Frau an Runes of Magic verloren
Hallo Leute,
ich bin Thomas und bin 39 Jahre alt.
Ich bin mit meiner Frau seit 15 Jahren verheiratet (18 Jahre zusammen) und wir haben zwei gemeinsame Kinder. Doch leider habe ich sie an ein Rollenspiel namens "Runes of Magic" (ähnlich wie "WoW" ) verloren.
Im Jahre 2009 musste ich wegen schweren Mobbings meines Arbeitgebers in eine sechswöchige Reha Maßnahme. Ich habe ihr als Geschenk von der Kur dieses Spiel mitgebracht. Seitdem spielt sie dieses Spiel. Da ich auch noch eine kleine Computerfirma besitze, habe ich ihr einen High-End-Gamer PC hingestellt. Seid ca. einem Jahr spielt meine Frau täglich mehr als 10 Stunden. Sie hat in einer Zeitspanne von 3 Monaten 40 kg abgenommen. Nicht nur, dass sie mich vernachlässigt, nein, auch unsere Kinder. Im November des letzten Jahres teilte sie mir mit, dass sie keinerlei Gefühle mehr für mich hat. Durch diese Aussage kam ich ins Grübeln und suchte nach Gründen. Dabei stellte ich fest, dass meine Frau Onlinespielsüchtig ist.
Ich begann mit systematischer Sabrtage an diesem Spiel, sodass sie auf meine Hilfe angewiesen war und sich an mich wenden musste. Desweiteren setzte ich Spionageprogramme ein, um sie zu überwachen. So stellte ich fest, dass auch andere Männer im Spiel waren. Als ich sie zur Rede stellte, stritt sie logischerweise alles ab. Vor gut einer Woche schaltete ich alles ab, indem ich alles deinstallierte und alle im Haus befindlichen Geräte mit Passwörtern versehen hatte. Dadurch eskalierte die häusliche Situation. Sie drohte mit Selbstmord, Auszug, ect., pp.
Da ich aber mit meinen Eltern und meinen Kindern eine Front gebildet hatte, schaften wir es, dass sie sich selber in eine psyatrische Klinik freiwillig einwies. Sie gibt die Speilsucht immernoch nicht zu, aber sie befindet sich jetzt seit vier Tagen auf einer geschlossenen Station.
Dann ist da noch "Dr. Michael", ihr Onlineliebhaber, den sie vor drei Wochen kennengelehrnt hatte, und angeblich liebt. Er will ihr jetzt ein Notebook in die Klinik schicken, weil ich ihr sagte, dass ich es ihr nicht bringen würde.
Würde mich freuen, Ratschläge zu bekommen, wie ich desweiteren vorgehen soll und ob meine Beziehung noch zu retten ist (denn 18 Jahre schmeißt man ja nicht so einfach in den Dreck!).
Jugendamt und sämtliche andere Stellen sind informiert.
Wir alle befinden uns in psyschologischer Behandlung.
Das allerschlimmste war für mich, dass sie meine zwölfjährige Tochter versucht hat, in diese Sucht mit reinzuziehen!!!
(Fortsetzung folgt!)

Thomas