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        Spielsüchtig mit 11

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Freitag, 26.Mär 2010, 13:47

Leokadia Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 3
Mitglied seit: 26.03.2010
Mein Sohn ist 11 und bereits spielsüchtig!
Hallo, liebe Familie Hirte und alle anderen Leser,
Ich habe mir gestern (mal wieder) die Reportage der ARD auf youtube angesehen und war sehr froh, dass Sie Ihren Sohn zurückbekommen haben....mich hat Ihre Geschichte sehr berührt und tut es immer noch und immer wieder!

Ich habe ein bisschen auf Ihrer Seite gestöbert und nur Berichte über ältere Kinder/Jugendliche gelesen. Kurz zu mir und meiner Situation: Ich bin alleinerziehend mit zwei Kindern. Ein Mädchen, 16, ein Junge, 11. Mein Sohn ist wie viele Jungs in dem Alter auch, fasziniert von der Computerwelt. Er kennt sich mittlerweile sehr gut aus und das ist ja auch gut so, wenn man bedenkt, dass es heutzutage keinen Arbeitsplatz mehr ohne Computer gibt. Mein Sohn geht in die 5. KLasse eines Gymnasiums.

Ich weiß garnicht recht, wie ich anfangen soll, die Situation zu beschreiben....wie fing es an? Mit den normalen Computerspielen, die Kinder eben so spielen: 5 Freunde, Ponyhof usw, alles also recht harmlos. Vor ca. einem Jahr hat sein Freund ihn mit dem Spiel Metin2 bekanntgemacht. Auch ein Rollen-Onlinespiel. Seitdem gibts kein Halten mehr....er hat mich vor kurzer Zeit von einer Stunde Spielzeit auf 2 Stunden pro Tag raufgehandelt, weil alle anderen auch viel länger spielen dürfen und eben auch oft zusammen gespielt wird. Das ist tatsächlich so, wie ich meinen Beobachtungen entnehmen kann. Mein Sohn wird sogar bedauert von seinen Mitschülern, weil er so eine strenge Mutter hat...."Ich will nicht in deiner Haut stecken" etc.pp. Vor ein paar Tagen hat einer seiner Freund sogar eine Geburtstagseinladung sausen lassen, weil er lieber online zocken wollte. Dieser Freund darf am Wochenende solange spielen wie er will. Er ist auch erst 11!!

Es gab und gibt natürlich immer noch Streit über die PC-Nutzungszeit. Kürzlich wurde es mir zu bunt, er hat sich an die Regeln wieder und wieder nicht gehalten und ich habe den PC einkassiert (eigens, um diese Möglichkeit zu haben, habe ich in ein Notebook investiert, damit ich handlungsfähiger bin) und außer Haus gebracht für 2 Wochen. Zunächst mal ist mein Sohn zu den Zeiten, zu denen er normalerweise spielte, aber nicht konnte, ausgerastet. Ja, ausgerastet. Wie ein Junkie, der keine Spritze hat. Ich war entsetzt. Bin aber froh, dass ich mal ein "Exempel" statuiert habe und meine Drohung wahrgemacht habe und auch durchgehalten. Nach 2 Tagen hat sich sein Verhalten normalisiert und er ist zu altbekannten Spielen übergegangen. Er spielt gern Diabolo und war viel draußen. Ich war schon einmal beruhigt, weil ihm die Fähigkeit offensichtlich noch nicht verlorengegangen ist, sich auch mit etwas Anderem zu beschäftigen. Nun hat er seit ein paar Tagen den Rechner unter strengen Auflagen wiederbekommen. Nichteinhaltung der Zeit wird umgehend mit PC-Entzug gestraft. Vor einer Weile ist sein Account gehackt worden, monatelange "Arbeit", viele Items, Geld, alles war weg. Er hat erst geweint wie ein Schlosshund, dann aber beschlossen, Metin2 nie wieder zu spielen, weil er bereits das zweite Mal bestohlen wurde. Nun kam er kürzlich zu mir und berichtete, sein Freund habe ihm einen Lv. 38er Krieger geschenkt...:( anscheinend geht es doch wieder los. Bleibt abzuwarten.
Vor ca. einem halben Jahr, kam mein Sohn auf mich zu und wollte UNBEDINGT WoW spielen! Mein Sohn ist sehr, sehr hartnäckig, wenn er was will, akzeptiert nur schwer, wenn er seinen willen nicht bekommt und macht mir dementsprechend das Leben sehr schwer. Aber trotzdem habe ich da - eine der wenigen Male - ganz entschieden NEIN gesagt. Und ich bin sehr froh, wenn ich das hier alles lese! Ich habe ausführlich mit ihm darüber gesprochen und werde mir heute mit ihm die ARD Reportage zusammen ansehen. Er hat es akzeptiert, dass das ungefähr so gefährlich ist, wie mit geschlossenen Augen bei Rot über die Ampel zu gehen. NOCH! Ich möchte noch erwähnen, dass wir schon seit etwa einem halben Jahr keinen Fernseher haben, mein Sohn zwar eine Playstation besitzt, die aber auf dem Dachboden ist, weil ich einfach verhindern will, dass von PC zu Playstation zu Fernseher gewechselt wird - wie es vorher war und bei diversen Klassenkameraden auch noch ist! Betonen möchte ich allerdings, dass er nie einen eigenen Fernseher oder Playstion in seinem Zimmer hatte - sein Notebook kann er aber natürlich dort mit hinnehmen.

