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Donnerstag, 17.Mär 2011, 15:44

Erdbeeren Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 1
Mitglied seit: 17.03.2011

Hallo zusammen...
Es beschäftigt mich die Frage wo fängt es an und wo hört es auf. Irgendwo las ich ab 56 Std online die Woche ist man süchtig.

Braucht ein Mensch facebook, wieviele profile sind normal dort?

wie lange hält man sich dort auf ohne sucht zu entwickeln oder süchtig zu sein.

Spannende Diskussion wünscht erdbeeren
Samstag, 19.Mär 2011, 20:31

Knackpunkt Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 96
Mitglied seit: 29.10.2009
Braucht ein Mensch Facebook? NEIN!!! Wozu auch? Dieses ganze pseudofreundgequatsche is doch der größte Mist überhaupt!
Sind wir zu blöd Leute auf normalem Weg kennenzulernen! Ich nicht. Und was nutzt mir ein Kontakt am anderen Ende Deutschlands. Bloß weil er dieselben Interessen hat oder was weiss ich, muss ich ihn/sie doch nicht gleich kennen.
Und das das ganze System nicht funktioniert sieht man doch daran, das die meisten die bei Facebook online sind doch eh nur die Spiele dort spielen. Das ist doch der Faktor der die Leute an diese Seiten bindet und fesselt.

Das nur kurz zu diesem Thema. Ich könnt da ewig drüber schreiben, da es noch viel, viel mehr negative Seiten wie z.B. ausspionieren, Informationsbeschaffung, Datenschutz, Fakeaccounts usw. gibt.
Bis Heute konnte mir noch keiner plausibel, logisch und für mich zufriedenstellend erklären, weswegen er/sie Facebook u.ä. Plattformen nutzt. Und das liegt meiner Meinung daran, das es keinen sinnvollen Nutzen hat!!!!


Wer den Wal hat, hat keinen Fisch.
Mittwoch, 22.Jun 2011, 11:44

loca64 Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 9
Mitglied seit: 26.05.2011
Ein Grund ist Zeitvertreib!
Mittwoch, 27.Jul 2011, 03:34

faq Benutzer ist offline

Benutzer
Anzahl Beiträge: 1
Mitglied seit: 27.07.2011
Zitat
Original geschrieben von: Knackpunkt
Braucht ein Mensch Facebook? NEIN!!! Wozu auch? Dieses ganze pseudofreundgequatsche is doch der größte Mist überhaupt!
Sind wir zu blöd Leute auf normalem Weg kennenzulernen! Ich nicht. Und was nutzt mir ein Kontakt am anderen Ende Deutschlands. Bloß weil er dieselben Interessen hat oder was weiss ich, muss ich ihn/sie doch nicht gleich kennen.
Und das das ganze System nicht funktioniert sieht man doch daran, das die meisten die bei Facebook online sind doch eh nur die Spiele dort spielen. Das ist doch der Faktor der die Leute an diese Seiten bindet und fesselt.

Das nur kurz zu diesem Thema. Ich könnt da ewig drüber schreiben, da es noch viel, viel mehr negative Seiten wie z.B. ausspionieren, Informationsbeschaffung, Datenschutz, Fakeaccounts usw. gibt.
Bis Heute konnte mir noch keiner plausibel, logisch und für mich zufriedenstellend erklären, weswegen er/sie Facebook u.ä. Plattformen nutzt. Und das liegt meiner Meinung daran, das es keinen sinnvollen Nutzen hat!!!!


Ich bin durch ein Video auf Youtube auf die Familie Hirte, die die Intersetseite "rollenspielsucht.de" betreiben, auf diese Plattform gestossen. Ich habe mich nun schon durch einige Threads geklickt und bin entsetzt. Eher sogar geschockt. Und nicht, weil hier so viele Elternteile am verzweifeln sind, weil ihre Töchter/Söhne ja so sinnfreie Stunden am Pc verbringen - Nein. Ich bin geschockt dadrüber wie unrealistisch hier der Großteil der Leute denkt. Werde mit Sicherheit in einigen anderen Threads meinen Senf dazugeben.

Nun aber erstmal zu diesem Thema. Social Networks sind ein fester Bestandteil des Internets geworden. Spätestens ab der 8. oder 9 Klasse hat wirklich jeder aus einer Klasse einen schuelervz oder Facebook Account. Wer heutzutage kein solches Profil besitzt, gilt in der Schule oftmals als Aussenseiter, da dieser dann größtenteils nicht wirklich informiert ist was in seinem Freundeskreis oder sonstwo geschieht.

Facebook hat sehr wohl einen sinnvollen Nutzen. Wie der Name "Social Networks" schon sagt, wird einem dort die Möglichkeit geboten, Menschen die weit entfernt leben, kennenzulernen.
Gefahren und Nachteile gibt es immer. Egal was es betrifft.

Dienstag, 2.Aug 2011, 20:50
Ich kann mich Knackpunkt nur anschließen. Wer braucht social networks wie Facebook schon?! Ich mache mich doch nicht freiwillig zum gläsernen Bürger...
Dienstag, 9.Aug 2011, 21:09

merle Benutzer ist offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Anzahl Beiträge: 282
Mitglied seit: 12.06.2009
Facebook macht kindisch
Schaut Euch mal folgenden Artikel an: http://www.pressetext.com/news/20110801023 Facebook macht kindisch Facebook und Twitter haben eine Generation von Selbst-Besessenen geschaffen, die nur zu kurzen Momenten der Aufmerksamkeit fähig sind und wie Kleinkinder ständig Rückmeldung einfordern....
Merle
Mittwoch, 10.Aug 2011, 13:15

NIDRO Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 16
Mitglied seit: 26.10.2009
facebook
Um mit den Jugendlichen im Gespräch zu bleiben ist es notwendig einen ruhigen Blick auf die Medienlandschaft zu werfen. Wilde Aussagen / Verteufelungen bringen nicht weiter und verstellen den Blick auf wesentliches.

