Die
Hallo,
ich bin heute über diese Homepage gestolpert, weil ich auf der Suche nach Quellen, für eine Präsentation über Mediensucht, im Rahmen meines Studiums, bin. Ich wollte mir es nicht nehmen lassen, Euch auch an meinen Erlebnissen mit WoW teilhaben zu lassen, und auch zu zeigen, das das wohl übliche Kliente "Männer" nicht alleine da steht.
Ich habe im Februar 2006 mit Wow angefangen, weil mein Freund sich dieses Spiel gekauft hat, und schon nach kurzer Zeit, habe ich es mir dann selbst zugelegt. Die Freunde um uns herum haben ebenfalls alle WoW gezockt und so kam es, dass wir unsere Freunde nur noch online gesehen haben und es sich "nicht mehr lohnte" sich mit Ihnen außerhalb der eigenen vier Wände zu treffen. Zu dem Zeitpunkt war ich 17, und hätte wohl lieber andere Dinge tun sollen, als meine kompletten Ferien damit zu verbringen, neue Items oder Sonstiges zu farmen. Die bis dahin harmonische Partnerschaft, ging mehr und mehr den Bach hinunter, da es zwischen uns nur noch Gespräche rund um WoW gab und die Eifersucht seitens meines Partners, aufgrund der Männerüberbevölkerung in WoW, stetig zunahm, war bald nicht mehr von einer intakten Beziehug die Rede.
Ebenso haben sich unsere Ess-/Trinkgewohnheiten extrem an das Spiel angepasst. Auch Toilettenpausen mussten "erfragt" werden, da wir nur mit Raids, also ca. 20 Leuten unterwegs waren. Doch zu diesem Zeitpunkt habe ich dies nicht als einschränkend oder lästig erfunden, es waren eben die Rahmenbedingungen, um ein anerkannter Spieler zu sein.
Nun muss ich aber noch dazu sagen, dass ich in dieser Zeit des extremen Zockens mein Abitur mit 1,5 geschafft habe und danach begann Psychologie an der Uni zu studieren. Hier bemerkte ich meine verkrüppelten Sozialfähigkeiten extrem, da ich nicht in der Lage war, mich in das soziale Gefüge der Uni und der Menschen dort einzugliedern, wodurch ich das Studium auch nach 3 Semstern abbrach.
Als ich im Oktober 2009 mit meinem jetzigen Freund zusammen gekommen bin, man muss hinzufügen, dass wir uns da schon 2 Jahre über das Spiel kannten, haben wir gemeinsam beschlossen, dass wir das Spielen, dem Wohle der Beziehung zugute, aufgeben. Nun ist fast 1 Jahr vergangen, und wir beide sind WoW spielfrei.
Ich kann allerdings nicht verleugnen, dass der Reiz wieder anzufangen, beständig da ist, weil man sehr viele positive Assoziationen mit dem Spiel und der darin vergeudeten Zeit hat. Vorallem im Gespräch mit anderen WoW Zockern, und dem Aufleben lassen der alten Begrifflichkeiten und der eigenen Sprache der WoW Spieler, wächst die innere Unruhe, doch mal wieder reinschauen zu können.
Ein letztes ist eventuell noch anzufügen. Ich glaube, dass man als Frau zwar nicht so sehr anfällig für die Suchtproblematik ist, jedoch finden wir Frauen in dem Medium WoW eine super Quelle für Kommunikation und Profilierung gegen das vermeintlich stärkere Geschlecht. Denn wenn mal als Frau WoW spielt, bleibt man immer noch eine Rarität und erhält extrem viel Aufmerksamkeit und Hilfe innerhalb des Spiels, seitens der Männer. Eventuell könnte man meinen, dass Frauen, die in ihrer Realität nicht viel Aufmerksamkeit von dem anderen Geschlecht erhalten, eher an WoW hängen bleiben, als solche denen auch im wahren Leben etwas Aufmerksamkeit zuteil wird. Aber dies ist nur so eine Überlegung von mir.
Nun studiere ich soziale Arbeit und möchte versuchen, mich in dem Bereich der Mediensucht und deren Aufklärung zu befassen und hoffe hiermit einen ersten Schritt getan zu haben.
