und die ARD Dokumentation "Spielen, spielen, spielen...wenn der Computer süchtig macht" ansehen.

Es gibt Spiele, bei denen entweder nur eine Karriere im Spiel oder eine Karriere im richtigen Leben (Schule, Ausbildung, Arbeit) möglich ist. Beides kann nach unseren Erfahrungen und nach Aussagen von ehemaligen Spielern kaum gelingen.

Es gibt hier ein Dokument, das den Router als Kontrollwerkzeug erklärt. Wir haben schon einige Rückmeldungen erhalten, dass das gut funktioniert hat.
http://www.aktiv-gegen-mediensucht.de/downloadverzeichnis/1/10/26/der-router-als-kontrollwerkzeug/
Ggf. Hilfe für die Konfigutation suchen.

Vielleicht helfen auch noch diese Informationen:
Kurzinformation zur Mediennutzung
http://www.aktiv-gegen-mediensucht.de/downloadverzeichnis/1/4/12/warum-world-of-warcraft-suechtig-machen-kann/
und:

Bitte nicht nachlassen und immer AKTIV bleiben, damit die Kinder nicht eines Tages den großen Vorwurf starten: Warum habt Ihr mich da nicht herausgeholt.
Team-ch
Mittwoch, 24.Mär 2010, 19:16

kleinesMauf Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 70
Mitglied seit: 09.11.2009
Hallo genervte Mama,

ich verstehe dich sehr gut. Das alles habe ich mit meiner Mutter damals auch durch gemacht (ich hätte sie damals wirklich...). Aber sie hatte recht wie ich heute weiß.
Bei uns war das dann so, dass in unseren PC´s Programme installiert wurde, welche die angeschaltet-sein-Zeit das PC´s regulierte, und dieser sich dann einfach abschaltete wenn sie zu Ende war. Uns (meinem Bruder und mir) ist es damals allerdings gelungen das Programm zu umgehen und wir haben munter weiter gespielt.
Ich weiß nicht wie der Fortschritt bei diesen Programm ist, ob man sie noch umgehen kann oder nicht. Mein Vater könnte das noch wissen und ich könnte ihn mal fragen wie das Programm hieß.
Anschließend sind meine Eltern darauf umgestiegen uns das Internet zu kürzen, bzw ganz abzustellen.
Bei uns zu Hause ist das System FRITZ!Box im Einsatz. Hier kann geregelt werden, wer wie lange im Internet sein darf. Es kann jederzeit bestimmt werden, ob jemandem der Zugang zum Internet sofort gesperrt werden soll oder nicht. Es könne hier feste Zeiten eingeben werden die sich von selbst aktivieren. oder aktiviert werden müssen. wenn ich mich recht erinnere kann man auch sehen, wer wie lange im internet war.
Und jeder der über die FRITZ!Box ins Internet möchte, muss seperat freigeschalten werden, so ist es zum beispiel nicht mögich, dass sich dein sohn über einen anderen pc einloggt. Ich werde meinen Vater auch nach diesem System fragen.

Ein weiterer Tipp ist die Elterliche Freigabe bei WoW. Hier können die Onlinezeiten des accountes geregelt werden und man kann einsehen wie viel gespielt wird.
um das einzurichten wird allerdings das Accountpasswort des Kindes benötigt und es muss eine sicherheitsfrage beantwortet werden (zb. mein geburtsort?)
Die elterliche Freigabe ist hier zu finden: http://www.wow-europe.com/de/info/faq/parentalcontrols.html

Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass dein Sohn - wenn WoW nicht mehr zur Verfügung steht - evtl. auf andere Offline-Spiele (Spiele für die kein Internet benötigt wird) usmteigt und diese bis zum erbrechen spielt.