Teil 2 folgt in einem weiteren Posting


Dumm ist nur der, der Dummes tut.
Freitag, 26.Mär 2010, 15:35

Leokadia Benutzer ist offline

Benutzer
Themenstarter
Anzahl Beiträge: 3
Mitglied seit: 26.03.2010
Spielsüchtig mit 11, Teil 2
Meine Frage an Sie, liebe Familie Hirte und natürlich auch an alle anderen Leser, lautet:

Wann hat die Sucht angefangen, wann haben Sie die ersten Anzeichen bemerkt, was hätten Sie anders machen sollen/wollen/können? Ich will auf jeden Fall frühzeitig verhindern, dass es bei meinem Sohn irgendwann zu spät ist. JETZT kann ich noch etwas lenken. Wenn er mal 15 ist, dann nicht mehr - so jedenfalls ist mein Gefühl! In der Klasse gibt es sehr viele Jungs, die exessiv spielen. Was raten Sie mir? Auf einem Elternabend mal genau nachzuhören, was da eigentlich erlaubt ist, wielange die Kinder wirklich spielen? Gibt es vielleicht Medienbeauftragte, die in eine Klasse geholt werden können, um aufzuklären? Ich weiss, dass der Lehrer dem sehr zugetan wäre und die Möglichkeit schaffen würde, eine Stunde für einen Vortrag oder einen Workshop freizumachen. Ich habe einfach das Gefühl, die anderen Eltern sind einfach froh, wenn die Kinder beschäftigt sind und wissen garnicht richtig, wie lange und vor allem WAS gespielt wird! Will aber auch keinem zu Nahe treten. Aber ich denke es ist wichtig, überhaupt mal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, damit mein Sohn auch merkt: woanders gibt es AUCH Grenzen. Die Tatsache, das woanders bis zur Besinnungslosigkeit gespielt werden darf, macht es nicht leichter! Trotzdem bezieht sich meine Frage natürlich in erster Linie auf die Möglichkeiten, die ich zu Hause habe.

Ich hoffe, mein Beitrag war nicht zu lang und unstrukturiert und würde mich sehr über Resonanz freuen!

Herzliche Grüße
Leokadia


Dumm ist nur der, der Dummes tut.
Freitag, 26.Mär 2010, 18:58

kleinesMauf Benutzer ist offline

Benutzer Benutzer
Anzahl Beiträge: 70
Mitglied seit: 09.11.2009
Hallo Leokadia,

was du schreibst kommt mir doch sehr bekannt vor.
Ich kann dir jetzt am anfang schon einmal eines raten: NIEMALS NIE NACHGEBEN!!! Egal wie sehr er bettelt, ob er wütend ist oder dir etwas vorheult. Eisern bleiben, egal wie hart das jetzt klingt.
Und was ganz wichtig ist: Gute Leistung nicht mit Computerzeit belohnen.

Ich habe selbst Metin2 gespielt, ich kenn es gut genug und ich weiß auch wie es abläuft.
Sehr, sehr gut finde ich, dass du ihm WoW verboten hast. Und das auf gar keinen Fall ändern!!!


Nun zu der Frage wann es angefangen hat...
Ich kann es nur aus meiner Sicht erzählen: Bei mir hat es ab dem Tag angefangen, als ich das erste Spiel für meinen Pc hatte. Vielleicht auch schon, als ich den Pc überhaupt bekommen habe.

Mir ist klar, dass es in der heutigen Zeit schwer ist, bzw unmöglich ohne Pc etwas für die Schule oder die Arbeit zu machen.
Da über ich große Kritik an den Schule, das es schon fast vorraussetzung für einige fächer ist, einen computer zu besitzen. sie fördern doch so etwas noch! reichen gameboys und konsolen nicht schon genug aus? müssen es denn auch noch computer sein?
klar bietet ein pc große vorteile, aber eben auch risiken...

Jagut, das war es erstmal von mir. ich hoffe ich konnte helfen.

