Hausarbeiten, die früher den ganzen Tag in Anspruch nahmen, können heute innerhalb einer Stunde erledigt werden.
Reisen über weite Entfernungen, die früher wochenlang dauerten, ist jetzt eine Sache von Stunden. Briefe, die früher vielleicht Monate gedauert haben, bis ein geliebter Mensch sie erhalten hat, wenn sie nicht auf dem Transportweg verloren gingen, können durch eine elektronische Textnachricht ersetzt werden.
Am praktischsten ist vielleicht, dass der Durchschnittsbürger jede Frage, die er hat, sofort recherchieren kann. Mit Computern und Smartphones haben wir die gesamte Geschichte und Sammlung des menschlichen Wissens zur Hand. Alles, was man tun muss, ist Siri oder Google zu fragen – oder man sucht sich ein passendes Video auf YouTube heraus.
So befreiend der Zugang zu einem Smartphone auch sein kann, ist er auch sehr einschränkend und schädlich. Klar ist: Die umfassenden Funktionen eines Smartphones mit Internetzugang können süchtig machen. Dies sind mehr als nur Bedenken; diese Behauptungen wurden dutzendfach von Wissenschaftlern und Fachleuten für psychische Gesundheit in diversen Studien bewiesen.
Vor zwanzig Jahren hätte niemand vorhersagen können, zu welch großen Problemen sich die Nutzung eines Smartphones entwickeln würden. Technologische Fortschritte sind meistens dazu gedacht, Lösungen für ein gesellschaftliches Problem zu finden und unser Leben zu vereinfachen.
Es ist zweifelhaft, ob die Erfinder bei der Entwicklung von Mobiltelefonen an schädliche Nebenwirkungen wie Depressionen, Sucht, mangelnde Hygiene etc. gedacht haben, denen gerade eine ganze Generation anheimfällt.
Samantha Francine Wilder arbeitet als Kinder- u. Jugendtherapeutin und hat sich ausführlich mit der Sucht von Social media und Apps beschäftigt.
Quelle: www.amazon.de
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Diese Erklärung wurde zuletzt am 20. Mai 2026 überprüft und aktualisiert.
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