Hoffentlich konnte ich helfen, das kleine Mauf




Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen...
Mittwoch, 24.Mär 2010, 20:11

Team-ch Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 69
Mitglied seit: 07.06.2009
falsche Sicherheit
Hallo genervte Mama,
wir haben bereits viele Hinweise auf die elterliche Freigabe erhalten. Da sie jedoch einfach ausgehebelt werden kann, ist das genauso kontraproduktiv wie diverse Filtersoftwareprogramme fürs Internet. Die Eltern fühlen sich in Sicherheit, doch die Kinder finden immer einen Weg. Kinder- und Jugendschutz im Internet gibt es nicht.

Bei WoW: Das Ziel sollte immer sein: WoW gar nicht erst anfangen bw. das Abenteuer baldmöglichst versuchen zu beenden. Eine Karriere in Schule, Ausbildung, Arbeit, etc. ist neben einer WoW-Karriere in den meisten Fällen nicht möglich. Die Kontrolle über die Spielzeit und in vielen Fällen über das Leben geht verloren.

Aber dazu gibt es ja genügend Informationen hier und bei rollenspielsucht.de

Team-ch
Freitag, 26.Mär 2010, 16:28

MarkLogin Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 9
Mitglied seit: 19.02.2010
Hallo genervte,

ich habe wie schon anderweitig geschrieben Erfahrungen mit dem Routrer als Kontrollwerkzeug gemacht.
Nach langem Suchen und probieren ist es mir gelungen mit dem Dir 300 von D-Link die Ports die für das WoW-Spiel zwingend notwendig sind zu sperren.
Diese kann man immer sperren, oder mit sogenannten Zeitplänen regeln.
Das funktioniert wie gesagt nur mit einem Router der in der Lage ist einzelne Ports für das emtsprechende gesamte Netz zu sperren ohne das das Internet davon beeinträchtigt wird.
Versuche mit der Fritzbox oder dem W700V von der Telekom haben leider keinen Erfolg gebracht, die Kiddies sind da viel zu clever und nutzen jede Lücke im System.

Der Dir 300 ist allerdings ein reiner Router, wer einen Router mit integriertem Modem hat braucht dann noch ein Modem extra, das allerdings kann eine gebrauchte Fritzbox SL übernehmen.

Ich kann dir nur zu diesem Schritt raten, weil genau dann erst ein Dialog zustande kommt wenn nix mehr geht, das sind reine Erfahrungswerte.

MfG

MarkLogin
Freitag, 26.Mär 2010, 18:42

kleinesMauf Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 70
Mitglied seit: 09.11.2009
Hallo ihr,

wir oben schon genannt, dass beste ist deinen Sohn komplett und ganz von allen Spielen (PC, Konsolen, Gameboys und was es sonst noch alles gibt) fern zu halten. Alle diese Spiele können einen Suchtfaktor entwickeln. Team-Ch kann ich da nur recht geben, jeden den ich bis jetzt kenne ist nicht fähig seine Spielzeit zu regulieren um im Leben zu erfolg zu kommen. Entweder das eine oder das andere.

@Mark Login,
Ja das stimmt, wir haben auch einen Weg gefunden die fritzbox zu umgehen, da nur ip-adressen gesperrt werden haben wir uns ganz einfach einer andere gegeben, welche nicht blockiert war. Was aber auch gedauert hat. Bis mein Dad dann halt eingestellt hat, das alles gesperrt ist, was er nicht freigegeben hat.
Aber da ist immernoch die Lücke offen, dass die ip-adresse von einem ausgeschalteten pc, der freigeschalten ist und über onlinezeit verfügt, verwendet werden kann.
Irgendwo scheint immer eine Lücke im System zu existieren. Deswegen ist wohl immernoch das sicherste, Internet/Pc ganz weg. Aber mir ist auch klar, dass da noch anderen Personen sind, die das Internet und den Pc evtl brauchen.
Alles doof. :(


Liebe Grüße, Mauf



Wenn man bis zum Hals in der Scheiße steckt, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen...
Freitag, 26.Mär 2010, 20:33

Christian Benutzer ist offline

Mitglieder Anfänger
Anzahl Beiträge: 89
Mitglied seit: 02.12.2009
Hallo in die Runde und besonders an die genervte Mama,

nach meinen eigenen Erfahrungen als Co-Abhängiger und generell an der Thematik Interessierter ist ein Verbot oder eine Sperre nicht hilfreich. Druck erzeugt Gegendruck. Wichtig ist, beim Abhängigen Einsicht zu erzeugen. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit Verständnis und Toleranz. Erst wenn der Betroffene erkennt, dass er ein Problem hat, kann er den ersten Schritt wagen und sich mit dem Problem auseinandersetzen.