Wenn ihr Fragen habt, stehen ich Euch gerne zur Verfügung.
Liebe Grüße
Chia
aktive Beteiligung im Forum?
Hallo Chia,
ich finde Du hast sehr gute Worte gefunden für das, was eine Frau in WoW festhält. Von der Warte aus hatte ich das noch nie betrachtet. Ich hoffe so sehr, dass Du nicht rückfällig wirst. Manch einer, der in diesem Forum aktiv war, ist wieder in der Versenkung verschwunden... Ein Aussteiger in unserer Selbsthilfegruppe hat erzählt, dass ihm noch heute, zwei Jahre nach seinem Ausstieg aus WoW, die Belohnungsstruktur des Spiels fehlt. Er hat eigentlich nie mehr so richtig Interesse an irgendeinem Hobby gefunden, weil gegen WoW die reale Welt wie ausgebleicht wirkt. Trotzdem hat er es bis heute geschafft, nicht wieder anzufangen!! Wir freuen uns über jeden, der endgültig da rausgefunden hat.
Dass Du Dich für die Thematik Mediensucht engagieren willst, ist großartig. Diese Arbeit kann Dir auch mit Sicherheit helfen, weiterhin "WoW-abstinent" zu bleiben. Vielleicht hast Du ja auch Lust, Dich hier im Forum aktiv zu beteiligen, auf Beiträge zu antworten und Ausstiegswilligen Mut zu machen?
Viel Erfolg für Dein Studium und viel Kraft und Durchhaltevermögen für Deinen Weg
wünscht Dir Mele
Ich bin leicht verwirrt über die Aussage, was Frauen an WoW bindet und inwiefern sich das zu Männern unterscheiden soll.
Ich glaube, dass man als Frau zwar nicht so sehr anfällig für die Suchtproblematik ist,...
Glaube ich nicht, nur die Sympthome zeigen sich evtl. anders und das Medium an sich ist vllt. eher eine männliche Domäne. Wobei ich aber auch denke, das sich das in nächster Zukunft ausgleichen wird.
Nur so als Bsp. die ganze Comunityschei... wie Facebook, MySpace usw., die Liste ist ja unendlich leider, ist eine Sache die weitaus mehr von Frauen genutzt wird und hört man so die Leute reden ist es erschreckend wie abhängig! die Nutzer von diesen Plattformen sind. Würde man auf diesen Plattformen mal nach Süchtigen suchen, wäre WoW wohl nur ein Zwerg dagegen. Stellt sich die Frage, was schlimmer ist. WoW, bei dem viele dann doch merken, das sie ein Suchtproblem haben oder Facebook, unter dem Tarnmantel eines "nicht Spiels" und daher auch dann solche aussagen wie "... aber ich zocke ja nicht . ... bin doch kein kranker Onlinespieler...".
WoW ist ebend durch die Medien gegeister als Vertreter für viel, viel mehr und hat dadurch seinen fraglichen Ruhm erlangt.
jedoch finden wir Frauen in dem Medium WoW eine super Quelle für Kommunikation und Profilierung gegen das vermeintlich stärkere Geschlecht.
erhält extrem viel Aufmerksamkeit und Hilfe innerhalb des Spiels,
könnte man meinen, dass Frauen, die in ihrer Realität nicht viel Aufmerksamkeit von dem anderen Geschlecht erhalten, eher an WoW hängen bleiben, als solche denen auch im wahren Leben etwas Aufmerksamkeit zuteil wird
Nunja, genau diese Sachen sind die entscheidenen und wirkungsvollsten Suchtfaktoren von WoW . Anerkennung, Aufmerksamkeit, Bewunderung, Wertschätzung. Die Items, Mounts, Pets usw. sind doch nur Mittel zum Zweck. Haste was, biste was. Haste nix, biste nix. Ein Lvl 5 Zwergenkrieger is doch nix zum Lvl 80 Hexer Full T6, Rare Mount und Pat usw. usw..
Das ist, meiner Meinung nach, definitiv nix Geschlechterbezogenes sondern sozusagen Unisex. Da könntest du genausogut das Wort Mann in deine Sätze eintragen.
