Nicht wie lange wir online sind, sondern wofür wir online sind, mit Mel-David Tersteegen

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In dieser Folge spricht Mel-David Tersteegen von Condrobs darüber, warum Mediensucht nicht bei der Stundenzahl anfängt, sondern bei der Frage, welche Funktionen Medien im Alltag übernehmen.  Es geht um Kinder und Jugendliche, die Social Media, Gaming oder Streaming zur Stressbewältigung, zur Flucht vor Problemen oder zur Regulierung von Gefühlen nutzen – und um den Punkt, an dem aus Gewohnheit ein riskantes Muster wird. 

Wir diskutieren, weshalb der reine Fokus auf „Bildschirmzeit“ in Familien und Schulen oft in die Irre führt, welche qualitativen Warnsignale wirklich zählen und wie Eltern, Lehrkräfte und Fachkräfte einen Raum schaffen können, in dem digitale Medien offen besprochen werden.  Mel-David zeigt, wie ein offener Konsumbegriff, Lebenskompetenzen und eine wertschätzende Haltung gegenüber Jugendlichen helfen, problematischer Nutzung vorzubeugen, bevor sie im klinischen Sinne zur Sucht wird. 

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