Wie viel Herumtreiberei in virtuellen Welten ist schädlich? Was ist gut, was ist normal, wann beginnt die Sucht? Die beiden renommierten Experten zeigen, wie tief die neuen Medien die Psyche der Kinder prägen, wie sie die Entwicklung ihres Gehirns beeinflussen und dass die Faszination für den Computer mehr ist als ein Anzeichen für »digitale Demenz«.
Die erste Generation von Kindern, die buchstäblich im Netz aufwächst, stellt ihre Eltern vor neue Probleme. Denn Jungen und Mädchen verbringen mit Computerspielen und Facebook oft Stunden am Tag (und in der Nacht!), erleben sich dort als Helden und treffen finden unentbehrliche Freunde ohne echten menschlichen Kontakt. Sucht, Übermüdung, Rückzug aus der Familie und nachlassende Schulleistung sind häufige Folgen. Die Autoren zeigen die Ursachen von »Computersucht«, geben Einblick in die Welt der Chats und Spiele und erklären, was Eltern tun können.
»Die Autoren zeigen die Ursachen von ›Computersucht‹, geben Einblicke in die Welt der Chats und Spiele und erklären, was Eltern tun können.« Offene Spielräume
Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern Deutschlands: Sein Thema ist die Verbreitung und Umsetzung von Erkenntnissen aus der modernen Hirnforschung. Er versteht sich als »Brückenbauer« zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher bzw. individueller Lebenspraxis. Ziel seiner Aktivitäten ist die Schaffung günstigerer Voraussetzungen für die Entfaltung menschlicher Potentiale. Im Rahmen verschiedener Initiativen und Projekte befasst er sich mit neurobiologischer Präventionsforschung; außerdem schreibt er Sachbücher, hält Vorträge, organisiert Kongresse, arbeitet als Berater für Politiker und Unternehmer und ist häufiger Gesprächsgast in Rundfunk und Fernsehen. Studiert und geforscht hat er in Leipzig und Jena, dann seit 1979 am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen. 1994-2006 leitete er eine von ihm aufgebaute Forschungsabteilung an der psychiatrischen Klinik in Göttingen. Von 2004 – 2016 war er als Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen beschäftigt. Im Jahr 2015 gründete er die Akademie für Potentialentfaltung und übernahm ihre Leitung.
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Diese Erklärung wurde zuletzt am 20. Mai 2026 überprüft und aktualisiert.