Grüße, das kleine Mauf



Wenn man bis zum Hals in der Scheiߟe steckt, sollte man nicht auch noch den Kopf hängen lassen...
Freitag, 26.Mär 2010, 20:56

Christian Benutzer ist offline

Mitglieder Benutzer
Anzahl Beiträge: 89
Mitglied seit: 02.12.2009
Hallo Leokadia (sehr melodischer Name),

Zitat
Wann hat die Sucht angefangen, wann haben Sie die ersten Anzeichen bemerkt, was hätten Sie anders machen sollen/wollen/können?


meine Geschichte ist etwas anders, aber ich erzähle sie trotzdem gerne, vielleicht hilft sie Dir. Ich bin 30, meine Frau 25. Seit acht Jahren zusammen, seit drei Jahren verheiratet. Sie fing vor zwei Jahren mit dem Spielen an. Rückblende, 2007. Ich war im Job erfolgreich, hab angefangen zu studieren. Sie wollte mir nacheifern, begann ein Fernstudium neben dem Job. Für mich hatte Studium Priorität, ich habe meine Frau vernachlässigt. Sie war mit ihrem Studium überfordert. Während ich mich weiter um mein Studium kümmerte (statt um meine Frau), schmiss sie ihr Studium hin.

Das Spiel ("Tales of Pirates" - muss man nicht kennen, ist nur eines unter vielen Hundert MMORPGs). habe ich ein Jahr vorher entdeckt. Wir haben es nicht verstanden, aber Spaß gehabt, in getrennten Zimmern über Headset und Chat zu quatschen. Naja, sie hat ihr Studium aufgegeben und das Spiel wiederentdeckt. Seit zwei Jahren klebt sie dran. Wie haben alles durchgemacht. Trennung, Scheidungsabsichten, Streit und Stress.

Auch meine Frau wurde gehackt. Stundenlange Diskussionen mit dem Spielesupport waren die Folge. Weil die Firma Geld verdienen will, hat ihre Mutter ihr den Kram wieder gekauft, den sie verloren hat (vierstelliger Euro-Betrag!).

Was ich sagen will: die Süchtigen sind nicht die Täter, sondern meist Opfer. Veranlagung, Umfeld, Schule oder Job, alles kann in die Sucht führen. Wir müssen die Betroffenen als solche akzeptieren, Vorwürfe oder Schuldzuweisungen bringen nichts.

Wo hätte ich anfangen müssen, was anders zu machen? Ich studiere, um im Job vorwärts zu kommen und meiner künftigen Sicherheit bieten zu können. Ist das schlecht? Habe ich meine Prioritäten falsch gesetzt? Und wenn ich die Antwort erfahre - ändern kann ich es nicht mehr. Ich kann nur für die Zukunft daraus lernen.

Prävention ist natürlich wichtig, hilft uns aber nicht weiter, weil wir mittendrin stecken. Dein Sohn ist extrem jung, da besteht die Hoffnung, dass sich das nach der Pubertät wieder von alleine legt. Therapie halte ich in dem jungen und turbulenten Alter für nicht angebracht (es möge mich belehren, wer es besser weiß).

Naja, nun habe ich viel geschrieben und Deine Fragen trotzdem nicht beantwortet und Dir wohl auch nicht weitergeholfen. Vielleicht konnte ich Dir ein wenig das Gefühl geben, dass Du nicht allein bist. Ich wünsche Dir/Euch alles Gute für die Zukunft, berichte ruhig weiter, wie es Euch ergeht. Sich mit Problemen vergraben hat noch niemandem geholfen. Bei uns bist Du ganz gut aufgehoben.

