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 Fragen im Zusammenhang mit Mediensucht / Fragen aller Art
        Betreuerbestellung ?

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Sonntag, 28.Jun 2009, 21:58

Lilo User is offline

Benutzer
Number of postings: 2
Member since: 2009.06.28
Betreuerbestellung ?
Bei volljährigen suchtkranken Personen besteht ja für die Angehörigen die Möglichkeit einer Betreuerbestellung, als letzte Chance, eine Therapie einzuleiten.
Was kann man tun, wenn der Süchtige den Gutachter, der medizinisch sachverständig die Notwendigkeit dieser Betreuerbestellung zu prüfen hat, nicht an sich heranlässt und jegliches Gespräch verweigert? Ist gegen den Willen des Süchtigen da überhaupt etwas zu machen, auch wenn klar ersichtlich ist, dass die Suchtkrankheit den Betroffenen nachhaltig geschädigt und lebensunfähig gemacht hat?
Samstag, 26.Feb 2011, 20:21

Team-ch User is offline

Aktiv-Gegen-Mediensucht Team
Number of postings: 81
Member since: 2009.06.07
zur Betreuerbestellung
Endlich können wir eine Antwort auf diese Frage einstellen:

Informationen zur Betreuerbestellung
Donnerstag, 18.Okt 2012, 19:57

einemutter User is offline

Benutzer
Number of postings: 1
Member since: 2012.10.18
Betreuung
Hallo, ich habe lt. Jahr im Frühjahr beim Amtsgericht einen Antrag auf Betreuung für meinen volljährigen Sohn gestellt.
Vorher hatte ich den sozialpsychiatrischen Dienst um Hilfe gebeten. Es haben div. Gespräche in Form von Hausbesuchen stattgefunden. Sicherlich war zu dem Zeitpunkt die Tür öfters zu als auf. Doch konnte ich so bei dem Antrag mit vermerken, dass der sozialpsychiatrische Dienst involviert ist. Das Gericht hat dann den sozialpsychiatrischen Dienst mit einem Gutachten beauftragt.

Zuerst sah es nicht besonders gut aus für mich, dass ich mit meinem Antrag Erfolg haben würde. Jedenfalls haben wir dann nach Monaten eine Hilfekonferenz durchgeführt da es nicht zur rechtlichen Betreuung kommen sollte, sondern zum ambulant betreuten Wohnen. (Mein Sohn hat eine eigene Wohnung). Gesagt getan. Das war zum Ende lt. Jahres hin. Im Februar bin ich dann wieder beim sozialpsychiatrischen Dienst vorstellig geworden, da mein Sohn nicht in der Lage war beim ambulant betreuten Wohnen mitzuhelfen, was eine zwingende Voraussetzung ist. Somit wurde dann doch die rechtliche Betreuung parallel zum ambulanten betreuten Wohnen angeregt.

Es wurde nochmals ein Gutachten notwendig... und auch eine Anhörung seitens des Gerichts ist erforderlich (der Betroffene kann gegen seinen Willen "vorgeführt" werden, heißt die Polizei holt ihn ab und wenn notwendig wird die Tür geöffnet) Letztendlich hat mein Sohn dann seine Zustimmung gegeben, wobei ich glaube, auch ohne wäre meinem Antrag stattgegeben worden. Insgesamt hat es ca ein Jahr gedauert.

Ganz ehrlich, die Zeit hat sich gelohnt. Das ambulante betreute Wohnen zeigt Erfolge und die rechtliche Betreuung nimmt den ganzen Druck sich nicht um sein eigenes Leben kümmern zu können (wenn auch von meinen Schultern). Im Internet gibt es die Vordrucke und auf dem hier zu findenden Link sind sehr gute Tipps....

Ein Kampf gegen alles für die Kids lohnt sich!!!!
Viel Erfolg und herzliche Grüße




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