Es stimmt, dass viele Beratungsstellen noch nicht mit dem Phänomen "Onlinesucht" umgehen können, die Forschung und Behandlung stecken noch in den Kinderschuhen. Meiner Erfahrung nach ist die Sucht nicht das (Ursprungs-)Problem. Ein Süchtiger ist veranlagt, durch Erziehung, Sozialisation oder sonstwie. Das soll keineswegs ein Vorwurf an Dich als Mutter sein. Es gibt auch genug Kinder, die Elternliebe bekommen und gespürt haben und trotzdem unter ADHS, Asperger oder so leiden. Es kann jeden treffen.

Was Dein Empfinden "nun trifft es auch uns" angeht, genervte Mama (oder eher "besorgte Mutter"?), kann ich Dich beruhigen oder erschrecken. Ich habe einige Studien und Berichte zum Thema gelesen. Von Onlinesucht betroffen sind rund zwei Millionen Menschen allein in Deutschland, die Zahl der potenziell gefährdeten liegt bei fünf bis sieben Millionen. Du/ihr bist/seid da in "bester Gesellschaft".

Ich weiß nicht, wie Dein Verhältnis sonst zu Deinem Sohn ist. Hört er Dir zu? Redet ihr über Schule, Freizeit, Hobbies? Habt ihr vielleicht einen Hund, mit dem er raus kann? Ist er in einem Sportverein?

Wie jede Sucht ist auch die Onlinesucht ein Symptom, nicht wirklich eine Krankheit. Auch wenn sich die Schicksale und Geschichten ähneln, jeder Mensch hat einen eigenen Hintergrund, der ihn in die Sucht treibt.

Auch wenn ich Dir nicht wirklich helfen kann, wünsche ich Dir alles Gute. Du bist hier gut aufgehoben, zusammen finden wir einen Weg. Kopf hoch, es wird wieder.

Liebe Grüße,
Chris.
Sonntag, 28.Mär 2010, 13:40

genervte Mama Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 6
Mitglied seit: 19.02.2010
Danke für die vielen Tipps
Also erstmal Danke, an alle die die Beiträge auch lesen und was dazu sagen. ich finde es erschreckend dass es so viele Betroffene gibt, die scheinbar dasgleiche Problemchen haben. Noch schlimmer finde ich dass die Macher dieser Spiele noch ruhig schlafen können.

Ich habe mit meinem Sohn ein ernsthaftes Gespräch geführt, wie lange es fruchtet, werde ich dann sehen. Klargemacht habe ich ihm die Abhängigkeit zu diesem Spiel zum Pc an sich kann nicht alles sein. ich habe ihm aber auch gesagt, dass ich wenn wir nicht zu einer Einigung finden werden, ich nicht nur den Stecker ziehen werden, sondern insbesondere auch dass ich mir dann Hilfe holen werden.