Liebe Grüße,
Chris.
Montag, 29.Mär 2010, 19:47

merle Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 788
Mitglied seit: 12.06.2009
11 Jahre ist sooo jung
Hallo Leokadia,
mein jüngster Sohn ist auch erst 11 Jahre alt, ein kostbares Alter, in dem unsere Kinder viel Halt von uns brauchen. Sie fühlen sich zu den Großen hingezogen, weil die cool sind und schon so viel dürfen. Und dennoch wollen sie noch ganz unbedingt, dass wir Mütter vor dem Einschlafen an ihrem Bett sitzen, den Tag beschwätzen, ihnen sagen, dass es gut war heute, dass wir sie lieb haben und dass wir ganz sicher sind, dass morgen ein schöner Tag sein wird.
Was sagst Du Deinem Kind abends am Bett, wenn es seine ganze Freizeit in Metin2 verbracht hat? Es hat virtuelle Aufgaben gelöst und fiebert dem morgigen Tag entgegen, an dem es sich wiederum in dieser Welt behaupten wird. Metin2 hat ein ebenso hochgradiges Suchtpotential wie WoW, und keiner kann es Deinem Sohn verdenken, wenn er sich davon kaum mehr lösen mag. Hol ihn da raus, bevor sich dies immer mehr manifestiert und Du ihn irgendwann gar nicht mehr erreichst. Dein Kind ist noch so jung und noch kannst Du ihm mit großer Klarheit den Weg weisen. Sein Weg heißt, das Leben in all seinen Facetten zu erfahren, zu begreifen und zu meistern. Alle Kinder sagen: "Die anderen dürfen aber..." Das ewige Argument, das uns Eltern ins Wanken bringt. Vertrau mehr auf Dich, dass Du in Dir spürst, was richtig ist und was Deinem Kind gut tut. Lass Dich durch nichts verunsichern und in diesem instinktiven Gefühl stören.
Ich muss Dir sagen: wenn mein Jüngster in den großen Legokisten wühlt - dieses selige Geräusch der aneinanderklackernden Steine - und dazu noch zufrieden vor sich hinsummelt, dann spüre ich mit allergrößter Gewissheit, dass es ihm gut geht. Wenn er zwei Stunden lang mit den anderen draußen Fahrradwettrennen gemacht hat und müde und kaputt aber selig reinkommt, dann fühl ich das auch. So spürt er sich nie an, wenn er seine Gameboyzeit hinter sich gebracht hat oder eine DVD geguckt hat. Ein klarer Hinweis auf das, was wir unseren Kindern nur sporadisch und begrenzt anbieten sollten.
Ich wünsche Dir ganz viel Selbstvertrauen, für Dein Kind Deinem Gefühl zu folgen.
Liebe Grüße
Merle
Mittwoch, 10.Nov 2010, 10:35
Kinder müssen geschützt werden durch die Eltern
Hallo.

Ich bin der Kay bin 36 Jahre und war von 2006 bis 2009 süchtig nach WoW.

Leider habe ich in meiner WoW-Zeit immer immer und immer wieder die selben Spieleinhalte auf mich einwirken lassen. Teilweise über 24 Stunden am Stück.
Man wiederholt die Dinge während des Spieles so oft, dass man selber (ähnlich wie auch bei Werbung) dessen Inhalt unbewusst wiedergibt.
Oft habe ich im Spiel einen NPC (Non-Player-Charakter, eine computergenerierte Figur) angeklickt. Diese NPC's haben dann Sprechsequenzen die vorgefertigt sind. Ein Draenei-NPC hat z.B. eine Sprechsequenz wie: "Gehabt Euch wohl". Tausendfach gehört.

Das muss ich so oft gehört haben, dass ich am Grab meines verstorbenen Vaters stand und ihn unbewusst mit "Gehab Dich wohl" verabschiedete.
In dem Moment war ich davon überzeugt, etwas "ganz Eigenes und Spezielles" für meinen Vater zu sagen - Wie unwahr.
Später erst wurde mir bewusst, was ich da von mir gab.

Nun bin ich 36 Jahre und geistig und körperlich entwickelt.
Ein elfjähriger Junge ist noch im Wachstum und schnappt während seiner Spielzeit genauso Dinge auf wie ich.
Es ist klar, dass ein Kind Mangel an Lebenserfahrung hat und nicht immer weiß was richtig oder falsch ist.
Ich glaube ganz sicher daran, dass Kinder hier sehr stark gefährdet sind von so einer unbewussten Manipulation. Anders könnte ich mir neuzeitliche
Amokläufe an Schule usw. kaum erklären. Hier manipulieren sogenannte Killerspiele wie z.B. Counterstrike, wo man immer und immer wieder mit Schusswaffen
gegeneinander kämpft. Traurig aber wahr dass das Kinder nachahmen...

Wir die Erwachsenen und/oder die Eltern sind verantwortlich dafür dass Kinder nicht im Bewusstsein aufwachsen das Internet mit all seinen Inhalten sei immer
gefahrlos zu nutzen. Dem ist nicht so. Ich selber bin ein Kind der 70er Jahre und bin nicht mit dem Internet usw. aufgewachsen, trotzdem bin ich voll auf die Nase gefallen mit WoW.

Sagt Euren Kindern ruhig, dass man dunkle Augenringe bekommt die später kaum mehr weggehen und man aussieht wie Alice Cooper (nein der ist nicht cool...).
Sagt Euren Kindern dass man dick und wohlgenährt wird und immer aus der Puste ist.
Sagt Euren Kindern dass Monitorbräune blass macht.
Sagt Euren Kindern dass 18 Stunden WoW wirklich ungesund sind.

Ihr seid für Eure Kinder verantwortlich, also verbietet ruhig Computerspiele. Sorgt für sinnvolle reale (!!) Beschäftigungen wie z.B. Sport, gemeinsame Unternehmungen, Waldwanderungen usw. Unterstützt und ermutigt Euer Kind nicht am Rechner zu sitzen.

lg Kay



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