Die Frauen haben WoW nur noch nicht für sich entdeckt

.
Sie erstellen sich lieber ein Profil auf Facebook, das mit ihrer Realität genausoviel zu tun hat, wie meine damalige Draneipriesterin mit meiner Realität. Mal so grob gesagt. Ausnahmen gibts bei beiden Medien.
cu
Wer den Wal hat, hat keinen Fisch.
Suchtverhalten von Männern und Frauen
Natürlich gibt es auch Frauen, die ein hohes Suchtpotenzial in WoW entwicklen können. Jedoch springen Männer eher auf das von Blizzard instruierte Belohnungssystem an.
Genau dies wollte ich in meinem Beitrag zum Ausdruck bringen. Beide Geschlechter sind gefährdet eine Sucht in diesem Spiel zu entwickeln, jedoch bleiben Frauen und Männer wegen unterschiedlichen Antrieben dabei. Frauen also eher wegen der Kommunikation (was dann auch wieder zu deinem Beitrag passt, dass Facebook, etc eher von Frauen genutzt wird), wobei man natürlich auch als Frau nicht frei davon ist, das Beste und rarste Equip zu bekommen. Aber wie gesagt, es geht hier um Tendenzen und nicht um ein "So-ist-es". An meinem Freund und an seinen Kumpels habe ich eben beobachten können, dass Ihnen das Miteinander in den Gilden und das Eintragen vor großen Raids eher auf den Geist ging, wogegen ich das immer super fand, Kontakte innerhalb der Gilde zu pflegen. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmefälle, in denen die Gilden/Raidleiter Männer sind, die sich eben auch mit fast mehr Kommunikation rumschlagen müssen, als Sie selbst spielen können.
Ob Mann oder Frau, man sollte einfach reflektiert genug sein, um zu erkennen, ob eine Abhängigkeit besteht und wenn ja warum. Wobei es natürlich einfacher ist auszusteigen, wenn man sich mehr an den Menschen im Spiel orientiert hat, als wenn man das Belohnungssystem verinnerlicht hat. Denn Freunde und Kontakte kann man auch wieder außerhalb des Spiels finden, aber ein solches Belohnungssystem wird man im wahren Leben nicht finden können.
Frauen sind auch betroffen
Hallo.
Ich heiße Kay, bin 36 Jahre und war von 2006 bis 2009 abhängig von WoW.
In meiner "Karriere" als Spieler habe ich zu genüge Frauen getroffen, die ähnlich vertieft waren in WoW, wie ich es als Mann war.
Welche Kriterien dafür sprechen, wie eine Frau oder ein Mann im Spiel gefangen bleiben, ist sicherlich nicht genau bestimmbar dennoch beschreibbar.
Ich für meinen Teil kann aus subjektiver Sicht sagen, dass Männer wirklich oft dazu neigen dem Belohnungssystem oder Sammeltrieb (wie Pierre Funke in seinem Buch "MMORPG's - Sucht oder Hobby?" schreibt) zu verfallen. Es liegt in der Natur der Männer sich zu messen mit anderen und ihre Geltung zu untermauern, und somit ist die Ausrüstung eine analoge (aber virtuelle) Form der "Rivalenkampfes" wie im richtigem Leben.
Frauen sind kommunikativer und beherrschen z.B. Sprachen im Durchschnitt besser als Männer. Selbstverständlich ist dann die soziale und kommunikative Ebene für Frauen wichtiger Bestandteil ihrer spielerischen Entfaltung.
Ich möchte an dieser Stelle ein kleines Bespiel geben, wie ich eines in WoW erlebt habe. Sicherlich ist dieses Beispiel nicht hervorzuheben für die Geschlechtrollen im Spiel, aber es fiel mir just ein, als ich den Beitrag hier las und möchte auch davon berichten:
Als ich mit WoW anfing, lernte ich ingame eine junge Dame kennen die bereits min. ein halbes Jahr vor mir anfing und laut Arsenal (ein WoW-internes Nachschlagewerk um eine Spielfigur näher zu betrachten) leider auch heute noch spielt. Das sind ca. 5 Jahre WoW.