Dir, Christian, stimme ich voll zu, dass Druck Gegendruck erzeugt, dies habe ich schon oft genug erfahren. Vielleicht möchte ich aber auch einfach die Augen verschließen und mich nicht wirklich dem Problem stellen. ich weiß nicht ob mein Sohn wirklich süchtig nach diesem Medium ist oder ob es einfach die pure langeweile ist. Generell habe ich ja auch nichts gegen das Computerspielen. Mein Sohn ist eigentlich sehr einsichtig und auch vernünftig. Sein Sozialverhalten ist gut, und wir reden auch über Probleme und Schule usw. Er verschließt sich nicht vollständig. Wenn er will kann er auch super gute Leistung in der Schule zeigen. Er ist sehr sportlich und bewegt sich auch (hin und wieder). Im Sportverein ist er nicht mehr , weil leider die Gruppe zugemacht hat, bzw. der Trainer in eine andere Stadt gezogen ist. Er hat über viele Jahre Leistungsturnen gemacht, auch erfolgreich. Leider wohnen wir nicht so zentral dass wir in der näheren Umgebung einen Verein gefunden hatten, der Jungen-Leistungsturnen fördert und anbietet. Einen anderen Sport wollte er nicht, er haßt z. B. Fußball.

Nichtsdestotrotz, gebe ich die Hoffnung nicht auf und appelliere an seine eigene Vernunft und werde das was ich mir vorgenommen habe, nämlich ihn dazu zu bewegen, mehr in Freizeit und reales Leben zu stecken, weiter im Auge behalten.

Den PC komplett abzubauen und ihm das Verbot auszusprechen, nicht mehr zu spielen, dazu fehlt mir augenblicklich noch die Kraft, da ich in der Familie keine Unterstützung habe. Hinterher ist man immer klüger. Ich hätte wahrscheinlich schon viel früher eingreifen müssen.

Danke nochmal an alle.
Sonntag, 28.Mär 2010, 21:04

Luna Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 27
Mitglied seit: 23.06.2009
Hallo!

Ich hab Dir eine PN geschrieben. Vielleicht magstb Du Dich ja mal melden.


LG
Luna
Samstag, 3.Apr 2010, 20:20

MarkLogin Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 9
Mitglied seit: 19.02.2010
@ Luna

warum so geheimnisvoll? .... es gibt hier viele Hilfesuchende die deine Tips sicher auch gern gelesen hätten.

MfG
MarkLogin
Samstag, 3.Apr 2010, 20:48

Luna Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 27
Mitglied seit: 23.06.2009
Kein Geheimnis.....
Hallo!

Das Thema ist zu Komplex um es in einem Beitrag abzuhandeln. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Hilfesuchende ein persönliches Gespräch bevorzugen.



Liebe Grüße
Luna
Samstag, 3.Apr 2010, 21:18

MarkLogin Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 9
Mitglied seit: 19.02.2010
@Luna

ich glaube da hast du das Prinzip eines Forums nicht verstanden, erst wenn viele Puzzleteile zusammengetragen wurden ergibt sich ein Bild, gerade bei komplexen Themen.
Ich fand den Gedankenaustausch in diesem Thread bisher sehr hilfreich, bis du ihn unterbrochen hast, vielleicht suchst du ja eher das persönliche Gespräch, wie auch immer, ich hoffe du kannst ihr helfen.

MfG
Markogin
Samstag, 3.Apr 2010, 21:46

Luna Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 27
Mitglied seit: 23.06.2009
Ich glaube nicht, dass ich das Thema unterbrochen habe.
Was Du über das Prinzip Forum sagst, ist richtig. Aber ich denke man ist froh, wenn man über ein Forum jemanden findet, der vielleicht helfen kann. Alles weiter läuft dann meist persönlich ab.
Man sucht hier ja auch erstmal Anhaltspunkte und Menschen mit dem gleichen Problem, weil man nicht mehr weiter weiß.

Aber letztendlich sind dann doch viele Sachen zu persönlich für ein Forum.
Und viele sind froh, wenn sie sie sich persönlich mit jemanden austauschen können.


Meine Geschichte möchte ich nicht ( auch anonym) in 10 Jahren über die richtigen Suchbegriffe bei google finden. Ich mache dies auch zum Schutz meines Kindes. Es gibt immer jemanden, der jemanden kennt, dem die Situation bekannt vorkommt.

Ich bin gerne bereit persönlichen Erfahrungen per Telefon auszutauschen.
Viele Betroffene sehen das wohl genauso.

So long
Luna



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