Klar läuft bei Facebook nicht alles rund. Es ist eine Firma, die mit den Informationen, die wir freiwillig geben ein Vermögen macht, indem sie diese Weiterverkauft. Auf der anderen Seite sind Sozial Networks teil der (Jugend-) Kultur und können weder weg diskutiert noch verboten werden. Natürlich prägt jede Kulturtechnik (vom Schreiben/Lesen bis zu simsen und chatten bzw. twittern auch die Hirn- (Kommunikations-)Struktur der Nutzer. Auch das ist weder neu noch besorgiseregend. (Schon Sokrates warnte vor dem Schreiben, da der nieder geschriebene Gedanke ein anderer ist, als der er im (unaufgezeichnetem) Gespräch geäußert wird. Daher gibt es keine Schriften von ihm direkt, sondern nur die seiner Schüler, z.B. Platon)

Viel wichtiger finde ich, wie wir der nachkommenden Generation die (sinnvolle, nicht abhängige) Nutzung dieser Kulturtechniken erklären und beibringen. Da fehlt es. EIn PC-Spiel macht nicht süchtig, es ist die unfähigkeit des Nutzers Genzen zu setzen - und die muss erlernt werden.

Soviel Dazu.

NIDRO


06232 / 2 60 47 NIDRO Speyer/Germersheim
Fachstelle Spielsucht
huegel-nidro@ludwigsmuehle.de
Donnerstag, 11.Aug 2011, 14:54

Bernd Benutzer ist offline

Benutzer Anfänger
Anzahl Beiträge: 16
Mitglied seit: 24.06.2011
facebook und anderes...

Zitat
Original geschrieben von: Knackpunkt:
Braucht ein Mensch Facebook? NEIN!!! Wozu auch? Dieses ganze pseudofreundgequatsche is doch der größte Mist überhaupt!


Verallgemeinerungen helfen uns oft nicht weiter. Im Einzelfall sieht die Welt ab und zu ganz anders aus.
Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht Kontakt. Es gibt Menschen, die körperlich oder eventuell psychisch eingeschränkt sind und sich gegebenenfalls nur über die ihnen heute zur Verfügung stehenden Plattformen austauschen können, was ihnen früher nicht möglich war. Für diese Menschen ist das Internet mit den Foren und sozialen Netzwerken ein Segen und kein Fluch.

Zitat

Original geschrieben von: NIDRO: Um mit den Jugendlichen im Gespräch zu bleiben ist es notwendig einen ruhigen Blick auf die Medienlandschaft zu werfen. Wilde Aussagen / Verteufelungen bringen nicht weiter und verstellen den Blick auf wesentliches.


Genau!
20 vergangene Jahre im Dienste der Pädagogik lassen meine Blicke auf unsere Jugend auch etwas geduldiger erscheinen.
Die Welt ändert sich und die Jugendlichen wachsen mit den veränderten Techniken auf und es war schon immer die Aufgabe der "Älteren", wachsam zu sein und dirigierend und korrigierend einzugreifen, notfalls auch zu verbieten. Dennoch scheint es mir so, als sei ein sinnvolles Eingreifen in der heutigen Zeit enorm schwierig geworden, da die Hintertürchen und Schlupflöcher für Jugendliche immer schwieriger von den "Erwachsenen" zu stopfen sind. Manchmal muss man eben auch ins Wasser springen, um jemanden aus den Fluten zu retten und das geht im Übertragenen Sinne nicht, indem man die Technik und die daraus entstandenen Umfelder verteufelt, sondern auch mal mitschwimmt und sich die ablaufenden Prozesse vor Ort ansieht und gegebenenfalls dann seine Stellung bezieht. Wurden die "langen Haare und Schlaghosen" deswegen nicht mehr angezogen, weil die Eltern sie verboten haben oder die Jugendkultur verteufelt haben? Nein! Sie wurden aus Protest erst recht zur Schau gestellt und erst als damit kein Protest mehr möglich war oder die "Mode" vorübergezogen war, konnte man merken: der "Spuk" ist vorbei. Facebook und Twitter werden vorbeigehen und es werden Dinge dafür erscheinen, die wir zunächst wieder nicht begreifen können.

Also:
Angst vor der Zukunft ist ein schlechter Ratgeber. Wir halten die Technik nicht auf. Wir halten die Jugend nicht auf. Begleitend zur Seite stehen, wenn nötig mit viel Geduld, aber immer das Ziel vor Augen, nämlich einen lebensfähigen, sozialen, friedliebenden, engagierten, selbstbewußten, zielstrebigen Menschen als Gegenüber haben zu wollen. Das wird nicht einfach, aber Leben ist immer ein Risiko!
Auch wenn das nun sehr allgemein war, was ich dazu schrieb, so bedarf es dennoch nur eines kleinen Schrittes, um Konkretes vor Augen zu haben: Nämlich mich!
Ich bin nicht bei Facebook und twittere nicht, aber ich bin z.B. in diesem Forum, weil ich augenblicklich die Hilfe brauche, um auch nach 7 Wochen WOW-Abschaltung nach vorne blicken zu können. Gäbe es diese Möglichkeit nicht hier, könnte ich mir einen Austausch über die oben angesprochenen Netzwerke durchaus vorstellen.

Soweit dazu
von Bernd.


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