Zur Zeiten als ich noch spielte, redeten wir zusammen mit anderen Spielern oft im TS (Teamspeak = eine Art Konferenztelefon für PC's) und erkundeten alles mögliche.
Sie hatte irgendwann ihren 24. Geburtstag und sagte etwas im TS zu mir, worüber ich heute noch viel nachdenke. Sie war an ihrem Geburtstag auf ihrer Arbeitsstelle und dachte immerzu daran, einen Lehrer aufzusuchen.
In WoW ist es so wenn man ein Levelup bekommt, danach einen Lehrer (Einen computergenerierten Non-Player-Character) aufsucht. Dieser lehrt einen dann neue Zauber und Fähigkeiten für seine Spielfigur. Nun hat sie das mittlerweile so oft gemacht, dass sie in ihrer eigenen Realität ihren Geburtstag mit dem Levelup im Spiel verwechselte und in ihrer Realität dachte sie müsse zum Lehrer. Sie war sich ihres Irrtums schon bewusst, scherzte aber über diesen bizarren Gedankengang.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich in einer anderen Situation meines Lebens selber, als ich am Grab meines Vaters die Worte murmelte "Gehab Dich wohl" (Draenei-Sprechsequenz "Gehabt Euch wohl"

und erst später bemerkte was ich da von mir gab.
Sowohl Frau als auch Mann sind empfänglich für eine Art unterschwellige und ferngesteuerte Realitätsauffassung die eine Ähnlichkeit mit immer wiederholten Werbespots haben - Verursacht vom Dauerspielen. Das haben beide Geschlechter auf jeden Fall gemeinsam.
lg
Kay
Ich stehe momentan kurz vor Ende meines Studiums. Aktuell trennen mich wirklich nur noch ca. 3 Wochen von meiner letzten Prüfung und dann habe ich es geschafft. Ich bin sehr dankbar, dass ich es bis hier her geschafft habe.
Man muss dazu sagen, dass ich schon seit meiner Kindheit der Faszination Computerspiele erlegen bin. Auch während meiner Schulzeit habe ich immer viel gespielt. Damals hatte ich auch Streit mit meinen Eltern weil ich mich zu wenig am Haushalt beteiligte und wirklich viel Zeit vorm PC verbracht habe. Allerdings haben sie mir nie mit Strafen, Verboten oder Begrenzung der Spielzeit gedroht, denn meine schulischen Leistungen haben darunter nie gelitten. Ich habe das Gymnasium auch mit einem sehr guten Abitur abgeschlossen und dann direkt mein Studium begonnen. Ungefähr gegen Ende meines ersten Semesters wurde WOW veröffentlicht. Die Versuchung war damals schon da. Warum ich es mir nicht gekauft habe lag vermutlich daran, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch so sehr überwältigt war von meinem neuen Leben als Student mit eigener Wohnung, so vielen neuen Menschen und natürlich auch einem sehr zeitraubenden Studium. Hinzu kam, dass ich unter meinen Mitstudenten auch eher ein Exot war was meine Leidenschaft fürs PC spielen betrifft. In meinem engeren Umfeld spielte damals keiner Computerspiele
Letztes Jahr habe ich es dann doch getan, ich habe angefangen WOW zu spielen und habe auch ca. 7 Monate extrem viel gespielt. Ich habe dann aufgehört, da die Lernzeit für mein Examen anstand und Lernen und Spielen nicht vereinbar war. Während meines Studiums sind mir immer wieder Menschen begegnet die sich wertvolle Jahre von diesem Spiel haben stehlen lassen und ihr Studium nicht geschafft haben. Das war immer so eine Grenze für mich, die ich zum Glück auch nicht überschritten habe. So ist mir erstaunlicherweise das Aufhören sehr leicht gefallen.
Umso verrückter kommt mir meine Situation jetzt vor. Ich war immer fassungslos wie man sich sein Leben durch so ein Spiel so kaputt machen kann und ich war schon überheblich, als ich damit angefangen habe zu denken: Mir würde so was nie passieren! Ich habe rückblickend doch auch viele Veränderungen an meinem Verhalten und auch an meinem Wesen erkannt, die auch viele Süchtige beschreiben. Ich bin morgens früher aufgestanden um noch Dinge im Spiel zu erledigen, ich wurde aggressiv wenn das Telefon klingelte weil ich mich von allem was mich vom Spielen abgelenkt hat gestört fühlte, ich habe kaum noch richtig gegessen, einkaufen war nur noch lästig,… Ich bin immer noch erschrocken über mich selbst. Ich weiß nicht was passiert wäre wenn nicht die Lernzeit angestanden hätte und mein Studiumsabschluss nicht so wichtig für mich gewesen wäre.
Die Gefahr sich in so einem Spiel zu verlieren ist meiner Meinung nach nicht abhängig vom Geschlecht. Bei mir war es immer so, dass meine Freundinnen diese Leidenschaft fürs Zocken nicht mit mir geteilt haben, aber dann sucht man sich halt ein paar Jungs mit denen man über das Thema reden kann und mit denen man gemeinsam spielen kann. Aber man muss sich diese aktiv suchen, wird im Freundeskreis schon viel gespielt und man hat Freunde mit denen man sich direkt austauschen und spielen kann geht es einfach schneller und einfacher.
Wenn ich so an meine Pubertät zurückdenke, auch wenn sich seitdem Die Welt der PC Spiele und des Internets rasant verändert hat, kann ich betroffenen Eltern nur folgenden Rat geben:
Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Internet und PC Spielen sollte so früh wie möglich thematisiert werden und ist im gleichen Atemzug mit der Suchtproblematik von Drogen und Alkohol anzusprechen. Man sollte versuchen seinem Kind früh klar zu machen worin Gefahren liegen und das kann man nur indem man selbst auf dem neusten Stand bleibt. Es gibt nicht schlimmeres für Kinder als Eltern die versuchen über Dinge zu urteilen von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben. Ich denke es wäre sinnvoll für Eltern entsprechende Kurse z.B. an Volkshochschulen anzubieten. Gerade auch Plattformen wie facebook, schülervz,…können unter Umständen wirklich gefährlich werden wenn man sich und auch seinem Kind nicht bewusst macht, was dort mit den Daten angestellt wird die über sich preisgibt. Sonst kann es hilfreich sein sich das Spiel oder die Plattform mal von seinen Kindern erklären zu lassen. Einfach mal daneben setzten und Fragen stellen. Kritische Fragen können manchmal mehr bewirken als eine reine Belehrung.
Deine Disziplin
Hallo Pebbels,
da hast Du Recht. Kinder reagieren verständlicherweise sehr irritiert, wenn Eltern etwas an sie hinpredigen, von dem sie keine Ahnung haben. Es wäre, so denke ich, wenn man Kinder hat, sowieso fahrlässig, sich die neuen Medien anbetreffend nicht gut auf dem Laufenden zu halten. Produktive und kritische Gespräche über die Gefahren z.B. vor allem bei den sog. sozialen Netzwerken, sind in jedem Fall unerlässlich. Dafür muss aber ein fundiertes Wissen der Eltern vorhanden sein, weil sie sonst unglaubwürdig sind und nicht mehr ernst genommen werden.
Mich beeindruckt Deine außergewöhnliche Disziplin. Dass das anstehende Lernpensum Dich davor bewahrt hat, ganz und gar in die PC-Sucht abzugleiten, ist erstaunlich. In den meisten Fällen geht es bei denjenigen, die sich bereits ins Spielen verloren haben, schulisch und beruflich trotz aller guten Vorsätze bergab, und die Verzweiflung des Betroffenen, dies nicht in den Griff zu kriegen, treibt ihn nur immer tiefer in die Flucht des Spielens.
Ich wünsche Dir, dass Du Deinen guten Weg weiter so bewusst gehen kannst und würde mich freuen, wenn Du hier in diesem Forum andere Leser mit unterstützen möchtest.
LG Merle
Gehe zu
Wer ist online?
Benutzer online: 0,
Gäste online: 14
Forum Statistiken
Themen: 658, Beiträge: 1785, Mitglieder: 888
Wir begrüssen unser neuestes Mitglied:
Sepp_
Heutige Geburtstage
Heute hat kein Mitglied Geburtstag.